FC Ingolstadt – Kickers 2:3 (0:2)

Die Kickers-Verantwortlichen und die rund 100 angereiste Fans erlebten einen erfreulichen 2:3 (0:2)-Auftaktsieg der Stuttgarter Kickers beim favorisierten FC Ingolstadt 04. Ein Doppelpack von Angelo Vaccaro und Bashiru Gambo in der 24. bzw. 26. Minute brachte dabei die Blauen in einer taktisch gut geführten ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung. Nach Seitenwechsel erhöhte erneut Bashiru Gambo in der 53. Minute sogar auf 3:0, ehe eine starke Schlussoffensive von Ingolstadt begann. Neuzugang Demir verkürzte in der 58. Minute auf 1:3, doch der Anschlusstreffer von Leitl vier Minuten vor Schluß kam zu spät. Die Kickers brachten den wichtigen Sieg über die Zeit und Trainer Peter Zeidler freute sich vor allem über das engagierte Spiel seiner Mannschaft.

Zur Aufstellung
Kickers-Trainer Peter Zeidler bot fast exakt die Startelf auf, die am Dienstag beim 4:2-Erfolg gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund begonnen hatte. Einzig Sven Sökler rückte für Nico Beigang in die Startaufstellung, ansonsten veränderte der Kickers-Trainer die Aufstellung nicht. Auch der letztjährige Amateur Dominique Rodrigues erhielt seine Chance von Anfang an. David Yelldell stand im Tor, vor ihm die Abwehrreihe mit Sascha Benda, Marco Wildersinn, Jens Härter und Oliver Stierle. Vor der Abwehr spielten Markus Ortlieb und Marcus Mann, auf den Flügeln Dominique Rodrigues und Sven Sökler. Vorne im Sturm sorgten Angelo Vaccaro und Bashiru Gambo für Torgefahr. Die Ingolstädter traten mit ihren hochgelobten Neuzugängen wie Heiko Gerber, „Zecke“ Neuendorf, Matze Metzelder oder Ersin Demir an.Die Kickers standen gegen den Topfavoriten aus Ingolstadt in der Abwehr von Beginn an sehr konzentriert und sicher. Bei den schnellen Angriffen sorgte vor allem der blendend aufgelegte Angelo Vaccaro immer wieder für Torgefahr und brachte die Ingolstädter Defensive ein ums andere Mal in Schwierigkeiten. Ihm wäre in der 3.Minute beinahe der Führungstreffer gelungen: Nach einer Flanke von Sascha Benda nahm er Maß und sein Schuß ging nur knapp über das Tor. Die Ingolstadter hatten in der 20. Minute nach seinem intensiven Körpereinsatz von Metzelder Glück, dass Schiedsrichter Michael Kempter diese Aktion nicht mit einem Strafstoß ahndete. Doch nur wenige Sekunden später fiel die Führung der Kickers: nach einem gezielten Kontern und dem genauen Paß von Marcus Mann brachte Angelo Vaccaro mit seinem Schuß aus spitzem Winkel die 0:1-Führung (24.). Nur zwei Minuten später köpfte dann der sträflich freistehende Bashiru Gambo einen Benda-Freistoß zum 0:2 ein (26.)Ingolstadt tat sich dagegen schwer. Die Kickers kontrollierten über ihr lauffreudiges Mittelfeld und die kompakte Abwehr das Spiel und blieben immer wieder gefährlich. Nach Seitenwechsel aber baute sich der Druck von Ingolstadt immer stärker auf und einmal musste die Latte für David Yelldell im Kickers-Tor retten. Aber als die Ingolstädter in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren, gelang Bashiru Gambo mit einem abgefälschten Schuß das zu diesem Zeitpunkt unerwartete 3:0 (54.). Die Partie schien entschieden, doch nur vier Minuten später sorgte der Kopfballtreffer von Demir für den 1:3-Anschlußtreffer. Trainer Peter Zeidler wechselte nun Mustafa Akcay für Sven Sökler und später Nico Beigang für Bashiru Gambo ein, aber die Blauen wurden immer mehr in die Defensive gedrängt. Schlussmann David Yelldell konnte sich mehrfach auszeichnen oder die Ingolstädter vergaben ihre Möglichkeiten. Erst in der 85. Minute bezwang Leitl Kickers-Schlußmann David Yelldell und traf zum 2:3. In der Schlussminute brachten Demir und beim Abpraller Obele zum Glück für die Kickers den Ball nicht mehr im Tor unter.So rissen am Ende die Kickers und ihre Fans die Arme hoch, ein Auftakt nach Maß war gelungen.
Stimmen zum Spiel:
Manager Joachim Cast: “Ich hatte von Anfang an ein gute Gefühl und habe mich nicht getäuscht. Die Mannschaft ist in einem guten Zustand und profitiert auch von dem Selbstbewusstsein von Angelo Vaccaro. Nur in der Schlußphase war ich mir nicht ganz sicher, ob es zu den drei Punkten reichen würde. Aber die Mannschaft hat sich den Sieg mit ihrer couragierten Leistung verdient.“
Trainer Peter Zeidler: “Wir haben mit sehr viel Leidenschaft und Engagement gespielt und wurden dafür belohnt. Natürlich fehlte uns am Ende etwas die Kraft, doch musste Ingolstadt auch alles versuchen.“
Kickers: David Yelldell – Sascha Benda, Marco Wildersinn, Jens Härter, Oliver Stierle – Markus Ortlieb, Marcus Mann, Dominique Rodrigues, Sven Sökler (66. Mustafa Akcay) – Angelo Vaccaro (88. Benedikt Deigendesch), Bashiru Gambo (75. Nico beigang) – Trainer: Peter Zeidler
Ingolstadt: Lutz – Keidel, Metzelder, Wenczel, Gerber – Schmidberger (61. Hagmann), Neuendorf (57. Wohlfarth) – Leitl, Jungwirth (46. Buchner), Leitl – Demir – Trainer: Press
Torfolge:
0:1 Angelo Vaccaro (24.)
0:2 Bashiru Gambo (26.)
0:3 Bashiru Gambo (50.)
1:3 Ersin Demir (58.)
2:3 Stefan Leitl (85.)
Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)
Verwarnungen:
Gelbe Karten: Schmidberger, Keidel – Mann, Vaccaro
Zuschauer:
3.560 Fans auf der Bezirkssportanlage Mitte in Ingolstadt

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Kickers (zumindestens für eine Nacht) Spitzenreiter

Die Stuttgarter Kickers haben zum Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga Süd die Tabellenführung übernommen. Zum Spieljahresstart gewannen die Schwaben beim FC Ingolstadt mit 3:2.

Angelo Vaccaro (25.) und Bashiru Gambo (27.) gelang vor der Pause ein Doppelschlag für die Gäste. Gambo (53.) erhöhte nach dem Seitenwechsel, ehe Ersin Demir (58.) und Stefan Leitl (85.) zum Endstand verkürzten.

Wacker Burghausen ist ebenfalls mit einem Auswärtserfolg in die Saison gestartet. Der Zweitliga-Absteiger gewann beim Karlsruher SC II mit 1:0. Das Siegtor erzielte Levente Schulz (77.). Durch einen Treffer von Christian Okpala feierten die Sportfreunde Siegen gegen die zweite Mannschaft des TSV München 1860 einen 1:0-Heimsieg.

Tor: Yelldell- Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – Ortlieb -Sökler (65.Akcay), Rodrigues ,Mann – Gambo(75. Beigang),Vaccaro (90. Deigendesch)

Tore: 0:1 Angelo Vaccaro (24.) 0:2 Bashiru Gambo (26.) 0:3 Bashiru Gambo (50.) 1:3 Ersin Demir (58.) 2:3 Stefan Leitl (85.)

Gelbe Karten: Mann und Vaccaro

StN: Wettlauf um Sein oder Nichtsein beginnt

Wettlauf um Sein oder Nichtsein beginnt

Am heutigen Freitag startet die letzte Saison der zweigeteilten Fußball-Regionalliga

Stuttgart – Die Spannung steigt: Am heutigen Freitag startet die Fußball-Regionalliga in ihre letzte Saison nach dem bisherigen Modus. Wir geben die Antworten auf die wichtigsten Fragen. „StN: Wettlauf um Sein oder Nichtsein beginnt“ weiterlesen

Vorberichte: FC Ingolstadt – Stuttgarter Kickers

Fußball-Regionalliga, 1. Spieltag
Parmak fällt zum Auftakt aus

STUTTGART (ump). Die Stuttgarter Kickers überlassen nichts dem Zufall. Wegen des ersten Ferienwochenendes in Baden-Württemberg reist die Mannschaft bereits heute am frühen Morgen nach Ingolstadt zum Start der Fußball-Regionalliga und quartiert sich bis zum Anpfiff in einem Tageshotel ein. Trotz der guten Vorbereitungsergebnisse (2:2 gegen Freiburg, 4:2 gegen Dortmund) verfällt bei den Kickers niemand in Euphorie. „Die Gefahr, dass die Elf abhebt, besteht nicht“, sagt der Trainer Peter Zeidler: „Wir wissen die Ergebnisse richtig einzuordnen.“ Auch die Aufstellung steht größtenteils fest. Viel spricht für die Anfangsformation gegen Dortmund (wenn auch mit etwas anderer Grundausrichtung), zumal Mustafa Parmak nach seinem Muskelfaserriss die Reise erst gar nicht mit antreten wird – genau wie der verletzte Recep Yildiz sowie Julian Leist, Saban Genisyürek und Moritz Steinle.

Stuttgarter Zeitung

Die Blauen ohne Parmak und Steinle

Stuttgart (StN) – Die Stuttgarter Kickers starten am heutigen Freitag um 8.30 Uhr mit dem Bus zum Regionalligaauftakt (Anpfiff 19.30 Uhr) beim FC Ingolstadt. Die Aufstellung wird Trainer Peter Zeidler erst zwei Stunden vor Spielbeginn bekannt geben, klar ist bereits, wer nicht im Kader steht: Für Mustafa Parmak (Oberschenkelprobleme) kommt die Partie zu früh, auf Moritz Steinle und Saban Genisyürek verzichtet der Trainer freiwillig. Manager Joachim Cast: „Es wird ein heißer Tanz, doch wir sind körperlich und mental topfit.“

Stuttgarter Nachrichten

Gerbers Plan: Mit Ingolstadt nach oben

Auftakt gegen die Kickers

Bezirkssportanlage Mitte – so heißt die Anlage, auf der der FC Ingolstadt am heutigen Freitag (19.30 Uhr) zum Auftakt der Fußball-Regionalligasaison die Stuttgarter Kickers empfängt. Und Heiko Gerber bestätigt, was der Name des immerhin 8000 Zuschauer fassenden Stadions erahnen lässt: „Es geht hier alles etwas ruhiger und beschaulicher zu“, sagt der Neuzugang des FC. Acht Jahre lang war er Profi beim VfB Stuttgart. Seine Frau Mandy und die beiden Kinder Felix und Sophia wohnen nach wie vor in Stuttgart-Hofen, dorthin wird der 35-Jährige nach seiner Karriere zurückkehren. Und dennoch ist für ihn das Duell gegen die Blauen nichts Besonderes: „Mit den Kickers hatte ich doch nie was zu tun, für uns ist es einfach wichtig, das erste Spiel zu gewinnen – egal gegen wen.“

Bis Saisonende läuft sein Vertrag in Ingolstadt. Klappt es mit dem Sprung in die zweite oder dritte Liga, verlängert sich der Kontrakt automatisch. Daran zweifelt keiner. Der Audi-Konzern steht hinter dem Club, der gewaltig aufrüstete: Neben Gerber zog der Vorjahresfünfte auch Andreas „Zecke“ Neuendorf (Hertha BSC) an Land. „Wir haben ein starkes Team, hier bewegt sich wirklich einiges“, sagt Gerber. Startprobleme befürchtet er nicht. Sein Tipp gegen die Kickers: „Wir gewinnen 2:1.“jüf

Stuttgarter Nachrichten

Vorschau
Spielinfos:

Anstoß: 27.07.2007 19:30
Stadion: Bezirkssportanlage Mitte

Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf)
Assistenten: Leicher (Weihmichl), Münch (Gottmadingen)

FC Ingolstadt 04: Der Einsatz von „Zecke“ Neuendorf ist fraglich, ansonsten hat Trainer Jürgen Press aber die Qual der Wahl.

Stuttgarter Kickers: Yildiz fällt mit einem Innenbandriss im Knie aus. Der Einsatz von Parmak ist nach einem Muskelfaserriss unwahrscheinlich.

Aufstellung
FC Ingolstadt 04
M. Lutz – Keidel, M. Metzelder, Wenczel, H. Gerber – Schmidberger, Leitl – Buchner, Jungwirth, Obele – Demir

Trainer: Press

Stuttgarter Kickers
Yelldell – Benda, Wildersinn, Härter, Stierle – Beigang, M. Ortlieb, Mann, Rodrigues – Gambo, Vaccaro

Trainer: Zeidler

Kicker

Mit Selbstbewusstsein nach Ingolstadt         

Mit Respekt, aber auch mit Selbstbewusstsein fahren die Stuttgarter Kickers zum Punktspielauftakt am Freitagabend beim FC Ingolstadt 04. Das Selbstbewusstsein holten sich die Blauen zuletzt bei den Freundschaftsspielen gegen den SC Freiburg und Borussia Dortmund, doch weiß Trainer Peter Zeidler auch um die Schwere der Aufgabe in Ingolstadt. „Nach Meinung der Experten gilt Ingolstadt neben Unterhaching als der große Favorit der Regionalliga und wir treten daher eher als Außenseiter an.“

Beim Abschlusstraining am Donnerstagvormittag waren aber alle Kickersspieler hochmotiviert und jeder brennt auf seinen Einsatz zum Punktspielbeginn. Fehlen wird weiterhin Recep Yildiz und auch der Einsatz von Mustafa Parmak bleibt ungewiß. Jedoch zeigten sich die Blauen zuletzt auch ohne die beiden letztjährigen Stammspieler als eine homogene Einheit, wirkte vor allem die Abwehr um Torhüter David Yelldell als äußerst stabil.

Um nicht in unnötigen Streß bei der Anreise zu kommen, wurde die Abfahrt am Freitag auf den frühen Vormittag gelegt. In einem Tageshotel will sich dann die Mannschaft entsprechend ausruhen und auf das Spiel in Ingolstadt vorbereiten. Bei Ingolstadt ist noch ungewiß, ob der Neuzugang „Zecke“ Neuendorf auch antreten kann. Mit dabei ist indessen auf alle Fälle Neuzugang Heiko Gerber, der in der Vierer-Abwehrkette zum Einsatz kommt. Ingolstadts Trainer Jürgen Press beobachtete mehrmals die Kickers, doch dürfte sich sein Stuttgarter Kollege Peter Zeidler die eine oder andere Überraschung einfallen lassen. Nicht umsonst zeigten die Kickers in der letzten Saison eine ihrer besten Leistungen gerade in Ingolstadt.

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Saison-Auftakt in der Regionalliga-Süd
Der FC Ingolstadt 04 empfängt heute Abend die Stuttgarter Kickers.

Die Schwaben wurden in der vergangenen Spielzeit Vierter und gelten auch diesmal wieder als heisser Anwärter um die vorderen Plätze. FC-Trainer Jürgen Press sagte: „Wir sind vorgewarnt, die Kickers sind eine Spitzenmannschaft. Wir wollen kompakt stehen, aber trotzdem nach vorne spielen und unsere Tor-Chancen hoffentlich besser verwerten als in der letzten Saison.“ Anstoß im MTV-Stadion ist heute um 19:30 Uhr. Zeitgleich spielen die Sportfreunde Siegen gegen 1860 München. Bereits eine Stunde zuvor eröffnet der Karlsruher SC die neue Regionalliga-Saison mit der Partie gegen Zweitliga-Absteiger Wacker Burghausen.

Kanal 8

Press gibt Entwarnung: Zecke ist dabei

Ingolstadt (DK) Es wird Zeit. „Nach fünf Wochen Vorbereitung warten alle darauf, dass es endlich losgeht“, sagt Neuzugang Stefan Leitl. Und heute Abend ist es so weit: der FC Ingolstadt startet um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers in die Fußball-Regionalliga-Saison.

So sehr, dass der 32-jährige Neuzugang von Hertha BSC Berlin zeitweise sogar gebremst werden musste. Denn „Zecke“, wie ihn alle nur nennen, hat muskuläre Probleme. Der Oberschenkel zwickt, und im Testspiel gegen den Zweitligisten Greuther Fürth ist er sogar leicht angeschlagen aufgelaufen. „Im Nachhinein hätte er da nicht spielen dürfen“, sagt Trainer Press inzwischen. Denn seit dieser Partie pendelte „Zecke“ zwischen Reha und Trainingsplatz, sein Einsatz gegen die Kickers war bis zuletzt fraglich. Erst nach einem Härtetest beim gestrigen Abschlusstraining entschied Trainer Press: „’Zecke’ kann spielen!“ Ob es für 90 Minuten reicht, muss abgewartet werden. „Durch seine Erfahrung und sein individuelle Klasse wird er aber auf jeden Fall eine Bereicherung sein“, ist sich der Trainer sicher.

„Ordentliche Leistung“

Ebenfalls dabei ist Marcel Hagmann. Auch der 24-Jährige Zugang von SV Wilhelmshaven, der normalerweise für den defensiven Mittelfeldpart vorgesehen ist, absolvierte gestern noch einmal einen Test und wird zumindest im Kader sein. Gut möglich allerdings, dass Press dem nach seiner Fußoperation wieder vollständig hergestellten Michael Schmidberger den Vorzug gibt. Insgesamt kann der Coach also aus dem Vollen schöpfen.

Dass die Saisonpremiere trotzdem alles andere als einfach wird, in diesem Punkt sind sich alle einig. Denn Gegner Stuttgarter Kickers, gegenüber dem Vorjahr noch einmal verstärkt, zeigte in der Vorbereitung eine beachtliche Form. Nach dem 2:2 gegen Zweitligist SC Freiburg ließ insbesondere der 4:2-Sieg gegen das Bundesligateam von Borussia Dortmund aufhorchen. „Das war schon eine ganz ordentliche, taktisch kluge Leistung“, meinte Leitl, der mit den Neu-Stuttgartern Nico Beigang und Marcus Mann im Vorjahr in Darmstadt zusammen gespielt hat. Allerdings will er das Ergebnis auch nicht allzu hoch bewerten. „Gegen einen Bundesligisten zerreißen sich die Jungs natürlich. Ob sie das aber auch in der Regionalliga wiederholen können, steht auf einem ganz anderen Blatt“, so Leitl. „Wir sind trotzdem Favorit.“

Freuen können sich auf jeden Fall die Zuschauer. Denn die Offensivabteilung der Stuttgarter, die mit dem Ex-Hachinger Angelo Vaccaro, Nico Beigang und Bashiro Gambo (in der Vorsaison schon zwei Mal in Ingolstadt erfolgreich) glänzend besetzt ist, lässt vermuten, dass sich die Gäste kaum verstecken werden. Und da auch FC-Trainer Press weiter an einem System mit drei Stürmern festhält, kann ein sehenswerter Schlagabtausch erwartet werden. „Es wird 90 Minuten lang ein heißer Kampf, bei dem sich vielleicht erst in den Schlussminuten entscheidet, wer das glücklichere Ende für sich hat“, glaubt Press. „In erster Linie müssen wir natürlich ergebnisorientiert spielen, denn Punkte sind nun mal unser Brot. Aber selbstverständlich werden wir zugleich versuchen ein attraktives Spiel abzuliefern“, verspricht Press.

Es ist klar, dass wie üblich beim Auftakt, viele Neugierige im Stadion sein werden, und deshalb mit einer ordentlichen Zuschauerkulisse zu rechnen ist. „Denen wollen wir etwas bieten“, kündigt Leitl an, „dass die Leute sagen können: Mensch, da passiert ja wirklich was, da gehen wir wieder hin.“

Donaukurier

EßZ: Konzentration auf das Machbare

Der neue Trainer Peter Zeidler will sich mit den Stuttgarter Kickers für die dritte Liga qualifizieren – und fordert Geduld
 
Stuttgart – Hinter den Stuttgarter Kickers liegt die sportlich erfolgreichste Saison seit dem Abstieg 2001 aus der zweiten Liga. Platz vier stand nach einem ständigen Auf und Ab unter dem Strich. Vor ihnen liegt eine brisante, richtungweisende Spielzeit, die mit dem Sprung in die neue dritte Liga enden soll – das und nichts anderes ist das Ziel des neuen Trainers Peter Zeidler.
 
Von Beate Wockenfuß

„Wir wissen, was mit der Mannschaft möglich ist und werden daher keine unrealistischen Ziele ausgeben“, sagt Zeidler vor dem Auftakt morgen (19.30 Uhr) beim FC Ingolstadt. Aufstiegsträumen erteilt er daher eine rigorose Absage – zumindest, was den Aufstieg in die zweite Liga betrifft: „Ganz klar: Nein!“ Der Nachfolger von Robin Dutt definiert das Wort anders: „Wenn wir die dritte Liga schaffen, sind wir aufgestiegen.“ Gelingt die Qualifikation aber nicht, wäre das praktisch ein Abstieg. Denn die Regionalliga ist ab Sommer 2008 nur noch die vierthöchste Spielklasse.Der Verbleib in der Regionalliga schwebt wie ein Damoklesschwert über Degerloch. Manager Joachim Cast weiß: „Wenn wir die Qualifikation nicht schaffen, dann ist bei den Kickers mit halbwegs professionellem Fußball erst mal Schluss.“ Dass solche Sorgen schnell zu Ungeduld führen, wenn die „Blauen“ zwischenzeitlich jenseits des für die dritte Liga wichtigen zehnten Tabellenplatzes rangieren sollten, ist Zeidler bewusst. „Wenn wir ein paar Spieltage mal nur den zwölften oder 13. Platz belegen, darf niemand in Hektik verfallen“, warnt er daher und fordert, Ruhe zu bewahren, „dann garantiere ich, dass wir es schaffen.“Geduld ist das Zauberwort. Fünf Wochen hatte Zeidler Zeit, die Mannschaft kennenzulernen, die Neuen zu integrieren und eine passende Struktur zu finden. „In dieser kurzen Zeit kann man keine großen Experimente machen“, sagt er und will daher auf Bewährtes zurückgreifen. „Was zuletzt gut funktioniert hat, übernehmen wir“, so der 44-Jährige. Das trifft zum Beispiel auf den Mannschaftskapitän zu: Jens Härter wird die Binde behalten, Oliver Stierle sein Stellvertreter bleiben. Aber Zeidler will auch dokumentieren, dass eine neue Saison beginnt und berief daher Neuzugang Markus Ortlieb und Bashiru Gambo neu in den Mannschaftsrat. Umgebaut werden muss zwangsläufig. Vor allem die Abgänge Mirnes Mesic (bereits in der Winterpause) und Manuel Hartmann seien schwer zu verkraften, sagt der Trainer: „Diese Spieler haben die Kickers in den vergangenen Jahren geprägt und zu einer Spitzenmannschaft gemacht.“ Geduld ist also auch in dieser Hinsicht gefragt, denn „es wird eine Weile dauern bis die Automatismen da sind“. Auf jeden Fall stimme aber die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen, die die Gestandenen herausfordern.

Überraschung Rodrigues
Einer der Jungen ist es auch, der den Trainer in der Vorbereitung besonders überrascht hat: Dominique Rodrigues. Der 24-Jährige, der aus dem Oberliga-Team dazugestoßen ist, bringt laut Zeidler alles mit, um sich auch in der ersten Mannschaft zu etablieren: „Er hat eine gute Technik, ist taktisch gescheit. An ihm sieht man, was die Kickers ausmacht: eine hervorragende Schulung in der Amateurabteilung.“

Zudem hat sich Angelo Vaccaro in den vergangenen Wochen enorm entwickelt. Der Stürmer, der im Winter vom FC Augsburg kam, scheint seine schwierige Eingewöhnungsphase überwunden zu haben. Er glänzte in den Testspielen mit 15 Treffern als bester Torschütze und gehörte zuletzt gegen Freiburg und Dortmund zu den auffälligsten Spielern. „Er hat absolut überzeugt und einen richtigen Sprung nach vorn gemacht“, lobt der Coach, der Vaccaro nun auch als Antreiber sieht: „Er reißt die anderen mit, wir erwarten einiges von ihm.“

Auf die richtige Arbeits-Atmosphäre legt Zeidler besonders viel Wert. Als Oberstudienrat weiß er: „Nur wenn man sich in einer Gemeinschaft wohl und respektiert fühlt, kann man Leistung bringen.“ Die ist morgen beim Auftakt in Ingolstadt gefragt. „Das ist die Startruppe schlechthin, deswegen wäre ein Erfolgserlebnis für uns umso hochwertiger“ – und würde die Kickers gleich unter die entscheidenden ersten Zehn bringen.
der kader

Abgänge: Bastian Bischoff (SSV Reutlingen), Sean Dundee (Kickers Offenbach), Manuel Hartmann (TuS Koblenz), Nico Kanitz (Hallescher FC), Thomas Weller (Ziel unbekannt), Laszlo Kanyuk (TSV Crailsheim).

Zugänge: Nico Beigang, Marcus Mann (beide SV Darmstadt), Benedikt Deigendesch (1. FC Nürnberg II), Saban Genisyürek (FV Illertissen), Markus Ortlieb (Wuppertaler SV), Marcel Rapp (SC Pfullendorf), Sokol Kacani, Dominique Rodrigues, Marco Tucci (alle Kickers II),

Tor: Manuel Salz, David Yelldell.

Abwehr: Sascha Benda, Jens Härter, Marcel Rapp, Moritz Steinle, Oliver Stierle, Marco Wildersinn, Recep Yildiz.

Mittelfeld: Mustafa Akcay, Benedikt Deigendesch, Bashiru Gambo, Marcus Mann, Markus Ortlieb, Mustafa Parmak, Dominique Rodrigues, Sven Sökler.

Angriff: Nico Beigang, Saban Genis­yürek, Sokol Kacani, Marco Tucci, Angelo Vaccaro.

Trainer: Peter Zeidler.

Eßlinger Zeitung

StZ: „Ich erwarte im Training Respekt unter den Spielern“

„Ich erwarte im Training Respekt unter den Spielern“
 
Der neue Kickers-Trainer Peter Zeidler über seine Fußball-Philosophie und die sportlichen Perspektiven der Mannschaft
 
Nach dreieinhalb erfolgreichen Jahren unter Robin Dutt beginnt mit Peter Zeidler beim Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers eine neue Zeitrechnung. Der Gymnasiallehrer für Französisch und Sport soll den Traditionsverein zumindest in die künftige eingleisige dritte Liga führen, wozu Platz zehn nötig ist. „Das wäre auch schon so etwas wie ein Aufstieg“, sagt der 44-Jährige im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Zeidler, heute beginnen in Baden-Württemberg die großen Ferien. Sind Sie da manchmal nicht neidisch auf Ihre Lehrerkollegen, oder liegt Ihnen der Beruf als Fußballtrainer einfach mehr am Herzen?

Natürlich gibt es noch den typischen Lehrer, der gleich nach der letzten Schulstunde mit voll bepacktem Wohnmobil gen Süden fährt. Und es wäre für mich auch mal ein Traum, mit der Familie vier Wochen nach Südfrankreich, speziell nach Nizza, in den Urlaub zu gehen. Aber es macht so viel Spaß hier, dass mir das in keinster Weise fehlt. Ich freue mich jetzt auf den Start in Ingolstadt.

Stichwort Ingolstadt. Der Auftakt gleich bei einem der Mitfavoriten, ist das nun ein Vor- oder Nachteil?

Es kann ein Vorteil sein, weil die vier, fünf neuen Spieler dort wie Neuendorf, Leitl oder Gerber vielleicht noch nicht so eingespielt sind. Und weil wir mit einem Erfolgserlebnis gleich ein Zeichen setzen können. Warum sollten wir dort nicht gewinnen können?

Was kann man vom Lehrerberuf auf den Trainerbereich übernehmen – oder sind das zwei verschiedene Welten?

Nein, man kann sehr viel übernehmen. Es geht beides Mal um eine Gruppe, da braucht man eine gute Atmosphäre, um Erfolg zu haben und gute Leistungen zu bringen. Letztlich gelten hier und da die Gesetzmäßigkeiten der Pädagogik. Auf der anderen Seite ist Pädagogik so komplex, dass man sich da nicht immer an Gesetze halten kann.

Nach dem Gesetz der Serie müssten die Kickers eigentlich aufsteigen. Die Mannschaft war im Vorjahr Vierter, der Dritte VfB II darf nicht in die zweite Liga, also wären die Kickers dran. Wie bremst man solche Gedanken im Umfeld?

Objektiv ist die Behauptung richtig, aber wenn man die Tabelle der Vorsaison genauer analysiert sieht es anders aus. Hätten man am 31. Spieltag gegen 1860 München nicht gewonnen, wäre vielleicht Abstiegskampf angesagt gewesen. Der vierte Platz ist ein Riesenerfolg für Robin Dutt, das hat mich auch persönlich für ihn gefreut. Alles andere ist eine Milchmädchenrechnung, auch wenn der Aufstieg bei den Kickers immer ein Thema sein wird. Schließlich ist der Verein in der ewigen Tabelle der zweiten Liga Zweiter hinter Düsseldorf. Das steckt in vielen Köpfen drin. Und arm sind die, die keine Träume haben. Die habe ich auch, nur bin ich Realist, und da wird es eine große Aufgabe sein, die Geduld einzufordern. Für viele war es schon normal, dass man gegen Freiburg 2:2 spielt.

Die Erwartungen sind also hoch. Sind Sie gewappnet, falls es im Haifischbecken Kickers drunter und drüber gehen sollte?

Ich habe hier schon viel Kredit und auch Vorschusslorbeeren, aber man muss sich überall erst einmal durchsetzen. Wichtig ist, dass die Arbeit mit dem Manager gut funktioniert. Dann muss man auch im Umfeld zeigen, was man kann. Ich erwarte nicht, dass mich die Leute in den Himmel loben, aber dass sie mir die Chance geben, mich zu beweisen. Über einen längeren Zeitraum von – sagen wir mal – zehn Spielen, lässt sich dann erkennen, wie die Mannschaft spielt. Ich habe keine Angst, ich weiß was ich kann. Aber ich weiß auch, dass nur der Erfolg zählt – dafür bin ich gewappnet.

Ihre besonnene Ausstrahlung scheint sich offenbar auf die Mannschaft zu übertragen. Jedenfalls haben einige Spieler – zum Beispiel der Ex-Darmstädter Nico Beigang – gesagt, bei ihren früheren Vereinen seien im Training mehr die Fetzen geflogen. Achten Sie auf Disziplin?

Felix Magath sagt, im Leistungssport kann nicht nur immer Heile-Welt-Stimmung im Training herrschen, das sehe ich auch so. Trotzdem erwarte ich Respekt im Umgang miteinander. Dazu gehört auch, dass sich die Spieler nicht mit allen möglichen Schimpfworten titulieren. In dieser Beziehung bin ich schon jemand, der auch erziehen will. Vielleicht ist mein Anspruch da zu hoch, aber man kann sich nur entfalten, wenn jeder ernst genommen wird. Da achte ich auf ein gewisses Niveau. Ganz nebenbei: wo ist denn Darmstadt gelandet?

Haben Sie den Eindruck, dass die Mannschaft Ihre Linie akzeptiert?

Bisher passt das. Wir haben 22 Leute, alle wollen spielen, nur elf können es.

Befürchten Sie bei diesem Konkurrenzkampf kein Konfliktpotenzial, nachdem bei den Kickers früher oft nicht mal der Spielbericht komplett gefüllt werden konnte?

Robin Dutt hatte vielleicht nur 18 Spieler im Kader, aber dafür hatte er immer ein paar aus den Amateuren eng an der ersten Mannschaft. Das haben wird diesmal etwas anders gemacht und die Kandidaten – wie Kacani, Tucci, Sökler, Deigendesch, Genisyürek, Leist – gleich hochgezogen. Letztlich ist das also nur ein Rechenspiel. Aber was den Konkurrenzkampf angeht, den haben wir. Es gibt jetzt schon Härtefälle, beispielsweise Marcel Rapp, der in Pfullendorf Stammspieler war oder noch zwei, drei andere. Dahinter haben wir dann aber eine stimmige Struktur, das heißt nach den Stammspieler kommen die Jungen aus der Position des Jokers. Vielleicht schafft es einer relativ schnell – Rodriguez könnte so einer sein.

Sie haben sich auf ein 4-4-2-System festgelegt. Andere Trainer halten sich oft noch eine Option offen, Sie nicht?

Ich habe Fußball als Trainer so gelernt, und das System entspricht meiner Philosophie. Es ist besser, ein System annähernd perfekt zu beherrschen, als immer zwischen drei, vier hin und her zu hüpfen. Aber die Option halten wir uns natürlich auch offen. Es muss nur ein klares Gerüst stehen, dann kann man immer flexibel und kreativ reagieren.

Sie waren früher schon beim finanzkräftigen VfR Aalen Trainer, jetzt bei den nicht auf Rosen gebetteten Kickers. Was unterscheidet die beiden Vereine?

Der Vergleich ist schwierig, weil zu meiner Zeit in Aalen noch Schulden abbezahlt werden mussten und der Etat unter zwei Millionen Euro lag. So gesehen herrschten dort ähnliche Verhältnisse. Mit dem Unterschied, dass wir keine Jugend hatten, die top war, keine Amateure, die nur eine Klasse tiefer spielten. Hier kann man im Training immer auf junge Spieler zurückgreifen, ohne dass ein Qualitätsverlust entsteht.

Was macht sonst den Reiz der Kickers aus?

Die Tradition – und eine Art Faszination für den Klub, die Blauen. Da wird noch über den 100-Tore-Sturm von 1947/48 und die Erstligazeiten geredet. Und in der Stadt merkt man schon, dass die Kickers etwas bedeuten.

Sie haben zuletzt in Nürnberg auch viel Kontakt zu Chefcoach Hans Meyer gehabt. Was kann man von so einem erfahrenen Trainer übernehmen?

Vor allem die Akribie im Training und seine Präsenz: er war morgens immer als Erster da und ging abends als Letzter. Es geht nur über Fleiß, wie in jedem Beruf, aber auch als Fußballtrainer. Und er hat die Dinge so auf den Punkt gebracht, dass die Spieler nach den Gesprächen rausgegangen sind und gesagt haben: Ich bin der Beste. Selbst wenn ich den Fußball schon etwas anders sehe als er, hat er mich so respektiert wie ich bin, weil er gewusst hat, ich kann auch noch etwas anderes außer Fußballtrainer.

Wenn schon die Kickers nicht aufsteigen, wer sind dann Ihre Favoriten in der Liga?

Vier Mannschaften sind das: Unterhaching, Burghausen, dann schon Ingolstadt – und Aalen, das mit einem Etat von inzwischen knapp vier Millionen Euro gut eingekauft hat. Aber ich versuche immer zu vermitteln, dass auch die Qualifikation für die neue eingleisige dritte Liga ein Aufstieg wäre. Schließlich zählt man dann zu den 56 Profiklubs in Deutschland, bisher sind das noch 73 Vereine. Das ist schon ein Unterschied.

Stuttgarter Zeitung

Unser nächster Gegner FC Ingolstadt im Kicker-Test

Für Press ist die dritte Liga Pflicht
Der beste Vorjahresaufsteiger (Platz fünf) strebt in seiner zweiten Regionalligasaison weiter nach oben und rüstet gewaltig auf. Erklärtes Ziel ist die Zweite Liga – je früher, desto besser.
Kommen & Gehen

Die Stützen Schmidt und Sbordone beendeten ihre Karriere, Römer und Mbwando wurden aussortiert. Mit Neuendorf und Gerber leistete sich der FC zwei Bundesliga-Direktimporte. Dazu kamen die zweitligaerfahrenen Leitl sowie Demir und bewährte Regionalligakräfte wie Metzelder und Neunaber. Insgesamt gab es zehn Neuzugänge.

System & Taktik

Trainer Jürgen Press bevorzugte im ersten Regionalligajahr ein vorsichtiges, ganz auf Sicherheit bedachtes 3-1-5-1-System. Nun will er offensiver werden und studiert in der Vorbereitung ein 3-4-3-System mit Mittelfeldraute ein.

Stärken & Schwächen

Eine Stärke der Ingolstädter sollte die individuelle Klasse des Kaders sein. Jede Position ist doppelt oder sogar dreifach besetzt. Schwächen können eigentlich nur dann entstehen, wenn es nicht gelingt, ein funktionierendes Kollektiv zu formen.

Trainer & Umfeld

Jürgen Press durfte seine Einkaufstour ungebremst fortsetzen, der Etat beträgt 3,5 Millionen. Mit Harald Gärtner stand ihm erstmals ein Sportdirektor zur Seite. Spannend bleibt die Frage, ob der noch junge FC 04 seine Anhängerschar (Vorjahresschnitt knapp 1500) vergrößern kann. Potenzielle Großsponsoren warten, dass die Stadt ihr Okay zum geplanten Audi-Sportpark gibt.

Fazit & Prognose

Mit diesem Kader ist die Qualifikation zur Dritten Liga Pflicht. Wenn es gut läuft, könnte auch mehr drin sein.

Gottfried Sterner

Auszug aus dem Mannschaftstest RL Süd des Kicker

U19-Team gegen Vereinigte Arabische Emirate

Hohe Ehre für das U19-Team der Stuttgarter Kickers: In einem Freundschaftsspiel am Samstag, 28. Juli 2007 empfängt die Mannschaft von Trainer Stefan Minkwitz um 14.30 Uhr auf der Bezirkssportanlage Waldau in Degerloch das Nationalteam der Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Mannschaft hält sich schon seit längerer Zeit in Deutschland auf und bestreitet von ihrem Trainingscamp in Crailsheim aus immer wieder das eine oder andere Spiel. Für das U19-Team der Stuttgarter Kickers ist das eine gute Gelegenheit, sich auf die Herausforderung in der Junioren-Bundesliga vorzubereiten. Zum Aufgalopp fand letzte Woche ein Turnier in Mehrstetten statt und dort errangen die Blauen den Turniersieg.

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