Presse zur U19 beim FC Bayern München (1:4)

STUTTGART (StZ). Die A-Junioren der Stuttgarter Kickers schweben in der Bundesliga Süd/Südwest weiter in Abstiegsgefahr. Bei der 1:4-Niederlage bei Bayern München stand die Mannschaft von Ralf Strogies gestern über die 90 Minuten auf verlorenem Posten, dem eingewechselten Simon Brandstetter gelang in der 79. Minute wenigstens noch der Ehrentreffer vor 150 Zuschauern. Fünf Spieltage vor Schluss der Saison belegen die Kickers den vorletzten Platz (bei drei Absteigern) und müssen noch bei den direkten Konkurrenten Jahn Regensburg und Wacker Burghausen antreten.

Stuttgarter Zeitung

Nichts zu holen gab es für die Stuttgarter Kickers beim FC Bayern. Die Blauen kamen in München mit 1:4 (0:2) unter die Räder. Im altehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße wehrten sich die Kickers eine knappe halbe Stunde tapfer – dann traf Thomas Müller zum 1:0 für die Bayern (28.). Viktor Bopp legte kurz vor der Pause das 2:0 (45.) nach. Die Münchner waren nun Herr im eigenen Haus, erneut Thomas Müller (70.) und Sinan Neumair (75.) schraubten das Resultat auf 4:0. Simon Brandstetter gelang der Ehrentreffer für die Blauen (79.).

Stuttgarter Nachrichten

U19-Junioren bleiben in Lauerstellung   

Mit einem 4:1 (2:0)-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers hat die U19 des FC Bayern ihre Chancen auf die Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft gewahrt. Nach dem 21. Spieltag der Bundesliga Süd/Südwest ist die Elf von Trainer Kurt Niedermayer weiter Dritter, zwei Punkte hinter dem SC Freiburg (1:0 bei der TSG Hoffenheim), der den mindestens zur Endrundenteilnahme benötigten Platz zwei belegt.

Vor 150 Zuschauern im Grünwalder Stadion waren die Bayern gegen die Kickers die überlegene Mannschaft. Thomas Müller (28. Minute) und Viktor Bopp (45.) schossen eine 2:0-Pausenführung heraus. Nach dem Seitenwechsel machten erneut Thomas Müller (70.) sowie Sinan Neumeier (75.) alles klar. Kurz vor Schluss gelang Simon Brandstetter (79.) für den Tabellenvorletzten noch der Ehrentreffer.

Die nächste Chance, Freiburg in der Tabelle zu überholen, haben die U19-Junioren des FC Bayern am kommenden Sonntag. Dann treten sie beim Nachwuchs des FSV Mainz 05 an.

FC Bayern

U19 ohne Chance bei den Bayern

Die A-Jugend der Stuttgarter Kickers unterlag heute beim FC Bayern München deutlich mit 1:4. Simon Brandsteller blieb es lediglich vorbehalten, den Ehrentreffer zu erzielen. Am kommenden Samstag treffen die Blauen auf den Nachwuchs des Karlsruher SC. Das spielt beginnt um 12:00 Uhr und bietet sich als Vorspiel zum Regionalliga-Derby gegen den VfR Aalen an (Anstoss 14:00 Uhr).
Rodriguez; Thieß, Reichardt, Abruscia, Kosic (66. Leutenecker); Hirning, Boric, Pala (76. Vargas-Müller): Fennell, Celiktas (36. Yel/58. Brandstetter), Zivaljevic

Kickers II besiegen Tabellenführer

Das Oberligeateam der Stuttgarter Kickers hat sich heute einen wichtigen „Dreier“ im Kampf gegen den Abstieg gesichert. Gegen den Tabellenführer SC Freiburg II gewinnen die Blauen durch ein Tor von Marko Kovac (9. ) mit 1:0.

Damit belegen die Kickers wieder einen Nichtabstiegsplatz. Am Samstag geht es zum Tabellenfünften Astoria Walldorf, die ihrerseits jeden Punkt im Kampf um den Aufstieg benötigen.

U17 unentschieden gegen Mainz

Die B-Jugend der Stuttgarter Kickers spielte heute gegen den Nachwuchs des FSV Mainz 05 2:2 (1:0) unentschieden. Wlasios Kotaidis brachte die Kickers per Foulelfmeter in Führung (15. ), trotz der erneuten Führung durch Simon Frank (63. ) reichte es nur zu einem 2:2 Unentschieden. Die Kickers stehen damit auf Platz elf der Tabelle, einem Nichtabstiegsplatz. Nächsten Samstag geht es zum bisher enttäuschenden Nachwuchs des FC Bayern München.
Die Kickers spielten mit:
Grgic; Schaal, Bondel, D. Müller (77.Schulze), Yazici: Frank, Avdic (54. Russom), Kotaidis, Straub: Novak (58. Hofmann), Koutsiofitis (76. Arslan)

Wichtiger Sieg in Burghausen!

Die Stuttgarter Kickers kommen dem Ziel 3. Bundesliga immer näher. Beim SV Wacker Burghausen gewinnen die Blauen mit 2:1. Bashirou Gambo brachte die Kickers nach einer Ecke per Kopfball kurz nach der Pause in Führung.

Währen Markus Mann verletzt am Spielfeld behandelt wurde, erzielte Galuschka in der 73. Minute den Ausgleichstreffer für die Gastgeber. Doch der Joker traf wieder. Der eingewechslete Marko Tucci erzielte in der 84. Spielminute den Siegtreffer für die Blauen. Damit sind die Stuttgarter Kickers nur noch ein Punkt von Platz zehn entfernt. Am kommenden Samstag treffen die Blauen auf den VfR Aalen. Da Reutlingen in Unterhaching antreten muss, winkt bei einem Sieg Platz Zehn! Wir packen das! Auf die Blaue!

Kickers: Freude über Rosens Rückkehr

Mit Elan nach Burghausen

Stuttgart (jük) – Fünf Spiele ohne Niederlage – die Fußball-Profis der Stuttgarter Kickers wollen ihre Serie an diesem Samstag im Regionalliga-Spiel bei Wacker Burghausen (Anpfiff 14 Uhr) ausbauen. „Das nötige Selbstvertrauen ist da“, sagt Trainer Stefan Minkwitz, „es weiß auch jeder, dass eine Leistung wie gegen Oggersheim in Burghausen nicht ausreicht, um drei Punkte zu holen.“ Die Rückkehr von Alexander Rosen stimmt den Coach zuversichtlich, dass die Blauen munterer als gegen Schlusslicht Oggersheim auftreten – der 29-Jährige habe großen Anteil an den jüngsten Erfolgen, weil er das Team führt und Ruhe am Ball ausstrahlt. Ob der ebenfalls wiedergenesene Oliver Stierle von Beginn an ran darf, will Minkwitz erst am Spieltag entscheiden. Derweil warnte Wacker-Trainer Peter Assion seine Mannschaft vor der Torgefährlichkeit des Angelo Vaccaro. „Wir müssen uns vor Kontern in Acht nehmen und vor allem Vaccaro ist brandgefährlich“, sagte Assion. Minkwitz nimmt“s schmunzelnd zur Kenntnis. „Auch Sokol Kacani und Mustafa Parmak können Tore schießen“, sagt er.

Stuttgarter Nachrichten

Umfrage: Blaues Wunder?

Der Countdown für die eingleisige Dritte Liga läuft auf vollen Touren: „Acht Runden – acht Tickets“ lautet derzeit das Motto in der Regionalliga-Süd. In Lauerstellung liegen die Stuttgarter Kickers, die sich nach einer längeren Durststrecke durch eine Erfolgsserie vom Tabellenkeller auf Platz 13 vorgerobbt haben. Nur drei Punkte, sprich ein Sieg, trennen die „Blauen“ vom Platz an der Sonne, den zur Zeit Jahn Regensburg belegt.Die Krux an der Sache ist, dass sich noch zehn Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf einen der vier unteren Qualifikationsplätze machen können. Die Plätze drei bis sechs sind bereits so gut wie vergeben. Der FSV Frankfurt, Aalen und Sandhausen mischen sogar noch um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit und Unterhaching hat ein sattes Fünf-Punkte-Polster vor Burghausen. Es wird also noch ein heißer Tanz in der Fußball-Regionalliga. Werden wir ein „blaues Wunder“ erleben?

Man mag es sich gar nicht vorstellen, wenn die Kickers den bitteren Gang in die Viertklassigkeit antreten müssten. Es wäre wohl das Ende des Traditionsclubs, der einst in der 1. Bundesliga und im DFB-Pokal für Furore gesorgt hat. „Believe in Blue“ heißt der Slogan der jüngsten Werbekampagne, mit dem man sich auf der Waldau Mut macht. Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum hat anscheinend kein Vertrauen in die Kampagne und verfällt auf die kuriose Idee, den Papst ins Gazi-Stadion einzuladen.

Mit kirchlichem Segen von höchster Stelle in die Dritte Liga – ein Werbegag, der mehr Hohn und Spott als Begeisterung in den Reihen der Fans erntete. Und noch ein Bock schoss der Kickers-Präsident Anfang der Woche. Das Sportamt hätte angekündigt, dass die Kickers im Falle eines Abstiegs sich nach einer „alternativen Spielstätte“ umschauen müssten. Sportbürgermeisterin Susanne Eisenmann blieb fast das Frühstücksbrötchen im Hals stecken, als sie Eichelbaums Behauptung in der Tageszeitung las. Das Stadion werde, so Eisenmann, wie geplant in der 1. Stufe für 250.000 Euro saniert, so dass die Kickers – gleich ob Dritte oder Vierte Liga – und die zweite Mannschaft des VfB in der nächsten Saison dort spielen können.

Bleibt zu hoffen, dass das „Himmelfahrtskommando“ ausbleibt und die Kickers am letzten Spieltag in Elversberg (31. Mai) die letzten Punkte für den Sprung in die Dritte Liga unter Dach und Fach bringen. Dann haben sie auch nach der großen, fünf Millionen Euro teuren, zweiten Sanierungsstufe in der Saison 2009/2010 ein Bleiberecht.

Helmut Winkler

Stuttgarter Wochenblatt – Link zur Umfrage

Vorberichte Wacker Burghausen – Stuttgarter Kickers

Fußball-Regionalliga, 27. Spieltag

STUTTGART (ump). Die Stuttgarter Kickers müssen ohne ihren Manager auskommen. Doch keine Sorge, Joachim Cast ist nicht kurzfristig zurückgetreten, sondern er fliegt am Wochenende nach Berlin zu einer Sitzung des Regionalliga-Ausschusses, dem er angehört. „Das sind eben übergeordnete Interessen“, sagt Cast, der sich aber telefonisch über den Spielstand in Burghausen auf dem Laufenden halten wird. Beim Zweitliga-Absteiger wollen die Kickers morgen (14 Uhr) ihre Serie von fünf Spielen ohne Niederlage ausbauen. Der Trainer Stefan Minkwitz kann nahezu aus dem Vollen schöpfen, sieht man einmal davon ab, dass Franco Petruso nach seiner Roten Karte gegen Oggersheim für drei Spiele (auch in der Oberliga) gesperrt wurde. Alex Rosen dürfte wieder in das Team kommen, und in der Abwehr könnte es neben den gesetzten Benedikt Deigendesch und Marcus Mann Änderungen geben. „Das lassen wir noch auf uns zukommen“, sagt Minkwitz, der sich mit dem Kader schon heute auf den Weg macht.

Stuttgarter Zeitung

Einsicht nach der Strafpredigt
 
Stuttgart (bw) – Fünf Spiele, elf Punkte – darunter drei, über die man bei den Stuttgarter Kickers lieber nicht spricht. Aber morgen (14 Uhr) will der Fußball-Regionalligist in der Auswärtspartie bei Wacker Burghausen ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt gegen den FSV Ludwigshafen-Oggersheim. (…)

„Wir dürfen überhaupt keinen Gegner unterschätzen“, macht Kickers-Trainer Stefan Minkwitz noch einmal vor den finalen acht Partien im Endspurt um Tabellenplatz zehn deutlich. „Man sieht ja, was passiert, wenn man mit der falschen Einstellung ins Spiel geht“, sagt der Coach mit Blick auf das blamable 1:0 am vergangenen Spieltag gegen das Schlusslicht aus der Pfalz. Anfang der Woche folgten die angekündigten Einzelgespräche. „Die Spieler haben sich einsichtig gezeigt und ich gehe davon aus, dass das ein einmaliger Ausrutscher war“, so Minkwitz. Nichtsdestotrotz gab es auch für diesen Sieg drei Punkte, mit denen die Qualifikationsränge für die dritte Liga wieder in Reichweite gerückt sind. Drei Zähler beträgt der Abstand momentan. „Aber auf uns wartet noch ein hartes Programm“, warnt der Coach. Für das Spiel beim Tabellensiebten in Burghausen steht Alexander Rosen nach seiner Oberschenkelzerrung wieder zur Verfügung. Auch Oliver Stierle (Wadenverletzung) meldete sich fit, wird aber wegen seines Trainingsrückstands wohl noch nicht über 90 Minuten zum Einsatz kommen.

So wollen sie spielen: Yelldell – Deigendesch, Wildersinn, Mann, Rapp – Parmak, Rosen, Gambo, Cerci – Kacani, Vaccaro.

Eßlinger Zeitung

Vorschau

Spielinfos:

Anstoß: 19.04.2008 14:00
Stadion: Wacker-Arena

Schiedsrichter: Siebert (Berlin)
Assistenten: Rohde (Rostock), Klatte (Wildau)

Wacker Burghausen: Palionis ersetzt wohl den gesperrten Hertl in der Innenverteidigung. Auf der linken Seite hat Mitterhuber die besten Karten.

Stuttgarter Kickers: Rosen ist wieder fit, Stierle hat noch Trainingsrückstand. In der Abwehr könnten auch Wildersinn oder Steinle zum Zug kommen.

Aufstellung

Wacker Burghausen
Riemann – Lastovka, Palionis, Rosin, Satilmis – Bonimeier – Solga, Schultz, Mitterhuber – Teinert, Belleri; Trainer: Assion

Stuttgarter Kickers
Yelldell – Deigendesch, Mann, Rapp, Stierle – Parmak, Rosen, Gambo, Cerci – Kacani, Vaccaro; Trainer: Minkwitz

Kicker

Mit „harmonischem“ Mittelfeld zum Erfolg

Das Hauptproblem in dieser Saison war sehr oft das SVW-Mittelfeld. Insgesamt gingen zu wenige Impulse für das Spiel nach vorne aus. Interimscoach Peter Assion hat gerade an diesem Problem in den letzten Wochen sehr viel gefeilt und sieht erste Erfolge: „Die Jungs wissen jetzt viel besser, was sie zu tun haben. Das macht die Sache schon wesentlich besser.“ Gegen die Stuttgarter Kickers (Samstag, 14 Uhr, Wacker-Arena) soll der zweite Dreier unter Assion eingefahren werden.
 
Roland Bonimeier hat in den letzten Spielen einen riesigen Sprung gemacht. Das Eigengewächs blüht regelrecht auf und traut sich auch nach vorne mehr zu. Als einziger „Sechser“ ist er derzeit kaum wegzudenken. „Boni fühlt sich jetzt richtig wohl. Da er alleine vor der Abwehr spielt, weiß er, was er zu tun hat. Mit zwei Sechsern passte die Abstimmung nicht“, analysiert Assion. „Boni“ organisiert gemeinsam mit Björn Hertl und Daniel Rosin die Innenverteidigung. Dadurch haben die Außenverteidiger mehr offensive Möglichkeiten.

David Solga liegt neue Rolle

Auch David Solga zeigt jetzt, was er kann. Er darf sich auf der rechten Seite austoben. Die Position hinter den Spitzen war nicht seine Welt, da er oft mit dem Rücken zum Tor stand, wenn der Ball kam. Jetzt hat er das Spiel wieder mehr vor sich. „David ist ein schneller Spieler. Jetzt kann er wieder richtig gehen. Das tut ihm gut. In den letzten Wochen hat er sehr gut gespielt“, unterstreicht Assion.

Sebastian Mitterhuber kämpft sich durch

Zur Freude aller hat sich Sebastian Mitterhuber immer besser entwickelt. Gegen Ende der Vorrunde drängte er sich im Training immer mehr auf. Zu Beginn der Rückrunde sollte er als Speerspitze in der Raute fungieren. Diese Position, die die schnellen Pässe für die Stürmer bedingt, lag ihm noch nicht so. In Unterhaching wurde er auf der Außenbahn für Ronald Schmidt eingewechselt und konnte durchaus überzeugen.

Levi Schultz zurück im Geschäft

Mit der neuen und etwas offensiveren Ausrichtung im Mittelfeld ist auch Levente Schultz ins Geschäft zurückgekehrt. Nach seiner Rotsperre hat er sich gleich wieder zurückgefunden. Der Ungar soll für die tödlichen Pässen auf die Stürmer sorgen und bei Standards für die nötige Gefahr sorgen. „Levi stört es nicht, wenn er den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt. Er hat viele gute Ideen, die er ins Geschehen einbringen kann. Damit steigt unser offensives Überraschungsmoment“, erläutert Peter Assion die Stärken seines Schützlings.

Wacker Burghausen