Presse zu Stuttgarter Kickers – Karlsruher SC II (2:0)

Kickers sammeln Pluspunkte
Der Hauptsponsor Gazi zieht seine Option für die dritte Liga, aber manche Konfusion bleibt

STUTTGART. Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Regionalliga weiter Platz zehn im Visier. Vor allem dank Mustafa Parmak, der beim 2:0 gegen den Karlsruher SC II erneut der Matchwinner war. „Ich habe schließlich noch große Ziele“, sagt der 25-Jährige.

Von Joachim Klumpp

Die schwersten Minuten warteten auf Mustafa Parmak erst nach dem Schlusspfiff. Der Kickers-Spieler wurde zur Dopingprobe ausgelost. Und so etwas kann dauern. In diesem Fall rund eine Stunde lang. Dann schließlich hatte sie der 25-Jährige erfolgreich hinter sich gebracht. Genau wie das Spiel, in dem er – wie schon zuvor beim Heimsieg gegen Pfullendorf – zum Matchwinner avancierte. Zweimal zwei (Tore) macht in diesem Fall sechs (Punkte), welche die Kickers weiter in Blickrichtung zehnter Tabellenplatz schielen lassen. „Den Unterschied hat diesmal Mustafa Parmak ausgemacht“, sagte nicht nur der Kickers-Trainer Stefan Minkwitz, denn auch der Kollege Rainer Krieg meint: „So einen Knipser haben wir eben nicht.“

Dabei ist Parmak kein Stürmer, sondern offensiver und torgefährlicher Mittelfeldmann. Aber sein Potenzial hat er in dieser Saison lange nicht so abgerufen, wie es sich die Kickers gewünscht haben. Das hatte viele Gründe: physische, aber auch psychische. Ein schmaler Grat in diesem Fall. Natürlich gab es Verletzungen oder Zahnschmerzen, aber eben auch mentale Probleme. Als Talent galt Parmak bei den Kickers schon in der A-Jugend, doch Talent allein reicht nicht zum großen Durchbruch. Aber so langsam scheint es bei Parmak klick gemacht zu haben. In der Winterpause gab es viele Gespräche: mit dem Trainer, dem Manager, dem Berater, aber auch der Familie. „Meine Eltern haben großen Anteil am Aufschwung“, sagt Parmak, der inzwischen wieder zu Hause in Cannstatt wohnt. „Wenn er so weitermacht, wird er uns noch viel Freude bereiten“, sagt der Manager Joachim Cast – und fügt hinzu: „Die Frage ist dann, wie lange noch?“

Parmak hat das Potenzial für mehr, und er sagt: „Ich will sportlich noch was erreichen.“ Die zweite Liga, mindestens. Gegen eine festgeschriebene Ablöse (im unteren sechsstelligen Bereich) kann er vorzeitig aus seinem bis 2010 laufenden Vertrag. Als Vorbild dient dabei in gewisser Weise Manuel Hartmann. Der ist inzwischen beim Zweitligisten TuS Koblenz Stammspieler. „Wir telefonieren oft miteinander, und er gibt mir auch Tipps.“ Diese Unterstützung braucht Parmak, der nicht immer die richtigen Freunde hatte. Jetzt scheint er den Sprung geschafft zu haben, trainiert vor den Spielen sogar noch individuell auf dem ADM-Gelände. „Das zeigt doch seine professionelle Einstellung“, sagt der Trainer Stefan Minkwitz.

Die hat auch Bashiru Gambo an den Tag gelegt, der im defensiven Mittelfeld kämpferisch überzeugte, auch wenn die spielerische Komponente etwas zu kurz kam. Über die vollen 90 Minuten – im gesamten Team. Das ist auch dem kritischen Blick des Präsidiumsmitglieds Walter Kelsch nicht verborgen geblieben. „Natürlich freue ich mich über die drei Punkte“, sagte der Exnationalspieler, „aber wir müssen endlich mal lernen, ein Spiel gestalten zu können.“ Das klang alles andere als begeistert – und zeigt: intern liegt weiter einiges im Argen bei den Kickers.

Sportlich ist die neue dritte Liga bei drei Punkten Rückstand wieder in Reichweite. Aber sonst? Zwar hat der Hauptsponsor Garmo (Gazi) seine Option für die dritte Liga gezogen, allerdings nur zu leicht verbesserten Konditionen, die den Etat nicht entscheidend erhöhen. Und die bisher für nächste Saison veranschlagten gut drei Millionen Euro werden hinten und vorne nicht reichen, um konkurrenzfähig zu sein.

Also muss weiter gewirbelt werden. Schon zum Heimspiel gegen Oggersheim sollen die durchaus treuen Fans (3030 am Samstag) verstärkt mobilisiert werden. Wie? Die Antwort blieb das Präsidium schuldig. Dabei ist längst durchgesickert, dass die Zuschauer, die einen der Vornamen der Kickers-Spieler besitzen, freien Eintritt haben werden. Was die weiblichen Anhänger benachteiligt. Aber vielleicht kann man ja ein paar Ableitungen (Angela statt Angelo oder Alexandra statt Alexander) gelten lassen.

Kickers: Yelldell – Deigendesch, Wildersinn, Rapp, Steinle – Parmak, Rosen, Gambo (86. Yildiz), Stierle (78. Cerci) – Kacani (81. Tucci), Vaccaro.

Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach).

Tore: 1:0 Parmak (19.), 2:0 Parmak (90.).

Rote Karte: Brosinski (87./KSC).

Stuttgarter Zeitung

Parmak macht den Unterschied
Torgefährlicher Mittelfeldspieler steht für den Kickers-Aufschwung – Hauptsponsor verlängert

Stuttgart – Da waren es nur noch drei Punkte. Die Stuttgarter Kickers sind nach dem 2:0 gegen den Karlsruher SC II wieder auf Tuchfühlung zu Platz zehn. Der Aufschwung hat einen Namen: Mustafa Parmak. Von den letzten fünf Toren der Blauen erzielte der Mittelfeldspieler vier.

VON JÜRGEN FREY

Der Mann des Tages ließ sehr lange auf sich warten. Erst knapp zwei Stunden nach Spielende kam Mustafa Parmak aus den Katakomben hoch in den Vip-Raum. „Ich habe zwei Bierchen gebraucht, um pinkeln zu können“, sagte er mit einem Lächeln. Beim 25-Jährigen läuft es – nur nicht bei der Dopingkontrolle. Wie schon beim 2:0 gegen den SC Pfullendorf erzielte der Mittelfeldspieler beide Tore für die Blauen. Trainer Stefan Minkwitz sprach hinterher aus, was jeder im Gazistadion dachte: „Parmak hat heute wieder den Unterschied ausgemacht.“

Der torgefährliche Dribbler kompensierte gegen den KSC die spielerischen Schwächen der Mannschaft und die Ladehemmung der Stürmer im Alleingang. Sein Aufwärtstrend kommt nicht von ungefähr. Parmak ist nach zahlreichen Wehwehchen endlich wieder körperlich auf der Höhe. Entscheidend hinzu kommt: Minkwitz weiß wie kein anderer, wie er den Bruder Leichtfuß anzupacken hat. „Er kennt alle meine Macken“, räumt Parmak grinsend ein.

Der Mann mit den türkischen Wurzeln braucht viel Zuwendung und Pflege, die er seit einiger Zeit auch von seinem neuen Berater Michael Hofstetter bekommt, dem ehemaligen Kickers-Präsidiumsmitglied. „Ich will weiter oben spielen“, stellt Parmak klar – und gibt seinen Wandel in Sachen Einstellung offen zu: „Man wird älter und schaltet öfter den Kopf ein.“ Bis 2010 läuft sein Vertrag bei den Blauen. Wie bei allen Spielern – bis auf Bashiru Gambo und Gino Russo – gilt der Kontrakt nur für die dritte Liga. Angebote anderer Clubs habe er keine. Noch keine. Denn nicht nur Manager Joachim Cast ahnt: „Wenn er so weitermacht, werden wir viel Freude an ihm haben, fragt sich nur, wie lange noch.“ Es passt zum Aufschwung bei Parmak und den Kickers, dass Hauptsponsor Eduardo Garcia seinen Vertrag um ein Jahr verlängert hat – allerdings nur für die dritte Liga. „Mit etwas anderem befasse ich mich nicht“, sagt Garcia, der mit reichlich Unverständnis darauf reagierte, dass der Club die Botschaft der Vertragsverlängerung vor dem Spiel unter Verschluss hielt und erst am gestrigen Sonntag verkündete: „Am Freitag war schon alles klar, ich wollte die Mannschaft anspornen.“

Es ging auch ohne die Motivationsspritze gut. Dank eines Mannes: Mustafa Parmak.

Stuttgarter Nachrichten

Land in Sicht
 
Parmak schießt die Stuttgarter Kickers beim 2:0 gegen den KSC II zum zweiten Heimsieg – Platz zehn rückt näher
 
Stuttgart – Die Aufholjagd der Stuttgarter Kickers geht weiter. Dank eines Doppelpacks von Mustafa Parmak besiegte der Fußball-Regionalligist den Karlsruher SC II mit 2:0 (1:0). Damit gewannen die „Blauen“ ihr zweites Heimspiel in Folge und verkürzten den Abstand zum zehnten Platz auf drei Punkte.
 
Von Beate Wockenfuß

In den Katakomben des Gazi-Stadions gab es beim Blick auf die Tabelle glänzende Augen. Die Kickers haben mit ihrer Mini-Serie von sieben Punkten in drei Spielen Boden gut gemacht. Zwar blieben sie auf dem 15. Platz, doch der Abstand zu den Qualifikationsrängen ist erheblich geschrumpft. Die dritte Liga ist also wieder in Sichtweite gerückt. „Wer hätte das gedacht? Wir waren schon totgesagt, aber die Mannschaft zeigt, dass sie lebt“, frohlockte Manager Joachim Cast. Und auch Trainer Stefan Minkwitz lobte seine Schützlinge, zu denen der zuletzt verbannte Bashiru Gambo wieder gehörte: „Sie haben von der ersten Minute bis zum Schluss gefightet. Genauso sollte es sein.“Die Karlsruher waren vor allem in der ersten Hälfte spielerisch überlegen, hatten auch einige gute Chancen, doch die Kickers hielten mit kämpferischem Einsatz dagegen. Den entscheidenden Unterschied aber machte Mustafa Parmak. Wie schon beim ersten Heimsieg in dieser Saison vor Ostern gegen Pfullen­dorf (2:0) erzielte der Mittelfeldspieler beide Treffer für die Gastgeber und entschied damit das zweite Heimspiel in Folge im Alleingang. In der 19. Minute zog er zunächst halblinks aus gut 20 Metern eiskalt ab und traf in den Winkel zur 1:0-Führung. In der Nachspielzeit vollendete er ein sehenswertes Solo von der rechten Seite in den Strafraum mit einem Schuss ins lange Eck und sorgte damit für den Endstand. Die Erleichterung, dass der 25-Jährige zu alter Stärke zurückgefunden hat, war nicht nur beim erneuten Doppeltorschützen spürbar. „Ich bin froh, dass bei ihm der Knoten endlich geplatzt ist“, freute sich Cast. Der Wille sich durchzubeißen, sei zurück. „Wenn Mustafa Parmak so weiter macht, haben wir noch viel Freude mit ihm“, prophezeite der Manager. Und der neue Liebling der Fans, der nach dem Schlusspfiff lange vermisste Streicheleinheiten bekam, verriet glücklich strahlend sein Erfolgsgeheimnis: „Ich habe eine Stunde vor dem Spiel ein paar Minuten ganz alleine trainiert. Das werde ich ab jetzt immer tun.“ Und dann spurtete er mit neuem Selbstbewusstsein in die zweite Nachspielzeit zur Doping-Kontrolle. Im Sommer hatte der flinke Supertechniker seinen Vertrag bis 2010 verlängert. Schaffen die Kickers die Qualifikation, bleibt ihnen aber nicht nur Parmak erhalten. Wie der Verein gestern bekannt gab, hat Hauptsponsor Gazi den Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. Wirksam wird er aber nur, wenn die „Blauen“ die dritte Liga erreichen.

Statistik
Stuttgarter Kickers: Yelldell – Deigendesch, Wildersinn, Rapp, Steinle – Parmak, Rosen, Gambo (86. Yildiz), Stierle (78. Cerci) – Kacani (81. Tucci), Vaccaro.

Karlsruher SC II: Unger – Abele (83. Akgün), Krebs, Langkamp, Reinhard – Brosinski, Barg, Heckenberger (55. Bergheim), Fischer – Stindl, Bieber (55. Fetsch).

Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach). Zuschauer: 3030.

Tore: 1:0 Parmak (19.), 2:0 Parmak (90.+2).

Gelbe Karten: Deigendesch, Vaccaro / Stindl, Langkamp.

Rote Karte: – / Brosinski (87. / grobes Foulspiel).

Beste Spieler: Parmak, Yelldell / Langkamp, Barg.
 
Eßlinger Zeitung

Presse zu Sonnenhof Großaspach – Stuttgarter Kickers II (1:1)

Immerhin einen Punkt haben die Stuttgarter Kickers II durch das 1:1 bei Großaspach geholt. Ob das nun aber ein gewonnener Punkt war oder doch vielleicht zwei verlorene Punkte waren, wusste der Kickers-Trainer Björn Hinck nicht so recht. „Aufgrund der zweiten Hälfte kann man schon von zwei verlorenen Punkten reden. Aber über die gesamte Spielzeit geht die Punkteteilung in Ordnung“, sagte Hinck. Nach der Führung durch Saer Sene, dessen Kopfball nach 19 Minuten dank eines Platzfehlers doch noch den Weg in das Kickers-Tor fand, taten sich die Gäste bis zur Pause schwer. Großaspach stand mit der Führung im Rücken tief, und Hincks Mannschaft fehlte das passende Rezept. Im zweiten Durchgang erhöhten dann die Stuttgarter das Tempo. Der Lohn kam spät, aber er kam. Sven Sökler konnte nach 81 Minuten den starken Aspacher Schlussmann Milan Jurkovic mit dem Treffer zum 1:1-Endstand überwinden.

Stuttgarter Zeitung

Zu einem 1:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach kamen die Stuttgarter Kickers II. Sven Sökler gelang der Ausgleich (81.). Sehr gut stand bei den Blauen die Innenverteidigung mit Markus Ortlieb und Marcel Ivanusa. Bester Mann bei der SG: Torwart Milan Jurkovic, der früher beim VfB II auch im Sturm spielte.

Stuttgarter Nachrichten

Eine Fehlerkette kostet Großaspach den Sieg

Über ein 1:1 kam Fußball-Oberligist SG Sonnenhof Großaspach im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II nicht hinaus. Das Ergebnis war zwar gerecht, doch der Gastgeber ärgerte sich trotzdem über zwei verschenkte Punkte. Der Grund: Vor dem Ausgleich der Gäste in der 81. Minute produzierten die Fautenhaukicker eine regelrechte Fehlerkette.

VON STEFFEN GRÜN

Mit Blick auf die vergangenen Partien hatte SG-Trainer Thomas Letsch moniert, dass sich sein Team stets durch einen individuellen Fehler um den Lohn für die harte Arbeit brachte. Gegen die kleinen Blauen sah es lange Zeit so aus, als könnten die Kicker ihrem Coach die Freude machen und endlich einmal eine Begegnung ohne groben Patzer beenden. Dann kam die 81. Minute und alles war wieder so wie zuletzt: Ein böser Aussetzer und der fast sichere Dreier glitt Großaspach aus den Händen. Martin Cimander verschätzte sich erst bei einer Flanke und musste sich beim folgenden Rettungsversuch von Sven Sökler düpieren lassen. Der machte einen Haken um Cimander und zog ab. Der Schuss bahnte sich den Weg durch die Beine von Adam Adamos und in den Kasten – 1:1. Letsch wollte aber nicht nur Cimander oder Adamos für das Gegentor verantwortlich machen. „Wir müssen schon die Flanke verhindern“, schimpfte der 39-Jährige. In den letzten neun Minuten war die SG so durcheinander, dass selbst das Siegtor für die Gäste nicht aus heiterem Himmel gefallen wäre. Ein 2:1 für die Kickers wäre zu viel des Guten gewesen. Zumindest einen Zähler hatte sich Großaspach in den ersten 80 Minuten verdient.

Die erste dicke Chance war aber auf das Konto der Regionalliga-Reserve aus Stuttgart gegangen. Einen Klasse-Freistoß von Muhamed Bajrami boxte der starke SG-Torwart Milan Jurkovic aus dem linken Torwinkel. Das erste Tor markierte dafür Großaspach. In der 19. Minute köpfte Saer Sene den Ball nach einer Maßflanke von Giuseppe Greco gegen die Laufrichtung von Kickers-Keeper Manuel Salz ins lange Eck. Das 1:0 – für das zuletzt immer sehr agile und präsente, aber oft zu wenig kaltschnäuzige Talent so etwas wie eine Befreiung. Das zeigte sich im weiteren Spielverlauf: Sene war der beste Spieler auf dem Rasen.

Fünf Minuten vor der Pause hatte Dennis Grab das 2:0 für die SG auf dem Fuß. Doch der Kickers-Torwart entschärfte den scharfen Schuss, den der Innenverteidiger nach einem zu kurz abgewehrten Eckball aus 16 Metern abgefeuert hatte. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie durchwachsen. Gähnende Langeweile herrschte im Fautenhau nicht. Helle Aufregung aber auch nur einmal. Und zwar in der 58. Minute. Da kam Sene – im Kampf um den Ball mit Markus Ortlieb – zu Fall. Der Referee pfiff und zeigte auf den Elfmeterpunkt – so deuteten zumindest viele Spieler und Zuschauer seine Gestik. Ein Irrtum. Er entschied auf Abstoß. Eine knifflige Entscheidung. In der 73. Minute hatte mal wieder Stuttgart – zur zweiten Halbzeit mit Ex-SG-Stürmer Srdan Stevanovic auf den Platz zurückgekehrt – eine ganz dicke Chance. Ali Parhizi tauchte plötzlich frei vor dem Aspacher Schlussmann auf. Jurkovic entschied auch dieses Duell für sich. Mit der Hilfe von Grab, der den Ball nach der Rettungstat seines Kollegen von der Linie kratzte.

Mit Blick auf die Chancen ist das Ergebnis mit Sicherheit gerecht. Trotzdem: Ohne die erneuten individuellen Patzer in nur einer Situation hätte die SG gewonnen.
SG Sonnenhof Großaspach: Jurkovic – Wengert, Grab, Adamos, Cimander – Montero – Blaskic (56. Bonsignore), Di Biccari, Greco (80. Nierichlo), Krasniqi (76. Euler) – Sene. – Stuttgarter Kickers II: Salz – Leist, Ortlieb, Ivanusa, Baradel – Gentner (63. Parhizi), Kovac (69. Petruso), Rizzi, Sökler – Bajrami, Genisyurek (46. Stevanovic). – Tore: 1:0 (19.) Sene, 1:1 (81.) Sökler. – Schiedsrichter: Traeder (Offenburg). – Zuschauer: 320.
 
Backnanger Kreiszeitung

Letsch ist die Enttäuschung anzusehen
 
(stg) – Die Enttäuschung über den späten Gegentreffer und den dadurch verpassten Sieg stand Thomas Letsch ins Gesicht geschrieben. „Ich bin nicht zufrieden. Wir wollten den Dreier“, sagte der SG-Trainer. Ohne die Fehlerkette vor dem 1:1 in der 81. Minute wäre dieses Ziel erreicht worden. „Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Spiele“, ärgerte sich Letsch. Wieder – wie zuletzt so oft – brachte sich Großaspach durch eigene Unzulänglichkeiten um den Erfolg. Wohlgemerkt: Unzulänglichkeiten in einer einzigen Situation. Sonst stellte der Trainer völlig zu recht fest: „Es war von uns nach vorne zwar nicht viel, aber wir haben auch für die Kickers nicht viel zugelassen.“ Insgesamt sah Letsch den Unterhaltungswert der Partie am unteren Rand angesiedelt: „Es war ein typisches Spiel, wenn zum ersten Mal höhere Temperaturen herrschen – wenig Tempo auf beiden Seiten.“

Sein Trainerkollege Björn Hinck sprach von einem „aufgrund der zweiten Halbzeit mehr als verdienten Punkt“ für die Kickers: „Wir können damit leben. Wir haben den Ausgleich erzwungen.“ Unter gütiger Mithilfe der SG, wie Adam Adamos zugab. „Wir haben ein bisschen um das 1:1 gebettelt“, räumte der Innenverteidiger der SG Sonnenhof Großaspach offen ein. Ein Manko: „Wir haben die Konter nicht sauber zu Ende gespielt.“
 
Backnanger Kreiszeitung

Presse zu 1860 München – Stuttgarter Kickers U19 (0:2)

Kickers verlassen den letzten Platz
STUTTGART (StZ). Die Bundesliga-A-Junioren der Stuttgarter Kickers haben gestern mit dem 2:0-Sieg bei 1860 München den letzten Platz in der Tabelle verlassen und sich vor Wacker Burghausen gesetzt. „Dieser Sieg gibt uns im Kampf um den Ligaverbleib sehr viel Selbstvertrauen“, sagte der Kickers-Trainer Ralf Strogies hinterher. Mit dem Erfolg in München beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, der zurzeit Regensburg einnimmt, nur noch einen Punkt. Den dritten Saisonsieg der Kickers sicherten die beiden Stürmer Daniel Zivaljevic (22.) und der für ihn eingewechselte Caglar Celiktas in der Nachspielzeit.

Stuttgarter Zeitung

2:0 – Kickers-Junioren machen Boden gut
Stuttgart (StN) – Die Stuttgarter Kickers haben in der A-Junioren-Bundesliga beim TSV 1860 München mit 2:0 (1:0) gewonnen und damit den Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf einen Punkt verkürzt. Die Tore für die Blauen erzielten vor 150 Zuschauern Daniel Zivaljevic (22.) und Caglar Celiktas (90.). „Das war eine taktisch und läuferisch sehr gute Leistung“, lobte Kickers-Trainer Ralf Strogies, dessen Team den Ausfall von Gökhan Gümüssü gut kompensierte. Der Torjäger fällt sieben Spieltage vor Saisonende nach einer Operation am Oberschenkel mindestens vier Wochen aus.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers II mit Auswärtspunkt

Bei der SG Sonnenhof Großaspach holte das Oberliga-Team der Stuttgarter Kickers heute ein 1:1 Unentschieden. Der Tabellenzehnte ging dabei durch Saer Sene nach 19. Minuten in Führung, Sven Sökler konnte neun Minute vor Ende der Begegnung zum 1:1 ausgleichen.

Die Kickers haben damit drei Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. Bereits am kommenden Mittwoch holen die Kickers ihr Spiel bei der FC 08 Villingen nach. Am Sonntag geht es dann in einem „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den TSV Schwieberdingen.
Für die Kickers spielten:
Salz; Baradel, Leist, Ortlieb, Kovac (69. Petruso); Ivanusa, Bajrami, Sökler, Gentner (64. Parhizi); Genisyürek (46. Stefanovic)

garmo AG („GAZi“) bleibt Hauptsponsor der Kickers

Die garmo AG mit Ihrer Premiummarke „GAZi“ und ihrem Chef Dr. Eduardo Garcia bleibt weiter Hauptsponsor der Stuttgarter Kickers, wenn der Verein die Qualifikation zur angestrebten 3.Liga erreichen sollte. Zu leicht angehobenen Beträgen zog damit der Hauptsponsor seine Option und verlängerte den Vertrag um ein weiteres Jahr.
„In der finanziell schwierigen Lage des Vereins ist das für uns ein wichtiges Signal, dass der Hauptsponsor weiter an den Verein glaubt“, freut sich Kickers-Präsident Dirk Eichelbaum über diese Entscheidung von garmo-Chef Dr. Eduardo Garcia.
Die Partnerschaft zwischen der garmo AG und dem Verein besteht nun seit dem Sommer 2002.

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U19 mit wichtigem Sieg

Die A-Junioren der Stuttgarter Kickers erreichten heute beim Nachwuchs des TSV 1860 München einen ganz wichtigen dreifachen Punkterfolg. Daniel Zivaljevic brachte die Kickers in der 22. Minute in Front, Calgar Celiktas schaffte in der 90. gar das 2:0.

Damit belegen die Kickers Tabellenplatz 13 und haben nur noch einen Punkt Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. Nächste Woche erwarten die Kickers die SpVgg Greuther Fürth, momentan auf dem zehnten Tabellenplatz und fünf Punkte entfernt.

Die Kickers spielten mit:
Rodriguez; Abruscia, Reichard, Hirning; Auracher, Caliskan, Boric (71. Thies), Pala (84. Yel); Fennell, Brandstetter (67. Gürol), Zivaljevic (76. Celiktas)

Kickers – Karlsruher SC II 2:0 (1:0)

Die Stuttgarter Kickers besiegten im heutigen Heimspiel die Amateurmannschaft des Karlsruher SC mit 2:0 (1:0) Toren. Mann des Tages vor den 3030 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau war wie beim letzten Heimsieg gegen den SC Pfullendorf erneut Mustafa Parmak, der heute mit seinen beiden Treffern den Unterschied machte. Die Blauen gewannen am Ende sicherlich verdient gegen die flinken und spielstarken Karlsruher, die es verpassten selbst ihre Chancen zu verwerten. Mustafa Parmak traf in der 19. Minute mit einem tollen Distanzschuss und sorgte mit seinem fünften Saisontreffer in der Nachspielzeit für den 2:0 Endstand.

Die Aufstellung:

Bashiru Gambo stand heute nach seiner Suspendierung wieder in der Startelf, für den gesperrten Marcus Mann spielte Marco Wildersinn in der Innenverteidigung. Auf der rechten Abwehrseite verteidigte heute Benedikt Deigendesch für Sascha Benda. Ansonsten gab es im Team von Trainer Stefan Minkwitz keine Veränderungen. David Yelldell stand im Kickers-Tor, von rechts die Abwehrreihe mit Benedikt Deigendesch, Marco Wildersinn, Marcel Rapp und Moritz Steinle. Vor der Abwehr spielten Bashiru Gambo und Alexander Rosen, auf den Außenbahnen Mustafa Parmak und Oliver Stierle. Vorne stürmten Angelo Vaccaro und Sokol Kacani.

Der Spielverlauf:

Die Kickers kamen gegen die schnellen und spielstarken Gäste aus Karlsruhe nur schlecht in die Partie. Die junge Amateurmannschaft des KSC hatte demnach auch die ersten beiden Chancen im Spiel. Nach gut zehn Minuten wehrte David Yelldell den Schuss von Marcel Abele aus 20 Metern ab. In der 16. Minute musste Daniel Brosinski sein Team in Führung bringen, als er frei vor David Yelldell stand. Doch der Kickers-Schlussmann blieb lange stehen und drängte so den Karlsruher nach außen. Moritz Steinle konnte für den geschlagenen Keeper klären und grätschte den Ball im Fünfmeterraum weg.
Nur drei Minuten später nahm Mustafa Parmak sein Herz in die Hand. Den kurz ausgeführten Freistoß bekam er von Oliver Stierle zurück, ließ noch schnell zwei Gegenspieler stehen und zog aus halblinker Position ca. 22 Meter vor dem Tor einfach mal ab. Er traf das Leder voll und sein toller Schuss zappelte unhaltbar für den KSC-Torhüter im rechten Dreiangel. Ein tolles Tor zum 1:0 für die Blauen (19.).
Nach einer guten halben Stunde verlor Oliver Stierle im Mittelfeld den Ball und die schnellen Gäste zeigten einen gefährlich Konter. Sebastian Fischer flankte, nachdem er steil geschickt wurde, scharf in die Mitte, doch ging seine Hereingabe an Freund und Feind vorbei. Bis zur Halbzeit hatten die Kickers noch zwei nennenswerte Möglichkeiten, ein Kopfball von Sokol Kacani (32.) und ein Schuss von Oliver Stierle (38.) gingen beiden über das Tor.

Dass Mustafa Parmak ein gesundes Selbstvertrauen hat, zeigte er in der 43. Minute. Er schoss seinen Freistoß aus gut und gerne 40 Metern direkt auf das Tor, weil er sah, dass KSC-Schlussmann Thomas Unger mit einer Flanke rechnete. Doch sein Schuss klatschte an den Außenpfosten.

Nach der Pause passierte zunächst nichts. Die Kickers waren besser in den Zweikämpfen und ließen die Gäste nicht mehr so kombinieren. Angelo Vaccaro hatte dann nach einer Stunde seine Torchance, als er sich stark durchsetzen konnte und den Ball im Fallen unter dem Keeper hindurchspitzelte. Der Ball hoppelte Richtung leeres Tor, doch leider erwischte ein KSC-Spieler den Ball noch vor der Linie. Nur wenige Minuten später erkämpfte sich Angelo Vaccaro an der Mittellinie stark den Ball und legte ihn in den Lauf von Oliver Stierle, der in den Strafraum drängte und aus 12 Metern abzog. Thomas Unger im KSC-Tor reagierte blitzschnell und konnte den Schuss mit der linken Faust klasse parieren (63.). Erneut stand Angelo Vaccaro in der 72. Minute im Mittelpunkt, als er einen Flugkopfball nach einer Parmak-Flanke um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeiköpfte.

In der Schlussviertelstunde wechselten beide Trainer noch regelmäßig aus, so dass der Spielfluss doch verloren ging. Die Kickers hatten ihre Möglichkeiten vergeben, das Spiel mit dem 2:0 zu entscheiden, so blieb es bis zum Schluss spannend. Aber von den Gästen kam viel zu wenig im zweiten Durchgang, vor allem vor dem Tor waren sie viel zu harmlos. Als Daniel Brosinski völlig unnötig Mustafa Parmak an der Mittellinie von hinten in die Beide sprang, zeigte ihm Schiedsrichter Deniz Aytekin konsequenter Weise die Rote Karte (86.). Danach war die Gegenwehr der Gäste gebrochen und in den Schlussminuten drängten die Kickers auf die endgültige Entscheidung: der eingewechselte Ferhat Cerci tunnelte seinen Gegenspieler, zog in die Mitte und passte auf Angelo Vaccaro, der direkt ablegte auf den ebenfalls eingewechselten Marco Tucci. Doch der Kickers-Stürmer zögerte einen Tick zu lange beim Torabschluss, so dass sein Versuch in letzter Sekunde noch abgeblockt wurde (88.). Die Kopfballablage vom eingewechselten Recep Yildiz nahm Angelo Vaccaro direkt, sein Schuss war aber zu unplatziert (90.). Den gelungenen Schlusspunkt der heutigen Partie setzte aber nochmals Mustafa Parmak: In seiner unnachahmlichen Art zog er in der Nachspielzeit von seiner rechten Außenbahn in den Strafraum, umkurvte seinen Gegenspieler, zog mit links ab und traf ins lange Eck zum 2:0-Endstand (90.+2).
Mit diesem Heimsieg sind die Blauen nun wieder bis auf drei Punkten an dem zehnten Platz dran, der zur Qualifikation zur dritten Liga berechtigt.

Die Trainerstimmen:

Rainer Krieg: „Nach unserm schwachen Heimspiel vergangene Woche wollten wir heute einen anderen Fußball zeigen. Wir haben viel besser Fußball gespielt und auch zwei drei gute Chancen gehabt in Führung zu gehen. Aber mit dem tollen Fernschuss von Mustafa Parmak sind wir ins Hintertreffen geraten. Parmak hat heute alleine die Partie entschieden und eben den Unterscheid gemacht. Im zweiten Durchgang haben wir alles versucht noch zumindest den Ausgleichstreffer zu erzielen, aber in der Offensive waren wir heute einfach zu schwach. Uns fehlt leider ein Knipser, der auch mal aus keiner Chance ein Tor macht. So stehen wir leider mit leeren Händen da und haben verdient mit 2:0 verloren.“
Stefan Minkwitz: „Karlsruhe war uns spielerisch zeitweise überlegen, aber das war uns schon vorher klar. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir heute nicht Fußball spielen sondern Fußball kämpfen müssen. Das wurde auch größtenteils umgesetzt. Der Unterschied heute hat Mustafa Parmak gemacht, dennoch möchte ich ein Lob an die ganze Mannschaft aussprechen, denn alle haben von der ersten bis zur 90. Minute gefightet.“

Die Spielstatistik

Kickers: David Yelldell – Benedikt Deigendesch, Marco Wildersinn, Marcel Rapp, Moritz Steinle – Alexander Rosen, Bashiru Gambo (83. Recep Yildiz), Oliver Stierle (77. Ferhat Cerci), Mustafa Parmak – Sokol Kacani (80. Marco Tucci), Angelo Vaccaro – Trainer: Stefan Minkwitz
Karlsruher SC II: Thomas Unger – Christopher Reinhard, Sebastian Langkamp, Florian Krebs, Marcel Abele (81. Aykut Akgün) – Matthias Heckenberger (55. Stanislaus Bergheim), Thorsten Barg, Daniel Brosinski, Lars Stindl – Christopher Bieber (55. Mathias Fetsch), Sebastian Fischer – Trainer: Rainer Krieg

Zuschauer:
3030 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau

Torfolge:
1:0 Mustafa Parmak (19.)
2:0 Mustafa Parmak (90.)

Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)

Verwarnungen:
Gelbe Karten: Benedikt Deigendesch, Angelo Vaccaro – Sebastian Langkamp, Lars Stindl
Rote Karte: Daniel Brosinski (86. grobes Foulspiel)

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Vorberichte II: Stuttgarter Kickers – Karlsruher SC II

„Ich marschiere gerne vorneweg“

Kickers-Neuzugang Rosen

Stuttgart – Er ist die positive Überraschung bei den Stuttgarter Kickers im Jahr 2008: Neuzugang Alexander Rosen (28) hat beim Fußball-Regionalligisten auf Anhieb eine Führungsrolle übernommen. „Ich marschiere gerne vorneweg“, sagt der Mittelfeldspieler vor dem Heimspiel an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den Karlsruher SC II.

Herr Rosen, wie fühlt man sich als der neue Chef im Spiel der Kickers?

Moment, ich sehe mich nicht als alleiniger Chef in der Mannschaft. Spieler wie Angelo Vaccaro, Marcel Rapp oder Oliver Stierle übernehmen ebenso Verantwortung.

Vieles konzentriert sich aber derzeit auf Sie.

Wenn andere dadurch befreit aufspielen, ist das doch wunderbar. Und es ist ja auch so, dass eine Mitläuferrolle nicht meinem Naturell entspricht. Sich zu verstecken, vor allem, wenn es nicht läuft, ist nicht mein Ding. Ich marschiere gerne vorneweg und versuche durch Leistung und Einsatz meine Mitspieler mitzureißen.

Waren Sie schon immer ein Leader?

Ich war schon zu Jugendzeiten beim FC Augsburg Kapitän. Später auch bei den Amateuren von Eintracht Frankfurt sowie in der Studenten-Nationalmannschaft. Und zuletzt sogar in Norwegen – als Ausländer. Das gab mir einen großen Schub.

Wie sehr beschäftigt die Mannschaft dieungewisse Zukunft des Vereins?

Kabinengespräch ist das nicht. Was das Finanzielle betrifft, haben uns die Verantwortlichen signalisiert, dass sie die Situation im Griff haben. Sportlich hat jeder im Hinterkopf, dass es um seinen Job geht.

Warum reicht es noch für die dritte Liga?

Weil am Saisonende die Mannschaft mit dem größten Willen über dem Strich steht.

Ein Sieg gegen den KSC II ist Pflicht.

Wir werden gewinnen.

Mit Ihrem ersten Tor für die Kickers?

Warum nicht? Es wird langsam Zeit.

Fragen von Jürgen Frey

Stuttgarter Nachrichten

Kickers setzen auf Kampf

Stuttgart (red) – Während Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers heute (14 Uhr) gegen den Karlsruher SC II den zweiten Heimsieg in dieser Saison anpeilt, will der VfB Stuttgart II zeitgleich beim SC Pfullendorf die jüngste Heimniederlage wettmachen.

Stuttgarter Kickers

„Die Waldau muss eine Festung werden“, fordert Trainer Stefan Minkwitz und gibt daher eine klare Anweisung: „Das kämpferische Element hat im Vordergrund zu stehen.“ Elf Partien haben die Kickers noch Zeit, aus dem Tabellenkeller unter die ersten Zehn zu klettern. Derzeit trennen den 15. sechs Punkte vom rettenden Ufer. Heute wollen die „Blauen“ den nächsten Schritt nach oben machen. Dem ersten Heimsieg in dieser Saison vor Ostern gegen den SC Pfullendorf soll gegen den Tabellennachbarn Karlsruher SC II der zweite Dreier im Gazi-Stadion folgen. Verzichten muss Minkwitz auf Marcus Mann, der nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Für ihn rückt Marco Wildersinn in die Innenverteidigung. Bashiru Gambo steht nach seiner Suspendierung aus disziplinarischen Gründen wieder im Kader. „Er hat im Training richtig Gas gegeben“, begründet Minkwitz die Begnadigung des Mittelfeldmanns.

So wollen sie spielen: Yelldell – Benda, Wildersinn, Rapp, Steinle – Parmak, Rosen, Akcay, Stierle – Kacani, Vaccaro.

(…)

Eßlinger Zeitung