Uli Thon, bisher Trainer beim Landesligisten TSV Köngen, wird zur neuen Saison die Kickers im Bereich U17- bis U19-Bereich verstärken.
Monat: Juni 2009
Presse zu FC Nöttingen – Stuttgarter Kickers II (4:2)
Demnach gab es am Wochenende einzig bei den Stuttgarter Kickers II lange Gesichter. Die Degerlocher verspielten eine 2:1-Halbzeitführung durch zwei Treffern von Mijo Tunjic beim FC Nöttingen und verloren mit 2:4. „Wir wollten unbedingt unseren Rekord von 51 Punkten knacken und haben am Ende alles probiert“, sagt der Trainer Björn Hinck, dessen Fazit trotzdem positiv ausfällt. Die nächste Spielzeit dürfte für die zweite Mannschaft der Kickers ungleich härter werden. „Mit unserem Altersdurchschnitt von dann 19 Jahren wird das eine echte Herausforderung“, sagt Hinck.
Stuttgarter Zeitung
„Das war eine tolle Runde“
NÖTTINGEN. Mit gemischten Gefühlen haben Fans, Spieler und Verantwortliche des Fußball-Oberligisten FC Nöttingen das letzte Spiel der Saison am Freitagabend gegen Tabellennachbar Stuttgarter Kickers II erlebt.
Von Jerôme Nell
Für Abwehrchef Marco Wildersinn, der den urlaubsbedingt abwesenden FCN-Coach Michael Fuchs vertreten hatte, war der 4:2-Erfolg über das junge Gästeteam ein erfolgreiches Debüt als Ersatztrainer – für Kapitän Marc Burkart, Linksfuß Patrick Buschmann und Youngster Marcel Charrier dagegen die letzte Partie im Trikot der Lila-Weißen. Nach fünf Jahren in Nöttingen zieht es den 30-jährigen Burkart aus beruflichen Gründen zum Landesligisten 1. FC Birkenfeld. „Das letzte Spiel hier im Panoramastadion war schon noch einmal etwas Besonderes“, gestand der schussstarke Mittelfeldakteur nach der Begegnung.
Der 23-jährige Buschmann wechselt ebenfalls in die Landesliga Mittelbaden – zum Pforzheimer Vertreter 1. FC Kieselbronn. Das Ziel des 20 Jahre alten Charrier ist dagegen noch unbekannt. Zusammen mit den übrigen Abgängen Jens Helfrich (FC 07 Heidelsheim), Timo Mistele (Spvgg Neckarelz), Simon Revfi (Ziel unbekannt), Florian Ritter (SV Spielberg) und Christian Simon (Trainerstab FC Nöttingen) war das Trio am Abend vor der Kickers-Partie intern verabschiedet worden.
Obwohl gerade mit Burkart und Helfrich langjährige und treue FCN-Kicker den Remchinger Club verlassen werden, blickt Vereinschef Dirk Steidl dennoch auf eine rundum gelungene Saison zurück: „Das war eine ganz tolle Runde. Mit dem fünften Platz haben wir etwas Hervorragendes erreicht.“ Die Mannschaft habe eine bärenstarke Rückserie gespielt und teilweise herzerfrischenden Fußball gezeigt, so Steidl. „Nach den Abgängen von Torjäger Daniel Reule und Leistungsträger Giuseppe Ric-ciardi in der Winterpause war das so nicht unbedingt zu erwarten.“
Während der Spielbetrieb nach der letzten Oberliga-Begegnung nun ruht, laufen die personellen Planungen hinter den Kulissen noch immer auf Hochtouren. Obwohl der Kader des FC Nöttingen für die neue Saison größtenteils steht, möchte der Verein noch zwei weitere Akteure verpflichten. „Wir sind noch auf der Suche nach einem Zentrumsstürmer und einem Spieler für die rechte Offensive“, verrät Vereinschef Dirk Steidl. Bislang hat sich der FCN die Dienste von Allrounder Timo Brenner (VfR Pforzheim), Mittelfeldmann Marco Mössner (Sportfreunde Feldrennach) und Verteidiger Nicolas Zimmermann (A-Junioren 1899 Hoffenheim) gesichert. Aus dem Nöttinger Perspektivteam rückt Cem Tatar in den Oberliga-Kader auf – der Angreifer hat sich mit starken Leistungen und etlichen Toren in der Landesliga empfohlen. Aus der eigenen A-Jugend stößt der talentierte Thorben Schmidt zur Mannschaft.
Auch beim FC Nöttingen II, der den zweiten Tabellenplatz in der Landesliga am letzten Spieltag verpasst hat, sind die Planungen für die kommende Runde noch nicht ganz abgeschlossen. Unklar ist weiterhin der Verbleib von Stürmer Simon Mössner, der aus beruflichen Gründen nicht mehr mit dem Oberliga-Kader trainieren kann.
Trotz Niederlage positives Fazit
Auch die Niederlage im letzten Saisonspiel der „kleinen“ Blauen kann den Rückblick auf eine positive Saison nicht trüben. In einem turbulenten Spiel unterlag die Mannschaft von Trainer Björn Hinck mit 2:4 beim FC Nöttingen.
Nach dem Rückstand für den SVK in der 14. Spielminute (Torschütze Leutrim Nezira), konnte Mijo Tunjic mit einem Doppelschlag noch vor der Halbzeit das Spiel drehen.
Durch zwei Treffer in der 29. und 34. Spielminute brachte er die Kickers noch vor der Halbzeitpause in Front. Nachdem die Gastgeber in der 55. Spielminute durch Nana Datey Bediako den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen konnten, setzen die Blauen zum Ende des Spiels alles auf eine Karte. „Wir wollten unbedingt gewinnen und einen neuen Punkterekord in der Oberliga erreichen“, so Kickers-Coach Björn. Dass das nicht gelang, lag an zwei Kontern der Nöttinger kurz vor dem Abpfiff. Marcel Charrier und Andreas Trick schossen am den: 4:2-Erfolg für den FCN heraus.
„Wir haben eine sehr gute Saison gespielt, 48 Punkte und Platz sieben erreicht“, so KickersII-Abteilungsleiter Martin Kurzka. Mit dem Rückkehrer Moritz Steinle, Thomas Gentner, Marcel Ivanusa und Mijo Tunjic, sowie Franco Petruso und Marko Kovac rückten alleine Spieler im Verlauf der Saison in den Kader der ersten Mannschaft auf. Dazu kommen zu Beginn der neuen Saison Demis Jung und Andre Olveira, die beide vom Oberligateam in die Regionalligamannschaft aufrücken, mit zwei weiteren Spielern laufen derzeit Verhandlungen.
Offizielle Homepage
Hurra wir kicken noch!
Heute schon vormerken: Am 08. August wird für alle Fans der Stuttgarter Kickers und andere hoffnungsfrohe Fußballmenschen im Theaterhaus ein Abend unter dem Motto „Hurra, wir kicken noch!“ mit der Großen Rockschau, Timo Brunke, Joe Bauer, Ralf Schübel u. a. stattfinden. Eintritt maximal 9 Euro.
Mehr in Kürze bei Joe Bauers Flaneursolon.
Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Trainers
Presse zur Vorstellung des neuen Cheftrainers
Dirk Schuster gibt sich bescheiden
Neuer Kickers-Trainer: „Vom Aufstieg zu reden, wäre überheblich“
Von Jürgen Frey
Als bei der Vorstellung des neuen Trainers Dirk Schuster eigentlich alles schon gesagt war, kam er doch noch, dieser unsägliche Satz: „Die Stuttgarter Kickers gehören in die zweite Liga.“ Das Präsidiumsmitglied Edgar Kurz sagte dies. Und auch wenn er es auf einen langfristigen Zeitraum bezog, erkannte Präsident Dirk Eichelbaum, dass eine solche Aussage noch nie so unangebracht war, wie in der aktuellen Situation. Also fügte er mit einem Schmunzeln schnell hinzu: „Das ist die Privatmeinung von Herrn Kurz.“ Im Prinzip wissen alle, dass es für die Blauen in der am 7. August beginnenden Saison nur um eines gehen kann: um eine Konsolidierung in der Fußball-Regionalliga. „Es wäre überheblich, vom Aufstieg zu reden“, stellt Schuster klar, „wir wollen vielmehr mit jungen, hungrigen Spielern aus der Region ehrlichen Fußball zeigen.“
Zum jetzigen Zeitpunkt fragt sich nur: mit welcher Mannschaft? Ligarivale VfR Aalen hat sein Team fast schon komplett zusammen, bei den Kickers haben lediglich Bashiru Gambo, Mijo Tunjic und Marcel Ivanusa Verträge. „Drei, vier Korsettstangen, Führungsspieler brauchen wir natürlich im Kader“, sagt Schuster. Neben Gambo soll dies Marcus Mann sein, auch Marcel Rapp steht bei Schuster offenbar hoch im Kurs. Doch konkret wollte der neue Coach nicht werden: „Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab.“ Dafür weiß er, dass sein neu formiertes Team viel Einspielzeit brauchen wird. Deshalb wird der Trainingsauftakt wohl bereits sieben Wochen vor Rundenbeginn über die Bühne gehen. Den genauen Termin will er kommende Woche festlegen.
Stuttgarter Nachrichten
Schusters schwierige Mission
Der Kickers-Trainer steht vor einem Neuaufbau – Regionalligist stellt fristgerecht Lizenzantrag beim DFB
Stuttgart – Die Stuttgarter Kickers haben nach dem Abstieg in die Fußball-Regionalliga mit Ach und Krach die drohende Insolvenz abgewendet. Mit dem neuen Cheftrainer Dirk Schuster, einem Treuebekenntnis des Hauptsponsors und der Hoffnung, die Lizenz zu erhalten, soll in der Saison 2009/2010 ein Neustart unternommen werden – in einem finanziell engen Rahmen.
Von Hannes Kern
Auf dem Werbebanner, das die Kickers anlässlich der Präsentation des neuen Cheftrainers Schuster aufgestellt haben, prangt noch das Logo der dritten Liga. Das ist Schnee von gestern. Die Saison ist zwar offiziell erst am 30. Juni zu Ende, doch die Kickers müssen sich notgedrungen mit dem Thema Regionalliga beschäftigen. Das ist schwer genug, denn nur mit einem Kraftakt ist es gelungen, gestern rechtzeitig die notwendigen Unterlagen für die Beantragung der Lizenz zum Deutschen Fußball-Bund nach Frankfurt zu schicken. Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum sprach von einer „Wahnsinns-Aufgabe im Grenzbereich des Zumutbaren“, den Etat von 1,6 Millionen Euro auf die Beine zu stellen. In etwa zehn Tagen hoffen die Kickers in Sachen Lizenz auf grünes Licht durch den DFB. Eine Voraussetzung für den Optimismus der „Blauen“ ist, dass Hauptsponsor Eduardo Garcia sein Engagement bei den Kickers nach anfänglichen Bedenken um ein Jahr verlängert hat. Schätzungsweise kostet das Garcia 175 000 Euro.Der finanzielle Rahmen für Schuster beim Aufbau einer neuen Mannschaft ist „sehr eng“, wie es Eichelbaum ausdrückte. Der Präsident bezeichnet die Verpflichtung des 41-jährigen Schuster sowohl als Chance für die Kickers, als auch eine Chance für den ehemaligen Profi, sich im Trainergeschäft zu etablieren. Schuster, der 2007 als Lehrgangsbester die Lizenz des Fußballlehrers erworben hat, sprach von einer „Herausforderung“, einen fast kompletten Neuaufbau vornehmen zu müssen. Wie die Mannschaft aussehen wird, weiß Schuster selbst noch nicht. Er würde gerne drei, vier erfahrene Spieler behalten, ansonsten setzt er auf „junge, erfolgshungrige Spieler aus der Region“. Die kommende Saison sieht er unter der Überschrift „Konsolidierung“, wobei es „vermessen und überheblich wäre, vom direkten Wiederaufstieg zu sprechen“. Eichelbaum erwartet von Schuster, „dass er eine junge Mannschaft formt, die den Ball schnell nach vorne spielt“.Schuster kann bei seiner schwierigen Mission weiter auf den bisherigen Co-Trainer Alexander Malchow und Torwarttrainer Dennis Rudel zurückgreifen. Ex-Manager Joachim Cast wird wahrscheinlich bleiben, allerdings laut Eichelbaum „nicht mehr mitverantwortlich für den sportlichen Bereich“.Kaum haben die „Blauen“ den drohenden Kollaps abgewendet, träumt Edgar Kurz schon wieder von einer rosigen Zukunft. „Wir gehören mittelfristig in die zweite Liga“, sagte das Präsidiumsmitglied. Eichelbaum zuckte zusammen und Schuster verzog keine Miene.
Eßlinger Zeitung
Presse zur vor der Lizenzunterlagenabgabe und der Verlängerung von Garmo
Hauptsponsor verlängert Vertrag
Kickers hoffen auf Regionalligalizenz
STUTTGART (scha). Heute müssen die Stuttgarter Kickers die Lizenzunterlagen für die Regionalliga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) einreichen. Bereits gestern verkündete das Präsidiumsmitglied Dieter Wahl jedoch, dass „wir die Lizenz für die vierte Liga packen werden“. Der Hauptgrund für Wahls Optimismus ist die Zusage des Hauptsponsors Eduardo Garcia, sein Engagement bei den Kickers in der neuen Saison fortzusetzen.
„Ebenso hat der Großteil der anderen wichtigen Sponsoren seine Unterstützung verlängert“, sagte Wahl. Er geht deshalb davon aus, dass der geplante Etat von 1,6 Millionen Euro gesichert werden kann. Etwas zurückhaltender bezüglich der Lizenzierung gab sich gestern der Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum: „Ich bin zuversichtlich, aber das ist eine Wahnsinnsaufgabe. Es wird auf jeden Fall Auflagen und Bedingungen vom DFB geben.“ Und so arbeitete auch der Manager Joachim Cast bis zuletzt an den Unterlagen.
Was Casts weitere Zukunft auf der Waldau angeht, gibt es laut Eichelbaum „keine Tendenz“. Der Manager, der von seinen sportlichen Aufgaben entbunden wurde, ist von der derzeitigen Situation jedenfalls nicht begeistert. „Ich habe in der Stuttgarter Zeitung gelesen, dass das Präsidium mit mir sprechen will. Mehr weiß ich auch nicht“, sagte Cast. Definitiv verlassen wird die Kickers hingegen der Mittelfeldspieler Josip Landeka. Der 22-jährige Kroate wechselt ablösefrei zum Zweitligaabsteiger SV Wehen Wiesbaden und erhält dort einen Zweijahresvertrag.
Stuttgarter Zeitung
Kickers sicher: Alles klar mit der Lizenz
Garcia verlängert Sponsorenvertrag – Landeka nach Wehen
Von Jürgen Frey
STUTTGART. Es war eine Herkulesaufgabe. Es war ein Wettlauf mit der Zeit. Und die Stuttgarter Kickers sind sicher, dass sie ihn gewonnen haben: „Wir werden die Lizenz für die kommende Saison in der Fußball-Regionalliga bekommen“, sagte Präsident Dirk Eichelbaum am gestrigen Donnerstag. „Alle Unterlagen sind zusammengestellt. Nur noch ein Formfehler könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen“, ergänzte Präsidiumsmitglied Dieter Wahl.
Spätestens heute bis 15.30 Uhr müssen die Papiere mit den unterschriebenen Sponsorenverträgen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) sein. Der offizielle Bescheid, dass alle Bedingungen tatsächlich erfüllt sind, wird in zehn Tagen erwartet. Doch die entsprechenden Signale aus Frankfurt sind in Degerloch bereits angekommen.
Ein wesentlicher Bestandteil für grünes Licht für die Blauen war die Vertragsverlängerung des Hauptsponsors: Gerade noch rechtzeitig entschied sich Garmo-Unternehmer Eduardo Garcia, mit seinem Premiumprodukt Gazi den Kickers ein weiteres Jahr treu zu bleiben. Wie üblich, haben beide Seiten über die vertraglichen Details Stillschweigen vereinbart. Doch statt bisher rund 300 000 Euro dürfte nach dem Absturz in Liga vier die Unterstützung künftig bei rund 175 000 Euro pro Jahr liegen. Damit können und müssen die Kickers leben – der Etat von gut drei Millionen Euro wird auf rund 1,6 Millionen Euro zurückgeschraubt. Es muss gespart werden an allen Ecken und Enden. Bester Beweis: Zumindest formhalber haben die Blauen sowohl dem Zeug- als auch ihrem Platzwart gekündigt.
Das sportliche Fiasko und die daraus resultierenden Negativschlagzeilen machten die Suche nach Geldgebern zuletzt enorm schwierig. Warum die finanziellen Voraussetzungen für einen Start in der Regionalliga nun doch geschaffen werden konnten? „Entscheidend war, dass das gesamte Präsidium, der Aufsichtsrat und die Mitarbeiter der Geschäftsstelle alle an einem Strang gezogen haben“, sagt Eichelbaum. Also auch Manager Joachim Cast, der eine Woche vor Saisonende von seinen sportlichen Aufgaben entbunden wurde. Trotz dieser Degradierung habe Cast laut Eichelbaum „äußerst diszipliniert“ gearbeitet. Wie es mit dem Manager weitergeht, ist offen. Genauso die Zukunft der meisten Spieler. Nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub wird der neue Trainer Dirk Schuster heute in die Detailgespräche starten. Klar ist unterdessen, dass Josip Landeka zum Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden wechseln wird. Dagegen hat sich der Transfer von Michael Schürg zum Drittliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim zerschlagen – möglicherweise bleibt der Stürmer doch bei den Kickers.
Der Kartenvorverkauf für das Freundschaftsspiel der Kickers gegen den FC Bayern München (21. Juli, 18 Uhr) hat begonnen. Ticket-Hotline: 07 11 / 2 55 55 55.
Stuttgarter Nachrichten
