Vorberichte II: SV Sandhausen – Stuttgarter Kickers

Kickers mit Parmak, aber ohne Steinle

Stuttgart (jüf) – Mit dem zuletzt überragenden Mustafa Parmak, dafür ohne Verteidiger Moritz Steinle fährt Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers an diesem Samstag (Anpfiff 14 Uhr) zum SV Sandhausen. Parmak hat seine Kniereizung weitgehend auskuriert, Steinle meldete sich dagegen mit einer fiebrigen Erkältung ab. Ob Oliver Stierle am Ball sein kann, entscheidet sich in einem Test kurz vor der Abfahrt. Unabhängig von den Personalien steht für Trainer Stefan Minkwitz fest: „Die Jungs sind heiß. Wir alle wollen unsere Miniserie zu einer großen ausbauen.“ Zuletzt blieben die Blauen dreimal in Folge ungeschlagen.

Stuttgarter Nachrichten

SVS-Negativtrend soll gestoppt werden

Fußball-Regionalligist SV Sandhausen will am heutigen Samstag, 14 Uhr, seinen Negativtrend stoppen. Zu Gast am Hardtwald sind die „Blauen“ aus der Landeshauptstadt – die Stuttgarter Kickers. Der SVS absolvierte vier Spiele im neuen Jahr, drei davon gingen verloren. Darunter auch die beiden Heimspiele gegen Reutlingen und FSV Frankfurt.

Die Stuttgarter dagegen fanden schon in der letzten Woche in die langersehnte Erfolgsspur zurück, sammelte mit einem 2:0 gegen den Karlsruher SC II wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation zur 3. Liga.

„Wir wollen am Samstag den ersten Sieg vor heimischem Publikum im Jahr 2008 einfahren. Dafür werden wir alles geben und ich bin mir sicher, dass wir am Ende drei Punkte mehr auf unserem Konto haben“, so ein optimistischer Trainer Gerd Dais.

Personell sieht es beim SVS jetzt besser aus. Alle Spieler sind wieder im Mannschaftstraining, wobei manche Akteure sich noch in der Aufbauphase befinden. svs

Mannheimer Morgen

Vorberichte: TSV Schwieberdingen – Stuttgarter Kickers II

Coveli traut TSV-Team bei Kickers II alles zu

Schwieberdingen – Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht das Duell der Fußball-Oberliga morgen zwischen den Stuttgarter Kickers II und dem TSV Schwieberdingen (15 Uhr/Bezirkssportanlage Waldau).

Mit dem 2:0-Heimerfolg gegen den VfL Kirchheim ist den Schwieberdingern der erste wichtige Schritt zum Klassenerhalt gelungen.
Nun wollen die Mannen von Trainer Gianni Coveli in Stuttgart nachlegen. „Wir fahren dorthin, um zu gewinnen und möchten einen direkten Konkurrenten in der Tabelle überholen“, sagte Coveli. Die Stuttgarter Kickers rangieren punktgleich mit einer nur um fünf Tore besseren Tordifferenz auf dem 15. Platz direkt vor dem TSV. „Meine Jungs sind heiß und wollen den positiven Trend fortsetzen“, strahlt Coveli Zuversicht aus.
Die Kickers galten nach zwölf Niederlagen in Folge in der Hinrunde bereits als sicherer Absteiger. Das Team hat sich aber gefangen und in diesem Jahr schon sehr gute Ergebnisse erzielt. Wie gut die Mannschaft mittlerweile drauf ist, bekam vor kurzem Titelaspiranten Waldhof Mannheim bei seiner überraschender 0:1-Pleite zu spüren. Auch für die morgige Begegnung erhalten die „kleinen“ Blauen sicher wieder Unterstützung aus dem Regionalligakader.
Gerne erinnert man sich im Schwieberdinger Lager an das Hinspiel, als der TSV einen 0:1-Halbzeitrückstand noch in einen 5:2-Erfolg drehte. Dies war gleichzeitig der erste Sieg im Oberhaus.
TSV-Aufgebot: Kummer, Dürl; Beck, Dense, Kutnjak, Filipovic, Marusic, Trombin, Vollmer, Vivenzio, Büttner, Morina, Aslan, Rothkopf, Deiß, Schurichin, Schneider, Yali.

Ludwigsburger Kreiszeitung

Vorberichte: SV Sandhausen – Stuttgarter Kickers

Parmak hat Knieprobleme
STUTTGART (ump). Der Mann der Stunde beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers ist nach der Winterpause zweifellos Mustafa Parmak. Doch ausgerechnet der offensive Mittelfeldspieler, der im neuen Jahr bereits vier Tore erzielt hat, musste diese Woche im Training kürzertreten. Eine Knieverletzung aus dem Spiel gegen Karlsruhe II war dafür verantwortlich. „Er war gestern nochmals beim Arzt“, sagt der Kickers-Trainer Stefan Minkwitz, „ob er am Samstag in Sandhausen spielen kann, wird sich erst nach dem Abschlusstraining herausstellen.“

Als sicher gilt, dass der zuletzt gesperrte Marcus Mann (für Wildersinn) wieder in die Innenverteidigung rücken wird, ansonsten dürfte es nach sieben Punkten aus drei Spielen keine Änderungen geben. „Natürlich wollen wir unsere kleine Serie fortsetzen. Wir fahren nach Sandhausen, um dort zu gewinnen“, sagt Minkwitz, der zunächst nicht mit Jens Härter rechnet. Der Kapitän pendelt wegen seiner Knieprobleme zwischen Trainingsplatz und Fitnessstudio. Sollte sich daran in der nächsten Woche nichts ändern, wird eine Operation unausweichlich – womit die Saison für Härter gelaufen wäre.

Stuttgarter Zeitung

Planung für Stadion steht
Nachgefragt beim SV Sandhausen

Der SV Sandhausen ist als Aufsteiger und Tabellenvierter die Überraschung der Regionalligasaison schlechthin. „Wir sind überzeugt, dass wir die Qualifikation für die eingleisige dritte Liga schaffen“, sagt der Präsident Jürgen Machmeier vor dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers morgen (14 Uhr) im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Machmeier, Sandhausen hat als einziger Regionalligist keine Lizenz für einen Abstieg in die künftige vierte Liga beantragt. Was stimmt Sie so optimistisch?

Der Hauptgrund war, dass wir der Mannschaft zutrauen, den zehnten Platz für die Qualifikation zu schaffen. Zudem haben wir eine solide Finanzplanung eingereicht, so dass es auch in dieser Hinsicht keine Probleme mit der Lizenz geben wird.

Zuletzt hat die Mannschaft aber drei von vier Spielen verloren. Haben Sie es schon bereut, nicht für die künftige Regionalliga gemeldet zu haben?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin sicher, dass wir die acht oder neun fehlenden Punkte aus den noch elf Spielen holen werden.

Am besten schon drei Zähler morgen gegen die Stuttgarter Kickers.

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht und eine andere Einstellung an den Tag legen wird als in den vergangenen Spielen.

Sie haben von der dritten Liga als Ziel gesprochen. Ist im Umkehrschluss der Aufstieg in die zweite Liga kein Thema mehr?

Im Moment ist das ein Tabuthema, weil wir keinen Grund haben, darüber nachzudenken. Da sollen sich Ingolstadt, Aalen und Frankfurt Gedanken machen. Wir müssen uns auf die dritte Liga konzentrieren – das wird schwer genug.

Gehen wir davon aus, dass die Mannschaft es sportlich schafft. Wie weit sind die Planungen für den Ausbau des Stadions?

Das ist durch. Wir haben dem DFB ein Konzept vorgelegt, das den Ausbau von 8500 auf 10 500 Plätze vorsieht sowie eine Tribüne mit 2500 überdachten Sitzplätzen hat – und später, für den Fall des Aufstiegs in die zweite Liga, 15 000 Plätze umfasst. Wir haben in Sachen Infrastruktur also unsere Hausaufgaben gemacht und wollen im Mai mit dem Umbau beginnen, so dass er zum Start der neuen Saison abgeschlossen sein wird.

Und wie sieht es mit den Überlegungen aus, Heidelberg mit in den Vereinsnamen aufzunehmen?

Wir haben aus Vermarktungssicht – vor allem in Richtung zweite Liga – schon mal überlegt, diesen Namen mit aufzunehmen, der ja weltweit bekannt ist. Aber konkret ist da noch nichts, auch wenn aus meiner Sicht nichts dagegensprechen würde.

Stuttgarter Zeitung

Negativ-Trend soll mit Sieg gegen die Kickers gestoppt werden

Unser SV Sandhausen will am kommenden Samstag, 14 Uhr, seinen Negativ-Trend stoppen. Zu Gast am Hardtwald sind die ‚Blauen’ aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt – die Stuttgarter Kickers. Der SVS absolvierte bisher vier Spiele im Jahr 2008, drei davon gingen verloren. Darunter auch die beiden Heimspiele gegen Reutlingen und den FSV Frankfurt.

Die Stuttgarter Kickers dagegen fanden schon in der letzten Woche in die langersehnte Erfolgsspur zurück. Mit einem 2:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC II sammelte man wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation zur dritten Liga. Nur noch drei Punkte beträgt der Abstand zum zehnten Platz für das Team von Trainer Stefan Minkwitz. Hoffnungsträger der Kickers ist derzeit der offensive Mittelfeldspieler Mustafa Parmak, der fast alle Tore in den letzten Spielen erzielen konnte.

„Wir wollen am Samstag den ersten Sieg vor heimischem Publikum im Jahr 2008 einfahren. Dafür werden wir alles geben und ich bin mir sicher, dass wir am Ende drei Punkte mehr auf unserem Konto haben“, so ein optimistischer SVS-Trainer Gerd Dais. Personell sieht es beim SVS wieder besser aus. Alle Spieler sind wieder im Mannschaftstraining, wobei manche Akteure noch in der Aufbauphase sind.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

SV 1916 Sandhausen: Petkovic – Waldecker, Göttlicher, Beisel, Fickert – Pinto, Kolb, B. Barg, Mintzel – Grgic, Schmid – Trainer: Dais

Stuttgarter Kickers: Yelldell – Deigendesch, Mann, Rapp, Steinle – Parmak, Rosen, Gambo, Stierle – Kacani, Vaccaro – Trainer: Minkwitz

Ingrid Gebert

Die Fans

Vorschau

Spielinfos:

Anstoß: 05.04.2008 14:00
Stadion: Hardtwaldstadion

Schiedsrichter: Stark (Ergolding)
Assistenten: Beitinger (Regensburg), Waldkirch (Pfaffenweiler)

SV Sandhausen: Fickert kehrt nach seiner Sperre zurück. Um die zweite Angriffsposition bewerben sich Schmid und Akwuegbu.

Stuttgarter Kickers: Mann kehrt nach seiner Gelbsperre zurück. Ansonsten lässt Trainer Minkwitz die Mannschaft nach dem 2:0 über KSC II unverändert.

Aufstellung

SV Sandhausen
Petkovic – Waldecker, Göttlicher, Beisel, Fickert – Pinto, Kolb, B. Barg, Mintzel – Grgic, Schmid ; Trainer: Dais

Stuttgarter Kickers
Yelldell – Deigendesch, Mann, Rapp, Steinle – Parmak, Rosen, Gambo, Stierle – Kacani, Vaccaro; Trainer: Minkwitz

Kicker

Präsident verteidigt die Mannschaft. Jürgen Machmeier hat ,,absolut vollstes Vertrauen“ zum SV Sandhausen

Von Wolfgang Brück

Sandhausen. Trotz des Fehlstarts in das Jahr 2008 mit drei Niederlagen und nur einem Sieg lässt Jürgen Machmeier nichts auf die Mannschaft des SV Sandhausen kommen. ,,Die Jungs haben uns im letzten Jahr viel Freude bereitet. Sie sind in die Regionalliga aufgestiegen und als Tabellenführer in die Winterpause gegangen. Da dürfen sie sich eine schwächere Phase erlauben“, sagt der Präsident vor dem Heimspiel morgen (14 Uhr/Ausschnitte ab 17.30 Uhr im SWR Fernsehen) gegen die Stuttgarter Kickers.

Ausdrücklich geht Machmeier auf Distanz zu den Kritikern, die nach dem 2:3 in Unterhaching Zweifel an der Qualität der Mannschaft äußerten. Auch die Neuzugänge nimmt er in Schutz: ,,Roberto Pinto hat ein Jahr nicht gespielt. Jürgen Schmid muss man Zeit für die Umstellung geben und Benjamin Barg war in Haching auf einer ungewohnten Position. Ich bin überzeugt, dass wir an ihnen noch viel Freude haben werden.“ Eine halbe Stunde sprach Machmeier am Dienstag mit den Spielern. Danach hatte er den Eindruck: ,,Ich habe absolut vollstes Vertrauen. Wir werden morgen gegen Stuttgart wieder eine andere Sandhäuser Mannschaft erleben. Der Hardtwald wird brennen. Jeder, der nicht kommt, wird was verpassen.“

Gesprochen hat Machmeier am Dienstag auch mit Marjan Petkovic. Aus gegebenem Anlass. Denn die ungeklärte Zukunft bekommt weder dem Torwart noch dem SV Sandhausen. Petkovic hatte in den letzten Spielen nicht mehr die Ausstrahlung wie in der Hinrunde, als er der stärkste Keeper der Liga war. Er habe zwei Angebote, die er in den nächsten Tagen sondieren wolle, teilte der Torwart dem Präsidenten mit. Bis nach dem Spiel am kommenden Freitag in Elversberg will er sich entscheiden für oder gegen den SV Sandhausen.

Auch Gerd Dais mag den Fehlstart nicht dramatisieren: ,,Nach den Niederlagen in Burghausen und Reutlingen haben manche Leute gesagt: Das wird nichts mit der 3. Liga. Nach unserer Erfolgsserie haben die gleichen von der 2. Liga gesprochen.“ Der Trainer hat sich zu vier Änderungen entschlossen. Christian Fickert kehrt für Timo Bauer und Alberto Mendez für Benjamin Barg ins Team zurück. Volkan Akltin spielt statt Benjamin Waldecker und Emmanuel Akwuegbu stürmt statt William Anane neben Velemir Grgic.

Ein Heimsieg gegen die Kickers, die auswärts stärker als in Degerloch sind, wäre nicht schlecht. Denn danach wartet ein schweres Programm auf den SV Sandhausen mit Spielen in Elversberg, Aalen und Regensburg sowie am Hardtwald gegen den Tabellenführer FC Ingolstadt.

Sandhausen: Petkovic Altin, Göttlicher, Beisel, Fickert- Pinto, Kolb, Mendez, Mintzel Grgic, Akwuegbu.

Quelle: RNZ, 4. April 2008, Wolfgang Brück

SV Sandhausen

StN: Namenstag bei den Kickers

Lieber Leser, Sie heißen nicht David, Mustafa oder Benedikt? Auch nicht Gino oder Jens? Und Sie hören auch auf keinen der anderen Vornamen, die die Spieler der Stuttgarter Kickers tragen? Dann sollten Sie zu Ihren Eltern gehen und 8,50 Euro verlangen. Warum? Weil Sie diesen Betrag aufbringen müssten, wenn Sie ein Regionalligaspiel der Blauen im Gazistadion live erleben wollen. Und weil Sie am 11. April eben diese Summe sparen könnten, wenn Sie so heißen wie einer der Kickers-Spieler. Dann kommt der FSV Oggersheim nach Degerloch – und die Kickers feiern Namenstag. So zumindest lautet der Titel der Freikartenaktion für das kommende Heimspiel. Übrigens: Damit Frauen nicht zu kurz kommen, erhält jeder Sokol, Mustafa, Angelo und so weiter zusätzlich zu seiner Stehplatz-Freikarte ein Ticket für eine weibliche Begleitung.

Stuttgarter Nachrichten

Vorberichte SV Sandhausen – Stuttgarter Kickers

Fußball: Sandhausens Trainer Gerd Dais reagiert empfindlich, wenn er auf den Zweitliga-Aufstieg angesprochen wird

„Nicht alles über den Haufen werfen“
Von unserem Redaktionsmitglied Jürgen Berger

Sandhausen. Vom fast sicheren Zweitliga- zum Wackelkandidaten? Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den FSV Frankfurt (0:3) und Unterhaching (2:3) steckt Regionalliga-Aufsteiger SV Sandhausen vor dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers (Samstag, 14 Uhr) in einem Tief. Trainer Gerd Dais erklärt im Interview, warum er keinen weiteren Ausrutscher im Duell mit dem Tabellen-15. erwartet.

Herr Dais, nach dem Höhenflug in der Hinrunde hat der SV Sandhausen momentan einen Punkt Rückstand auf einen Aufstiegsplatz . . .

Gerd Dais: Natürlich sind wir nicht mehr so euphorisch, die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Wir wissen aber um die Bedeutung des Kickers-Spiels und werden alles daransetzen, um den ersten Heimsieg in diesem Jahr einzufahren. Wir wollen wieder durchstarten.

Was sind die Ursachen für die Formkrise?

Dais: Jede Mannschaft hat irgendwann in einer Saison ein Tief. Das ist normal. Bei den jüngsten Niederlagen haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben. Außerdem sind einige Leistungsträger ohne Vorbereitung in die Rückrunde gegangen und haben nun Probleme.

Was muss sich ändern, damit die Kickers nicht zum nächsten Stolperstein werden?

Dais: Man darf jetzt nicht alles über den Haufen werfen, was im vergangenen Jahr gut war. Wir trainieren ganz normal weiter. Auch wenn Stuttgart zuletzt respektable Ergebnisse erzielt hat, wollen wir unserem Anspruch gerecht werden – und das kann nur bedeuten, drei Punkte zu holen.

Was passiert, wenn der SVS den Aufstieg verpasst?

Dais: Wir befassen uns nicht mit der Zweiten Liga. Unser Ziel bleibt es, 50 Punkte zu erreichen, dann hätten wir die Qualifikation für die Dritte Liga geschafft. Erst danach müsste man weitersehen und so viele Punkte wie möglich holen.

Auf einen Lizenzantrag für die neue dreigleisige Regionalliga hat der Klub verzichtet . . .

Dais: Wir sind gut genug für die Qualifikation zur Dritten Liga. Unser Blick geht nach vorne

Der SV Sandhausen soll an Denis Bindnagel von 1899 Hoffenheim interessiert sein . . .

Dais: Es stimmt, dass wir im Winter Gespräche geführt haben. Momentan gibt es für uns jedoch wichtigere Dinge zu tun.

Mannheimer Morgen

Presse zu FC Villingen – Stuttgarter Kickers II (4:0)

FC 08 Villingen schlägt Stuttgarter Kickers II 4:0

VS-VILLINGEN (rn) Durch einen 4:0-Erfolg im Nachholspiel gegen die Stuttgarter Kickers II hat Oberligist FC 08 Villingen gestern Abend im Aufstiegsrennen weiter Boden gut gemacht. 900 Zuschauer sahen ein insgesamt nur mäßiges Spiel.
Oberliga Baden-Württemberg: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II 4:0 (1:0). Trotz des zahlenmäßig deutlichen Erfolgs war bei Villingen viel Sand im Getriebe. Der Gastgeber hatte über die gesamte Spielzeit mehr Ballbesitz, doch fehlten vor allem in der Offensive die zündenden Ideen, um die defensiv agierenden „jungen Blauen“ unter Druck zu setzen. So kamen die Platzherren erst nach 20 Minuten zur ersten Chance. Danach hatte Villingen seine beste Phase, doch scheiterten Jago Maric (23.), Giuliano Saggiomo (25.) sowie Dejan Svjetlanovic und Stasiak am guten Gästetorhüter Salz. In der 27. Minute fiel dann der Führungstreffer für die Schwarz-Weißen. Nach einem Foulspiel vom Ex-Pfullendorfer Markus Ortlieb an Sari verwandelte Jago Maric den fälligen Strafstoß.

In der 57. Minute hatte dann auch die Gäste die erste Torchance, als Kovac nach einer gelungenen Kombination haarscharf das 1:1 verpasste. Im direkten Gegenzug fiel dann die Vorentscheidung, als Adem Sari nach einer schönen Flanke von Piero Saccone per Kopf zum 2:0 traf. Die Gäste lockerten danach ihre Abwehr, sodass sich für Villingen mehr Räume ergaben. Doch erst in der Schlussphase ergaben sich noch einmal Einschussmöglichkeiten. Auf Zuspiel von Intemperante erzielte A-Jugendspieler Alexander Germann (85.) das 3:0. Mit einer schönen Einzelleistung erhöhte Sari nur zwei Minuten später auf 4:0.
FC Villingen: Miletic, D´Incau, Bea, Hohnstein (61. Michnia), Svjetlanovic, Maric, Giuliano Saggiomo, Saccone, Rino Saggiomo (70. Intemperante), Sari, Stasiak (75. Germann). – Tore: 1:0 (27.) Jago Maric (Elfmeter), 2:0 (58.) Adem Sari, 3:0 (85.) Alexander Germann, 4:0 (87.) Adem Sari . – Zuschauer: 900. – Schiedsrichter: Thorsten Weber (Mahlberg).

Schwäbische Zeitung

Souveräner Pflichtsieg
VON STEFAN UMMENHOFER
Der FC 08 Villingen hat wieder Oberwasser. Mit einem deutlichen 4:0-Erfolg über die abstiegsgefährdete Reserve der Stuttgarter Kickers reduzierte der FC 08 seinen Rückstand auf einen Regionalliga-Qualifikationsplatz auf drei Zähler. Die Villinger boten eine souveräne Leistung und nutzten vor allem ihre Torchancen.

Fußball-Oberliga: FC 08 Villingen – Stuttgarter Kickers II 4:0 (1:0) – Bei klarer Feldüberlegenheit brauchten die Nullachter 25 Minuten, um sich wirklich Zwingendes zu erarbeiten. Der deutlich verbesserte Adem Sari und Rodrigo „Toco“ Stasiak hatten gemeinsam eine erste Chance, ehe es im Minutentakt weiter ging: Ein Freistoß von Jago Maric, eine Dreifach-Gelegenheit durch Sari und Stasiak, und dann ein Alleingang Saris, den Marcel Ivanusa im Strafraum unsanft beendete: Der souveräne Schiedsrichter Thomas Bauer pfiff Elfmeter, den Jago Maric ebenso souverän verwandelte.

Ein Freistoß von Giuliano Saggiomo, der von Stasiak abgefälscht wurde, hätte nach einer halben Stunde die 2:0-Führung einbringen können. Nach der Pause zeigten sich die bis dato sehr unauffälligen Kickers erstmals: Michele-Claudio Rizzi aus 20 Metern sowie Muhamed Bajarmi hatten einigermaßen brauchbare Chancen, ehe Sari mit einem Kopfball nach Flanke von Piero Saccone nach einer knappen Stunde für den Gastgeber das 2:0 markierte. Marco Tucci verpasste kurz darauf aus drei Metern ein Zuspiel von Ali Parhizi auf der Gegenseite. Den Stuttgartern wollte offensiv nichts gelingen. Franco Petruso (62.) auf Kickers-Seite und der Villinger Giuliano Saggiomo mit einem Freistoß (68.) prüften die fehlerfreien Torleute.

Als Eugen Schneider nach einem Spaziergang am Sechzehn-Meter-Raum nur knapp neben das Villinger Tor traf, standen die Zeichen endgültig auf Heimsieg. Dass dieser dann aber doch noch so deutlich ausfiel, war nicht zu erwarten gewesen. Der 18-jährige Youngster Alexander Germann vollendete ein Zuspiel von Gaetano Intemperante und freute sich diebisch über sein erstes Oberliga-Tor (85.). Nicht minder begeistert war Adem Sari von seinem Treffer – einem schönen Schuss aus 20 Metern, mit dem er Torhüter Salz vier Minuten vor Schluss überlistete.

Das Publikum war zufrieden – Trainer Kristijan Djordjevic auch. „Ich habe von meiner Mannschaft mehr Präsenz in den Heimspielen gefordert – und das hat sie zu 120 Prozent beherzigt.“ So müsse man auch die nächsten Partien angehen. Nun gelte es, den Akku aufzuladen und dann am Samstag gegen Freiberg nachzulegen. „Wir haben für die strahlenden Gesichter hier gesorgt“, konstatierte Kickers-Trainer Björn Hinck, der von „Klassenunterschied“ und „Lehrstunde“ sprach. „Wir haben es nicht geschafft, die schnellen Pässe des FC 08 zu unterbinden“, so Hinck.

Villingen: Miletic – Hohnstein (61. Michnia), Bea, D ´Incau, G. Saggiomo – R. Saggiomo (70. Intemperante), Maric, Saccone – Sari – Stasiak (75. Germann), Svjetlanovic.

Stuttgart: Salz – Leist, Ortlieb, Ivanusa, Baradel – Rizzi – Parhizi (77. Tunjic), Bajarmi (61. Schneider), Kovac, Sökler (46. Petruso) – Tucci

Tore: 1:0 (27.) Maric (Foulelfmeter), 2:0 (58.) Sari, 3:0 (85.) Germann, 4:0 (87.) Sari; SR: Thomas Bauer (Kuppenheim) ZS: 850; Gelbe Karten: Germann – Leist, Parhizi

Bilder zum Spiel:

www.suedkurier.de/bilder

Südkurier

Presse zur Einstweiligen Verfügung gegen Ex-Präsident Kullen

Kickers bremsen Ex-Präsident Kullen ein
Stuttgart (dip) – Die Stuttgarter Kickers haben beim Landgericht Stuttgart eine einstweilige Verfügung gegenüber Hans Kullen erwirkt. Grund für diesen juristischen Schritt ist folgende Äußerung des Ex-Kickers-Präsidenten: „Ich habe den Verein mit einem Guthaben von 601 000 Euro verlassen. Drei Monate später waren davon nur noch 136 000 übrig.“ Dieses Zitat, das Kullen von nun an untersagt ist, wär jüngst in einem Artikel der Zeitung „Die Welt“ erschienen, woraufhin der aktuelle Präsident der Blauen, Dirk Eichelbaum, die Anwälte des Vereins kontaktiert hat. Sollte Kullen sich dennoch nochmals derart äußern, droht ihm ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro oder ersatzweise Ordnungshaft.

Eichelbaum bedauert zwar, dass es zu diesem Schritt kommen musste, sagt aber: „Solche erwiesenermaßen falschen Äußerungen in der Öffentlichkeit können wir nicht tolerieren und mussten deshalb handeln.“

Stuttgarter Nachrichten 

Stuttgarter Kickers: Einstweilige Verfügung

Ärger um Ex-Präsident Kullen
Der im März 2007 bei den Stuttgarter Kickers nach einem Zerwürfnis mit dem Aufsichtsrat zurückgetretene Ex-Präsident Hans Kullen bereitet den Verantwortlichen der Schwaben um Klub-Boss Dirk Eichelbaum erheblichen Ärger. Eine Einstweilige Verfügung verbietet Kullen Aussagen über das Vereinsguthaben.
 
Wie der Verein aus der Regionalliga Süd am Mittwochabend mitteilte, wurde Kullen untersagt zu behaupten, dass er die Stuttgarter Kickers mit einem Vereinsguthaben von 601 000 Euro verlassen habe und drei Monate später nur noch 136 000 Euro übrig geblieben seien. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurde Kullen laut Vereinsangaben ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro angedroht.

Kullen, der die Stuttgarter Kickers im Juli 2003 von Axel Dünnwald-Metzler übernahm, trat im März 2007 nach Unstimmigkeiten mit dem Aufsichtsrat zurück. Die sind bis heute noch nicht ausgeräumt, zumal der Ex-Boss zuletzt gegen den Verein geklagt hat. Er verlangt die Zurückzahlung seines Darlehens in Höhe von rund 450 000 Euro sowie Vertragszinsen. Dieser Streitpunkt ist nach der Einstweiligen Verfügung noch nicht vom Tisch und wird die Parteien weiter beschäftigen.

Kicker

Nichts zu holen in Villingen

Klar und deutlich mit 0:4 unterlagen die Stuttgarter Kickers II heute beim FC Villingen. Der Ex-Blaue Jago Maric brachte die Gastgeber in Führung (27. ), Adem Sari konnte in der. 58. Spielminute auf 2:0 erhöhen. In der Schlußphase machten Alexander Germann und erneut Adem Sari den hohen Sieg perfekt.

Am Sonntag treffen die Kickers auf den TSV Schwieberdingen. Mit einem Sieg können sich die Blauen von den Abstiegsrängen lösen.

Die Kickers spielten mit:
Salz; Baradel, Leist, Ivanusa; Bajrami (61. Schneider), Sökler (46. Petruso), Kovac (77. Tunjic), Rizzi, Ortlieb; Parhizi, Tucci