Trainingsaufgalopp mit den sechs Neuzugängen

Zum Trainingsaufgalopp der Stuttgarter Kickers für die neue 3. Liga hatten sich im ADM-Park auch die sechs Neuzugänge Sasa Janic und Jörn Schmiedel (ehemals SSV Reutlingen), Thorsten Reiß (Ludwigshafen-Oggersheim), Michael Schürg (SSV Ulm 46) Ralf Kettemann (SpVgg. Greuter Fürth) und Josip Landeka (Mainz 05) eingefunden. Das Stuttgarter Rehamed führte unter der Leitung von Frieder Schömezler wieder den obligatorischen Laktattest durch, bei dem die Spieler auf der Rundbahn entsprechende Steigerungsläufe durchführen mussten. Dabei wurden der Pulswert nach den jeweiligen Steigerungen ermittelt, das Blut am Ohr abgenommen und die entsprechenden Werte von Cheftrainer Stefan Minkwitz notiert. Nach den Auswertungen wird dann die weitere Trainingssteuerung vorgenommen.

Eingefunden hatte sich zum Aufgalopp bis auf den noch auf dem Rückflug befindlichen Bashiru Gambo auch die bisher verpflichteten Spieler und lediglich Mustafa Parmak konnte wegen Krankheit nicht auf dem Platz erscheinen. Freilich steht bei ihm weiter der Wechsel zu Koblenz im Raum, doch liegt Manager Joachim Cast noch kein konkretes Abgebot vor. „Wenn alles stimmt, werden wir Parmak aber sicher nichts in den Weg legen“,bekräftigte Manager Cast. Weiterhin im Gespräch ist bei den Blauen die Rückkehr von Torjäger Mirnes Mesic.“Das ist aber nur machbar, wenn das Geld von Sponsoren aufgebracht wird“, ergänzt der Manager.
Als zweiter Torhüter neben Manuel Salz wird bei den Kickers der Name von Benjamin Huber gehandelt und da soll eine Entscheidung Anfang nächster Woche fallen. Der 22jährige Huber bewährte sich vor einem Jahr beim Oberligisten Heidenheim und wechselte dann zu Ingolstadt. Dort kam er allerdings nicht wie erhofft zum Einsatz und er denkt nun über eine Veränderung nach. Wie der endgültige Kader der Blauen für die neue Saison aussieht, das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen noch entscheiden. „Wir stehen da keineswegs unter Zeitdruck“,betont der Manager. Trainer Stefan Minkwitz wird in den nächsten Wochen vor allem an der Fitness der Spieler arbeiten und dann den Feinschliff im spielerisch-taktischen Bereich vornehmen. „Konkrete Ziele für die 3. Liga kann ich noch keine ausgeben, aber wir wollen uns möglichst schnell in dieser Liga etablieren“, äußerte sich der Trainer.

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StN: Torwart Huber vor Einstieg bei Kickers

Trainingsstart mit Parmak

Stuttgart – Mit einem Laktattest im ADM-Sportpark starten die Stuttgarter Kickers an diesem Samstag (10 Uhr) mit der Vorbereitung auf die am 26./27. Juli beginnende Drittligasaison. Noch offen ist, ob Torwart Benjamin Huber, der vom FC Ingolstadt kommen soll, schon dabei sein wird.

VON JÜRGEN FREY

Am Donnerstag kehrte Trainer Stefan Minkwitz aus seinem Mallorca-Urlaub zurück. „Entspannt und voller Tatendrang“, wie er sagt. Das tägliche Telefonat mit Manager Joachim Cast tat der Erholung keinen Abbruch. „Ich bin zufrieden, wie der Kader bisher aussieht“, sagt Minkwitz. Drei Spieler sollen noch dazukommen. Ein Torwart, ein Innenverteidiger und ein Offensivmann.

In Sachen Keeper sind die Blauen am weitesten. Es verdichten sich die Anzeichen, dass Benjamin Huber (22/früher VfB-Jugend) verpflichtet wird. Er stand bis zum Ende der Saison 2006/07 beim 1. FC Heidenheim zwischen den Pfosten und galt als einer der Top-Torhüter der Oberliga. Kein Wunder, dass ihn der FC Ingolstadt holte, doch dort hatte er in der abgelaufenen Saison keinen Regionalligaeinsatz. Minkwitz wollte sich zu dem Namen nicht äußern, grundsätzlich hätte der Coach aber keine Probleme, neben Manuel Salz (22) mit einem weiteren jungen und eher unerfahrenen Torwart in die Runde zu gehen. Minkwitz: „Für mich gibt es nur gute und schlechte Torhüter.“

Noch immer nicht geklärt ist die sportliche Zukunft von Mittelfeldspieler Mustafa Parmak. Zunächst zeichnete sich am Freitag eine Einigung mit TuS Koblenz ab. „Die Verhandlungen sind sehr konkret“, hatte Parmaks Berater Michael Hofstetter am Nachmittag gesagt. Abends kam die ernüchternde Kehrtwende. „Die Verhandlungen sind erst einmal gescheitert“, so Hofstetter nach einem Telefonat mit TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos. Damit ist klar: Parmak wird beim Trainingsbeginn der Blauen dabei sein. Hofstetter: „Schließlich hat er einen gültigen Arbeitsvertrag.“ Das Pokerspiel zwischen Koblenz und den Kickers wird sich noch länger hinziehen. Die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme von 175 000 Euro kann der Zweitligist nicht bezahlen. Und die Kompromissvorschläge stießen bei den Blauen bisher auf Ablehnung.

Nicht nur die Besetzung der Mannschaft, sondern auch die Zusammensetzung der Führungsetage ist bei den Blauen derzeit ein heißes Thema. An diesem Sonntag treffen sich Präsidium und Aufsichtsrat zur gemeinsamen Sitzung. Nach den Rücktritten der Präsidiumsmitglieder Hans-Jürgen Wetzel und Walter Kelsch soll über die Nachfolger entschieden werden. Jugendleiter Zoltan Sebescen liegt ein Angebot vor, den Sportbereich von Kelsch zu übernehmen. Ob es der 32-jährige Ex-Profi annimmt, ist offen. Das Ressort Marketing soll im Präsidium nicht durch eine externe Person neu besetzt werden. Was darauf hindeuten könnte, dass Dieter Wahl nicht in die Chefetage der Blauen zurückkehren wird.

Stuttgarter Nachrichten

StZ: Kickers bereiten die Saison vor

Viele Gespräche
STUTTGART (ump). Während der Kickers-Trainer Stefan Minkwitz heute um 10 Uhr zum ersten Training der neuen Saison bittet, setzen sich die Verantwortlichen des Stuttgarter Fußball-Drittligisten morgen zusammen. In erster Linie geht es um die Besetzung der beiden offenen Stellen im Präsidium. Ob sich dabei eine schnelle Lösung ergibt, ist eher unwahrscheinlich. Der Präsident Dirk Eichelbaum sagt: „Wir sind noch immer an den grundsätzlichen strukturellen Überlegungen“ – die beispielsweise auch die Besetzung der Geschäftsstelle beziehungsweise die Entlastung des Managers Joachim Cast einschließen. Cast führte gestern derweil Gespräche mit Koblenz über ein Tauschgeschäft – Parmak zu TuS, dafür Traut zu den Kickers. Ergebnisse gab es gestern jedoch noch keine zu vermelden, deshalb wird Parmak wohl auch heute am Training teilnehmen.

Was die Einigung der Kickers mit dem Expräsidenten Hans Kullen wegen dessen Darlehensforderungen von rund einer halben Million Euro angeht, sagt der Präsident Eichelbaum: „Es laufen gute Gespräche, aber es gibt noch keinen Durchbruch.“ Was auch damit zusammenhängen dürfte, dass die Kickers in einem Aufwasch Lösungen mit den anderen Gläubigern (allen voran mit Frau Dünnwald-Metzler) anstreben. Allzu lange sollte sich die Sitzung morgen allerdings nicht hinziehen, denn für den Verein steht am Abend ein offizieller Termin an. Der Ministerpräsident hat an den Bodensee geladen, wo eine Ehrung für erfolgreiche Vereine des Landes auf dem Programm steht.

Stuttgarter Zeitung

Kettemanns erster Profivertrag

Goldbacher kickt demnächst für die Stuttgarter Kickers in der 3. Liga

Der Goldbacher und Ex-TSV-Kicker Ralf Kettemann hat am Mittwoch seinen ersten Profivertrag bei den Stuttgarter Kickers unterschrieben.

Ralf Kettemann mit neuem Trikot der Stuttgarter Kickers. Foto: Kickers
Fußball  „Ralf ist ein Spieler mit Perspektive, der bereits unter Profibedingungen trainiert und sein Potenzial bewiesen hat“, freut sich Kickers-Manager Joachim Cast über den Neuzugang.

Kettemann, der im vergangenen Jahr beim Oberligisten Greuter Fürth II gespielt hat, wollte dort eigentlich seinen Vertrag verlängern. „Es gab lose Kontakte zum SV Ried, Offenbacher Kickers und dem 1. FC Heidenheim. Zuletzt war ich auch beim Probetraining von Dynamo Dresden, aber das hat entweder nicht geklappt oder mir nicht 100- prozentig zugesagt“, erzählt der Mittelfeldstratege, der vor zwei Jahren noch in der Oberligaelf des TSV Crailsheim die Fäden gezogen hat. Kurzfristig sei der Kontakt über seinen Spielerberater Sven Jäger zustande gekommen, den er vor zwei Monaten engagiert hatte. „Auch wenn ich nur eine durchschnittliche Runde gespielt habe und eigentlich nie eine richtige Chance bei der ersten Mannschaft bekam, hat es mir in Fürth gut gefallen. Vor allem die Jungs waren voll okay.“ Doch nun hat der filigrane Techniker kurzfristig eine neue höherklassige Chance bekommen, „und da habe ich nach sehr kurzer Bedenkzeit unterschrieben“. Der erste Profivertrag für den talentierten 21-Jährigen, der darauf hofft, irgendwann in der Bundesliga zu kicken.

Doch nun versucht er erst einmal bei den Stuttgartern, die sich erst am letzten Spieltag für die dritte Liga qualifiziert haben, Fuß zu fassen. „Das ist schon was anderes, als vor 20 Zuschauern in der Bayernliga zu kicken.“ Bereits heute ist Trainingsauftakt und bis er eine Wohnung gefunden hat, lebt Kettemann vorerst im Hotel. rama

Hohenloher Tageblatt

StZ: Die Kickers und das Problem mit Parmak

Die Zukunft des Mittelfeldspielers beim Fußball-Drittligisten ist offen – Der Zweitligist TuS Koblenz hat Interesse, aber kein Geld 

STUTTGART. Morgen beginnt das erste Training der Stuttgarter Kickers für die neue Saison in der dritten Liga. Mit oder ohne Mustafa Parmak – das ist noch die Frage.

Von Joachim Klumpp

Seit gestern ist Mustafa Parmak von seinem Heimaturlaub in der Türkei zurück. Der Alltag hat den Fußballprofi der Stuttgarter Kickers also wieder. Doch wie der aussieht, ist noch offen. Morgen um zehn Uhr bittet der Coach Stefan Minkwitz das Team zum ersten Training beziehungsweise Laktattest, der nachweisen soll, inwieweit sich die Spieler in der nur dreiwöchigen Sommerpause auch fit gehalten haben. Ob Parmak antritt?

Rein formal betrachtet ist er dazu verpflichtet, schließlich besitzt der Mittelfeldspieler noch einen laufenden und gültigen Vertrag. Die Frage ist, ob er den auch erfüllen wird oder soll. Denn das Verhältnis zwischen Club und Spieler gilt inzwischen als gestört.

Grund dafür sind die Vorkommnisse zum Ende der abgelaufenen Saison, als Parmak nach einer dreiwöchigen Verletzungpause zwei Tage vor dem alles entscheidenden Punktspiel in Elversberg ins Mannschaftstraining einstieg, das er nach einem Zusammenprall mit Marco Wildersinn aber vorzeitig abbrechen musste. Am darauffolgenden Tag ging Parmak nicht ins Training, sondern zum Arzt – und wurde prompt aus dem Kader gestrichen. Der unterschwellige Vorwurf der sportlichen Leitung: Parmak habe die Verletzung simuliert. Dem widerspricht dessen Berater Michael Hofstetter vehement: „Mustafa Parmak hatte am Freitag um 14 Uhr einen Termin beim Mannschaftsarzt Doktor Mauch, der eine Verletzung feststellte und ihn daraufhin krankschrieb.“ Das ist Fakt.

Der Spieler ist deshalb auf die Verantwortlichen nicht besonders gut zu sprechen. Zumal er sich in der Rückrunde, bis er schließlich in der Partie beim SSV Reutlingen verletzt ausfiel, zu einem absoluten Leistungträger entwickelt hatte, der die Spiele gegen Pfullendorf und den KSC II mit seinen Toren praktisch im Alleingang entschied. In dieser Phase hat dann die TuS Koblenz ein Auge auf den 26-Jährigen geworfen und inzwischen auch offiziell vorgesprochen. Der Haken an der Sache: der Zweitligist kann und darf aufgrund der Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes keine Transferausgaben tätigen. Nachdem die Kickers die Qualifikation für die dritte Liga geschafft haben, gilt offiziell die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme von 175 000 Euro.

Für Koblenz ein Ding der Unmöglichkeit, was nichts am konkreten Interesse an dem Spieler ändert. Deshalb haben der TuS-Manager und sein Trainer Alternativen vorgeschlagen. In erster Linie geht es um den Tausch eines Spielers (wie Sascha Traut), aber auch um ein Freundschaftsspiel (mit Fixsumme) oder eine spätere Transferentschädigung (zum Beispiel beim Weiterverkauf Parmaks).

Auf solche Angebote sind die Kickers bisher nicht eingegangen. Der Manager Joachim Cast sagt nur: „Wir haben nicht vor, den Spieler zu verschenken, dafür ist er sportlich zu wertvoll.“ Ob ihm diese Wertschätzung aber innerhalb der Vereins zuteil wird, darf bezweifelt werden, auch wenn der Präsident Dirk Eichelbaum betont: „Im Zweifel werde ich persönlich vermitteln.“ Zumal ihm durchaus bewusst ist: wenn Parmak nächste Saison nur auf der Tribüne sitzt, ist er totes Kapital – und das können sich die Kickers nicht leisten, zumal der Spieler nicht gerade zu den Geringverdienern im Kader zählt. „Bei der Vertragsverlängerung im Vorjahr gab es natürlich auch eine Gehaltsaufbesserung“, gibt Cast zu.

Der Manager ist in diesem Fall um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Denn das Thema lässt sich kaum aussitzen, auch wenn Cast hofft, dass Koblenz seinerseits bis zum Ende der Wechselfrist noch Transferüberschüsse erzielt und dann die Ablöse für Parmak aufbringen kann. Und wenn nicht? Dann gibt“s ein Problem. Zumal nicht nur Parmak, sondern auch die Spieler Ortlieb, Sökler und Genisyürek bei den Kickers zwar weiter auf der Gehalts-, aber keineswegs mehr auf der Wunschliste stehen.

Die Kickers haben gestern den Vertrag mit Jens Härter bis 2010 verlängert sowie Sasa Janic (Reutlingen) für ein Jahr verpflichtet.

Stuttgarter Zeitung

Verträge für Jens Härter und Neuzugang Sasa Janic

Einen neuen Zweijahresvertrag hat bei den Stuttgarter Kickers der bisherige Kapitän Jens Härter unterschrieben. Bis 2009 verpflichtet wurde zunächst Sasa Janic, der zuletzt beim SSV Reutlingen spielte. Der 28 jährige Abwehrspieler Jens Härter gehört den Kickers bereits seit 2004 an, konnte aber in der letzten Saison infolge einer Verletzung nur wenige Spiele bestreiten.

Jetzt will Härter in der neuen 3. Liga wieder angreifen. Der 33 jährige Sasa Janic ist als variabler Spieler auf der linken Außenbahn einsetzbar und spielte schon in der Saison 96/97 für die Blauen. Danach wechselte er zu Reutlingen, Bielefeld, Unterhaching und Augsburg. Die letzten zwei Jahre bestritt er erneut in Reutlingen, um nun wieder zu den Kickers zurückzukehren. Sasa Janic wird auch beim Trainingsauftakt am Samstagvormittag dabei sein.

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Presse zu Neuverpflichungen von Landeka und Kettermann sowie Mirnes Mesic

Kickers: Zwei weitere Neuzugänge

Klopp empfiehlt Josip Landeka
STUTTGART (ump). Kaum ist der Manager Joachim Cast wieder von seinem Kurztrip aus Wien zurückgekehrt, geht die Arbeit auf Hochtouren weiter. Gestern meldete der Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers jedenfalls zwei weitere Neuzugänge: Zunächst einmal Josip Landeka (21), der zuletzt im Profikader des Zweitligisten Mainz 05 stand, und mit den besten Empfehlungen kommt. Für die dritte Liga sofort verpflichten, habe Jürgen Klopp gesagt. Das berichtet Cast nach Rücksprache mit dem künftigen Dortmunder Trainer über den ehemaligen kroatischen Juniorennationalspieler, der auf der linken Seite quasi als Ersatz für Ferhat Cerci kommt.

Mit der Empfehlung eines anderen künftigen Bundesligatrainers, nämlich Bruno Labbadia, kommt der zentrale Mittelfeldspieler Ralf Kettemann (21) von der zweiten Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth, die er nach Labbadias Wechsel zu Bayer Leverkusen verlassen wollte. Somit füllt sich der Kickers-Kader vor dem Trainingsauftakt am Samstag nach und nach – auf inzwischen 16 Spieler. Dazu kommen heute noch Jens Härter sowie nach der Rückkehr aus seinem Urlaub auch Sasa Janic vom SSV Reutlingen. Den Regionalligisten wiederum wird definitiv auch Christian Haas verlassen. Er geht zum SV Sandhausen, der wie sämtliche 20 Bewerber die Lizenz für die dritte Liga bekommen hat. In der spielt ja auch der VfB Stuttgart II, der am Montag mit dem Training beginnt. Dann fehlt der Torwart Frank Lehmann, der zu Eintracht Frankfurt II ausgeliehen wird.

Stuttgarter Zeitung

Kickers sind für Mesic ein Thema
Zwei Neue für die Blauen

Stuttgart – Die Fans der Stuttgarter Kickers dürfen weiter auf eine Verpflichtung von Mirnes Mesic (30) hoffen. „Ich kann mir eine Rückkehr vorstellen“, sagte der Stürmer des Fußball-Zweitligisten SC Freiburg. Unterdessen haben die Blauen Josip Landeka (FSV Mainz 05 II) und Ralf Kettemann (SpVgg Greuther Fürth II) verpflichtet.

VON JÜRGEN FREY

Viel bekommt Mesic aus der Fußballszene derzeit nicht mit. Er macht Urlaub in Lecce, der Heimat seiner Frau Giuliana. Aber das Interesse seines Ex-Clubs an ihm ist ihm wohlbekannt. Und als der Anruf von Kickers-Manager Joachim Cast kam, hat er auch nicht gleich wieder aufgelegt. „Bei den Blauen hatte ich meine beste Zeit“, sagt Mesic, „ich weiß, wo ich herkomme.“ Er hängt an Stuttgart – auch deshalb hat er Angebote des SV Sandhausen und von Eintracht Braunschweig ausgeschlagen. Noch hat er in Freiburg einen Vertrag bis 2009, aber wenig Perspektive. Zumal in Suat Türker und Tommy Bechmann zwei weitere Stürmer im Breisgau anheuern. Mesic könnte gehen, ablösefrei, heißt es. Das Problem ist das Gehalt. Mesic dürfte in Freiburg pro Monat rund 16 000 Euro kassieren. Für die Kickers eine Wahnsinnssumme – und nur über externe Sponsoren zu finanzieren.

Preiswerter sind da die aktuellen Zugänge. Josip Landeka und Ralf Kettemann sind beide erst 21 Jahre. Der gebürtige Kroate Landeka spielt auf der linken Außenbahn, Kettemann hat seine Stärken im zentralen Mittelfeld. Zerschlagen hat sich damit der Wechsel von Marc Schnatterer (KSC II), der nun zum 1. FC Heidenheim geht.

Stuttgarter Nachrichten

Zwei Neuverpflichtungen für die 3.Liga

Der Kader der Stuttgarter Kickers nimmt weiter Konturen an. Mit den beiden 21jährigen Spielern Josip Landeka (zuletzt FSV Mainz 05) sowie Ralf Kettemann (SpVgg Greuter Fürth) wurden jeweils Zweijahresverträge abgeschlossen. Landeka kann auf der linken Außenbahn sowohl defensiv wie offensiv eingesetzt werden. Ralf Kettemann gilt dagegen als zentraler Mittelfeldspieler.

Josip Landeka hat die kroatische Staatsbürgerschaft, ist aber schon in Deutschland geboren. In der Jugend spielte er bei Rosenhöhe Offenbach, ehe er bei den A-Junioren zu FSV Mainz 05 wechselte und dann in die zweite Mannschaft übernommen wurde. Für die kroatische U19-Nationalmannschaft bestritt er neun Begegnungen.
Ralf Kettemann spielte vor zwei Jahren beim TSV Crailsheim und wechselte dann zu Greuter Fürth II. Dort hatte er maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die Regionalliga.

„Beides sind Spieler mit Perspektiven, die unter den Trainern Jürgen Klopp und Bruno Labaddia bereits unter Profibedingungen trainiert und ihr Potenzial bewiesen haben“, freut sich Kickers-Manager Joachim Cast über den Zugang der beiden Spieler.

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