WR: Christian Okpala: Jetzt fehlt nur noch Einigung mit „Kickers“

15. Januar 2007 in Kickers I, News

Siegen. Es wird wohl nur noch einige Tage dauern, bis Christian Okpala offizieller Neuzugang der Sportfreunde Siegen ist. Was jetzt noch fehlt, ist die Auflösung des Arbeitsvertrages zwischen Stuttgarter Kickers und dem Nigerianer mit Schweizer Pass.

Zu den Fakten: Die Sportfreunde Siegen hatten sich bereits im Dezember mit dem 30-Jährigen über einen Vertrag bis 2009 geeinigt. Okpala war bekanntlich bei den „Kickers“ aus dem Kader suspendiert worden, nachdem er einem Mitspieler in der Kabine einen Kopfstoß verpasst hatte. Gleich mehrfach hatte Okpala – auch im Interview mit der RUNDSCHAU – bekundet, dass er künftig bei den Sportfreunden Siegen spielen will.

Was fehlte, war die Einigung der Siegener mit den Stuttgartern über die Höhe der Ablösesumme und die Auflösung des Arbeitsvertrages in Stuttgart, sprich die Einigung zwischen Okpala und seinem jetzigen Arbeitgeber.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wir sind uns mit den Stuttgarter Kickers einig geworden. Was jetzt noch passieren muss, liegt nicht mehr in unserer Hand“, erklärte der Sportmanager der Sportfreunde, Harald Gärtner, zur WR.

Bei den Transferverhandlungen hatten die Vorstellungen der beiden Vereine zunächst weit auseinander gelegen. So sprach Stuttgarts Manager Joachim Cast davon, dass man Okpala, Suspendierung hin oder her, nicht unter dem Marktwert von geschätzten 300 000 Euro abgeben werde. Dass die Siegener diese Summe keinesfalls gewillt waren zu zahlen, hatte Siegens Sportmanager mehrfach deutlich gemacht: „Über diese Zahl kann ich nur lachen. Wir haben unsere Offerte abgegeben und da gehen wir nicht von ab, jetzt sind die Stuttgarter am Zug.“

Genau diese Einigung ist jetzt erfolgt, der Transfervertrag unter Dach und Fach. Nachdem nach WR-Informationen zunächst auf einer Grundlage von 150 000 Euro Transfersumme verhandelt worden ist, haben sich beide Parteien nun wohl auf eine „knapp sechsstellige“ Transfersumme geeinigt. Maßgeblichen Anteil am Zustandekommen dieses Kontraktes hatten Okpala und dessen Berater. Gärtner: „Die Idee, dass sich auch der Spieler mit einer Eigenbeteiligung einbringt, kam vom Spielerberater.“ Konkret: Okpala selbst hat seinen finanziellen Beitrag dazu geleistet, dass sich die Vereine einigen konnten.

Eines steht nach Samstag auch fest: Christian Okpala ist topfit. Dies ergab der Check durch Dr. Ladislav Biro. Und dass der Nigerianer, der gestern in der Schweiz bei seiner Familie weilte, so schnell wie möglich ins Siegerland zurückkehren möchte, erklärte er gestern Abend im WR-Telefonat: „Ich bin am Dienstag wieder in Siegen.

Westfälische Rundschau

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