Presse zum WFV-Pokal: Stuttgarter Kickers – VfR Aalen 5:4 n. E.

Pokalsieg im Elfmeterschießen
Kickers machen es spannend
 
STUTTGART (ump). Die Aalener Schlachtenbummler haben sich gestern Abend als ganz schön pfiffig erwiesen. „Gestern noch der Spitzenreiter, heute schon Pokalausscheider“, hatten sie vor dem WFV-Pokal-Achtelfinale bei den Stuttgarter Kickers auf ein Transparent geschrieben. Nun, Tabellenführer sind die Kickers inzwischen in der Regionalliga zwar nicht mehr, dafür aber im Pokal eine Runde weiter. Auch wenn dazu ein Elfmeterschießen benötigt wurde, das die Kickers mit 5:4 für sich entschieden, nachdem in 120 Minuten kein Tor gefallen war.

„Die Verlängerung hätten wir uns ersparen können“, sagte der Kickers-Trainer Robin Dutt angesichts hochkarätiger Chancen seiner Spieler. Die aber scheiterten immer wieder an Aalens Torwart Robert Wulnikowski, der in der 90. Minute noch alleine gegen den eingewechselten Mesic klärte und in der Verlängerung einen Freistoß von Benda aus dem Winkel holte. Wobei ihm der junge Kickers-Ersatzmann Manuel Salz (21) zwischen den Pfosten in nichts nachstand. „Es hat richtig Spaß gemacht, was die Jungs gezeigt haben“, sagte Robin Dutt angesichts der Tatsache, dass in der Startformation ein halbes Dutzend Stammspieler gefehlt hatten, schließlich steht am Samstag bereits das Derby gegen Reutlingen auf dem Programm. Und schon nächsten Dienstag (16 Uhr) folgt dann das Viertelfinale des WFV-Pokals beim Oberligisten TSV Crailsheim. „Diese Terminplanung kann ich nicht verstehen“, sagt Dutt.

Kickers: Salz – Benda, Wildersinn, Yildiz, Stierle – Parmak (74. Gambo), Hartmann, Kanyuk (74. Akcay), Sökler – Bischoff (81. Tucci), Schlabach (74. Mesic).

Elfmeterschießen: 0:1 Hillebrand, 1:1 Stierle, 1:2 Maier, Mesic scheitert am Torwart, 1:3 Okic, 2:3 Benda, 2:4 Haller, 3:4 Akcay, Sailer scheitert am Torwart, 4:4 Yildiz, Schiele vorbei, 5:4 Hartmann.

Stuttgarter Zeitung

Kickers nach Elfmeterkrimi weiter
 
5:4 gegen den VfR Aalen – Die Blauen stehen im WFV-Pokal-Viertelfinale
 
Stuttgart – Der Titelverteidiger bleibt weiter im Rennen. Die Stuttgarter Kickers haben das Regionalliga-Duell im WFV-Pokal gegen den VfR Aalen mit 5:4 im Elfmeterschießen gewonnen. Bereits am Dienstag (15 Uhr) geht es für die Blauen im Viertelfinale zum Oberligisten TSV Crailsheim.

VON GUNTER BARNER

Eines muss man den Kickers-Spielern lassen: Gute Nerven haben sie. Das letztjährige Halbfinale bei Normannia Gmünd gewannen die Blauen nach Elfmeterschießen, genauso das Endspiel gegen den SSV Ulm 1846. Und nun siegten sie im Achtelfinale gegen den VfR Aalen auf die gleiche Weise. Mittelfeldspieler Manuel Hartmann verwandelte den entscheidenden Elfmeter für die Kickers. Die Spieler jubelten, die Fans feierten, und Robin Dutt machte ein zufriedenes Gesicht: „Das war eine ganz ordentliche Leistung“, sagte der Kickers-Trainer, „wir haben uns ohne sechs Stammkräfte gut verkauft und letztlich verdient gewonnen.“

Der Elfmeterkrimi entschädigte für vieles. Ansonsten waren sich die 700 Zuschauer weit gehend einig: Solche Spiele sind nur sehr bedingt geeignet, den Reiz des Fußballs zu erklären. Was die Teams in den 120 torlosen Minuten im Gazistadion servierten, war größtenteils fade Kost. Keine Präzision, viele Ballverluste, wenig Mut zu Einzelaktionen prägten das Geschehen.

Die neu formierten Blauen erarbeiteten sich von Beginn an ein leichtes Übergewicht. Sie gingen engagierter und bissiger in die Zweikämpfe, was fehlte, war die letzte Konsequenz. Auch im Torabschluss: Vor der Pause scheiterte Timo Schlabach zweimal in aussichtsreicher Position an Torwart Robert Wulnikowski. Der VfR spielte lange Zeit so, wie es der Fehlstart in der Regionalliga (nur ein Sieg in neun Spielen) vermuten ließ: ängstlich und verunsichert. Zu seiner ersten Chance kam das Team von Trainer Frank Wormuth erst in der 72. Minute: Nach einem 16-m-Schuss von Marijo Maric lenkte Kickers-Keeper Manuel Salz, der für Stammtorwart David Yelldell zwischen den Pfosten stand, den Ball reaktionsschnell um den Pfosten.

Die beste Chance, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, hatten aber die Kickers. Mirnes Mesic stürmte allein aufs Aalener Tor zu – scheiterte aber an Wulnikowski. Der VfR-Torwart zeigte sich ebenso wie sein Kollege im Kickers-Gehäuse in Glanzform. Die beiden Keeper sorgten auch in der Verlängerung dafür, dass es trotz guter Chancen ins Elfmeterschießen ging.

Die Zusatzschicht passte beiden Trainer nicht. Schließlich warten am Samstag (14.30 Uhr) schwere Aufgaben in der Liga: Die Kickers empfangen den SSV Reutlingen, Aalen steht zu Hause gegen den VfB Stuttgart II auf dem Prüfstand.

Stuttgarter Nachrichten

FUSSBALL / WFV-Pokal – Mit der 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen bei den Stuttgarter Kickers platzen beim VfR Aalen die DFB-Pokalträume
VfR-Pokalaus nach Elfmeterkrimi in Stuttgart
Fußball-Regionalligist VfR Aalen muss nach dem verlorenen Elfmeterkrimi gestern Abend im WFV-Pokal den Traum von der DFB-Pokalteilnahme erneut verschieben. Die Stuttgarter gewannen nach torlosem Spiel das Elfmeterduell mit 5:4.VON WERNER RÖHRICHDie Aalener konnten sich bei ihrem Keeper Robert Wulnikowski bedanken, dass sie die 120 Minuten auf dem Spielfeld torlos überstanden. Insbesondere in der Verlängerung hatten beide Teams glasklare Möglichkeiten, sich den Elfmeterkrimi zu ersparen.
„Wir hatten drei Matchbälle und haben sie nicht genutzt“, trauerte VfR-Coach Frank Wormuth den vergebenen Chancen nach. „Momentan geht es in die falsche Richtung“, war seine ernüchternde Feststellung. Aber: „Irgendwann hört auch das mal auf.“
Stuttgarts Trainer Robin Dutt hatte wahr gemacht, was er angekündigt hatte. Mit Keeper David Yelldell, Jens Härter, Mustafa Akcay und den beiden torgefährlichen Bashiru Gambo und Mirnes Mesic nahmen fünf Leistungsträger auf der Bank Platz. Dem verletzten Goalgetter Christian Okpala blieb die Zuschauerrolle. Bei Aalen kam wie erwartet Rene Okle auf der rechten Außenseite für den verletzten Angelo Donato. Ansonsten gab VfR-Coach Frank Wormuth dem Team das Vertrauen, das zuletzt auch in Kaiserslautern auflief.
Nach einer kurzen Phase des Abtastens versuchte der VfR Aalen zunehmend, die Partie an sich zu reißen. Vor allem Marco Christ, versuchte die Akzente im Spiel nach vorne zu setzen. Er fand auf der linken Seite immer wieder Dennis Hillebrand. Doch die beiden Schüsse, die dieser bereits in der ersten Viertelstunde auf das Kickers-Gehäuse abfeuerte, verfehlten ihr Ziel noch.
Die Kickers verstanden es ihrerseits, bei Ballbesitz blitzschnell umzuschalten und ihre Konter in Richtung Robert Wulnikowski zu fahren. Bastian Bischoff im Sturmzentrum beschäftigte – unterstützt von Timo Schlabach – die VfR-Hintermannschaft mindestens genau so, wie es Okpala nicht besser hätte machen können.
So sahen die Zuschauer im Gazistadion auf der Waldau über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich keine der beiden Team echte Vorteile erspielen konnte. Torraumszenen blieben zunächst noch Mangelware. Timo Schlabach forderte VfR-Keeper Robert Wulnikowski erstmals nach einer halben Stunde mit einem 20-Meter-Schuss. Die Antwort von Marco Christ auf der Gegenseite folgte auf dem Fuß. Sein Fernschuss landete knapp neben dem Tor. Wenig später war es erneut Schlabach, der den Atem der mitgereisten Aalener Fans gleich zweimal hintereinander stocken ließ. Doch die VfR-Elf ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und suchte ihrerseits den Weg nach vorne. Bernd Maier schaltete sich immer mehr in das Offensivspiel ein. Auf den Rängen kam Stimmung auf. Gegen Ende der ersten Halbzeit waren es dann die Degerlocher, die die besseren Chancen hatten. Kurz vor dem Pausenpfiff musste Robert Wulnikowski sein ganzes Können aufbieten, um nach einem Schuss von Schlabach den Rückstand zu verhindern. Die skeptische Miene von VfR-Aufsichtsratsvorsitzendem Johannes Moser zur Halbzeit auf der Tribüne verriet, dass er mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden war.
Über die Querlatte
Wormuth brachte nach dem Wechsel Fall für Okle und Haller für Alder ins Spiel. Doch noch war es die Mannschaft von Robin Dutt, die die Akzente setzte. Oliver Stierle jagte eine Granate über die Querlatte von „Wulles“ Kasten. Die bis dahin größte Chance des Spiels hatte Bastian Bischoff fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff. Freistehend vor Wulnikowski traf er das Leder nicht richtig. Und während die Stuttgarter Fans auf der Gegengeraden schon in Jubelgesänge („Wir steigen auf“) ausbrachen, bemühte sich Aalen zwar um einen geordneten Spielaufbau. Fehlanzeige allerdings in Sachen Torgefährlichkeit. Die Platzherren kontrollierten jetzt die Partie und waren dem Führungstreffer näher als ihre Gäste, die sich bei ihrem Torhüter dafür bedanken durften, nicht frühzeitig in Rückstand zu geraten. Darüber konnte auch ein versuchter Gewaltschuss von Marco Haller in die Hände von „Blauen“-Keeper Manuel Salz nicht hinwegtäuschen. Auch der Abpraller, den Hillebrand wenig später nach Christs Schuss vor die Füße bekam, brachte nur eine Ecke ein. In der 72. Minute wäre Maric fast die Aalener Führung gelungen. Doch Salz zeigte sich auf dem Posten und lenkte zur Ecke.
Gleich darauf läutete Dutt mit der Einwechslung von Gambo, Mesic und Akcay die Sturmoffensive der Kickers ein. Auch Wormuth versuchte, mit Okic und Sailer offensiven Schwung zu bringen. Die Partie erhielt in der Tat plötzlich Leben. In der Schlussminute rettete Wulnikowski mit einer Glanzparade nach einem Schuss von Mesic sein Team in die Verlängerung.
Dort entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Maier, Sailer und Haller hatten Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden. Auf der anderen Seite hatte Wulnikoswki mehrere Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Gegen den Pfostenschuss von Sökler in der 117. Minute aber wäre Wulnikowski machtlos gewesen.
Er ließ auch im Elfmeterschießen die Herzen der VfR-Fans höher schlagen, als er gleich den zweiten Elfer (von Mesic) parierte. Sailer hätte die Möglichkeit gehabt, den Sieg sicher zu stellen. Doch er scheiterte am Keeper. So nahm das Schicksal seinen Lauf. Schiele verschoss, Manuel Hartmann verwandelte zum 18. Kickers-Sieg in Folge in den vergangenen drei WFV-Pokalspieljahren.
Stuttgarter Kickers – VfR Aalen 5:4 n. Elfm.Stuttgarter Kickers:
Salz – Benda, Wildersinn, Yildiz, Stierle – Schlabach (74. Akcay), Hartmann, Kanyuk (74. Mesic), Parmak (74. Gambo) – Sökler, Bischoff (81. Tucci).
VfR Aalen:
Wulnikowski – Schiele, Metzelder, Hillebrand, Da Silva – Maier, Alder (46. Haller), Christ (74. Okic), Okle (46. Fall) – Maric (74. Sailer), Steegmann (100. Stickel).
Tore:
Elfmeterschießen: Hillebrand 0:1, Stierle 1:1, Maier 1:2, Mesic (Wulnikowski hält), Okic 1:3, Benda 2:3, Haller 2:4, Akcay 3:4, Sailer (Salz hält), Yildiz 4:4, Schiele verschießt, Hartmann 5:4.
Schiedsrichter:
Guiseppe Pallila.
Zuschauer:
880.
Schwäbische Zeitung

Bilder gibt es wie immer unter Tausendsascha.de

Stuttgarter Kickers – VfR Aalen 5:4 n.E. (0:0) Die Kickers stehen im Viertelfinale um den wfv-Pokal Saison 2006/2007. Nach torlosen 120 Minuten vor 880 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau hatten die Blauen mit 5:4-Treffern im Elfmeterschießen das glücklichere Ende für sich. Somit bleiben die Kickers nach 18 Siegen in Folge im wfv-Pokal weiterhin ungeschlagen.

Die Kickers stehen im Viertelfinale um den wfv-Pokal Saison 2006/2007. Nach torlosen 120 Minuten vor 880 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau hatten die Blauen mit 5:4-Treffern im Elfmeterschießen das glücklichere Ende für sich. Somit bleiben die Kickers nach 18 Siegen in Folge im wfv-Pokal weiterhin ungeschlagen.Zur Aufstellung:

Trainer Robin Dutt ließ gleich fünf Stammkräfte auf der Bank: David Yelldell, Mirnes Mesic, Mustafa Akcay, Jens Härter und Bashiru Gambo wurden zunächst geschont, Christian Okpala war auch heute noch nicht wieder zurück im Kader. So bekamen heute die Spieler ihre Chance, die in der bisherigen Saison noch nicht so oft zum Einsatz kamen: Im Tor stand heute Ersatzkeeper Manuel Salz, die Abwehrreihe mit Sascha Benda, Marco Wildersinn, Recep Yildiz und Oliver Stierle. Vor der Abwehr spielte Manuel Hartmann, auf den Flügeln Mustafa Parmak und Sven Sökler, hinter den Spitzen lief Laszlo Kanyuk auf. Vorne stürmten Bastian Bischoff und Timo Schlabach.
Die Aalener traten mit einer Dreierabwehrkette, einem Fünfermittelfeld und zwei Spitzen gegen die Kickers an.
Zum Spielverlauf:

Die neuformierte Kickers-Elf brauchte gute 20 Minuten. um ins Spiel zu kommen. Nach dem Warnschuss von Aalens Hillebrandt knapp über das Kickers-Tor (8.) hatten bis zur Halbzeitpause nur noch die Kickers ihre Möglichkeiten in Führung zu gehen: Timo Schlabach hatte binnen zehn Minuten vier Chancen, doch scheiterte er am guten Aalener Schlussmann Wulnikowski (22., 25. und 28.) oder wurde in letzter Sekunde abgeblockt (27.). Kurz vor der Halbzeit aber die beste Chance: ein toller Angriff über die rechte Seite, wo Laszlo Kanyuk per Hacke Sven Sökler bediente, der schön in den Rücken der Abwehr auf Manuel Hartmann zurücklegte, doch erneut war Aalens Keeper Wulnikowski auf dem Posten und konnte per Fußabwehr klären (44.).

Auch im zweiten Durchgang blieben die Kickers das aktivere Team mit den besseren Chancen: Bastian Bischoff trifft sieben Meter vor dem Tor den Ball nicht richtig (50.), den Halbvolleyschuss von Manuel Hartmann entschärfte der Gästekeeper wieder bravourös (55.). In der 70. Minute dann die bis dato beste Chance für die Gäste, doch Manuel Salz lenkte den verdeckten Schuss von Maric um den Pfosten (70.). Mit dem Schlußpfiff hätte der eingewechselte Mirnes Mesic den Siegtreffer aber erzielen müssen: Sven Sökler schickte den Kickers-Stürmer alleine Richtung Gästetor, doch versagten ihm leider die Nerven vor dem prächtig aufgelegten Aalener Torwart, der auch diese Chance vereitelte (90.).

In der Verlängerung hatte Okic für Aalen die Chance mit seinen starken Fernschuss, doch Manuel Salz im Kickers-Tor wehrte gekonnt ab (93.). Gegen Ende der Verlängerung wurde es nun ein offener Schlagabtausch: Zunächst traf Sven Sökler mit seinem Volleyschuss nur den Pfosten (106.), auf der anderen Seite parierte Manuel Salz den Drehschuss von Sailer (108.). Selbst an den abgefälschten 20-Meter-Freistoß von Sascha Benda brachte Wulnikowski noch die Hand dran und konnte so sein Team vor dem Rückstand bewahren (110.). In der 113. Minute setzte sich Fall auf dem rechten Flügel durch und passte von der Grundlinie zurück au Haller, doch Manuel Salz reagierte wieder großartig.

So musste erneut ein Elfmeterschießen um den Einzug ins Viertelfinale entscheiden. Aalen legte mit dem Treffer von Hillebrandt vor, Oliver Stierle glich zum 1:1 aus. Nachdem Maier das 1:2 erzielte, parierte Wulnikowski den Schuss von Mirnes Mesic. Danach trafen alle Schützen: Okic und Haller für die Gäste, Sascha Benda und Mustafa Akcay für die Kickers. Zum eigentlich entscheidenden Elfmeter beim Stand vom 3:4 trat Aalens Sailer an, doch Kickers-Keeper Manuel Salz roch die richtige Ecke und parierte den Elfmeter stark. Wie in den Elfmeterschießen der letzten Pokalspiele lag nun die Last auf Recep Yildiz, der aber sicher zum 4:4-Ausgleich verwandelte. Damit ging das Elfmeterschießen mit dem sechsten Schützen weiter, für Aalen ging Schienle zum Elfmeterpunkt, doch setzte er seinen Versuch links am Pfosten vorbei. Nachdem Manuel Hartmann seinen Elfmeter zum 5:4 verwandeln konnte, standen die Kickers als Sieger fest.
Im Viertelfinale treten die Kickers nun bereits am Dienstag, 3 Oktober 2006 um 16.00 Uhr beim Oberligisten TSV Crailsheim an.

Die Trainerstimmen:

Frank Wormuth: „Wir sahen ein gutes Pokalspiel mit vielen glasklaren Chancen auf beiden Seiten. Leider haben wir drei Matchbälle nicht verwandeln können, deshalb geht mein Glückwunsch an die Kickers.“
Robin Dutt: „Der Erfolg war wichtig, weil wir fünf Stammkräfte zunächst geschont hatten, mit Christian Okpala der sechste Stammspieler auch noch fehlte. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht meiner zusammengewürfelten Mannschaft – die so noch nie gespielt hatte – zuzusehen. Wir waren neunzig Minuten das bessere Team, Mirnes Mesic muss in der Schlußminute den Treffer machen. Am Ende sind wir glücklich, dass wir im Elfmeterschießen gewonnen haben.“

Die Spielstatistik:

Kickers: Salz – Benda, Wildersinn, Yildiz, Stierle – Hartmann, Parmak (74. Akcay), Sökler, Kanyuk ( (74. Gambo) – Bischoff (81. Tucci), Schlabach ( 74. Mesic) – Trainer: Dutt
Aalen: Wulnikowski – da Silva, Metzelder, Schienle – Hillebrand, Alder (46. Haller), Maier, Okle (46. Fall), Christ (74. Okic) – Maric (74. Sailer), Steegmann (100. Stickel) – Trainer: Wormuth

Schiedsrichter:
Guiseppe Pallila
Verwarnungen:
Gelb: Sokler, Akcay – Stickel, Okic, Sailer

Zuschauer:
880 Fans im GAZi-Stadion auf der Waldau

Torfolge im Elfmeterschießen:
0:1 Hillebrand
1:1 Steirle
1:2 Maier
  
Elfmeterschießen:
1:2 Wulnikowski pariert Elfmeter von Mesic
1:3 Okic
2:3 Benda
2:4 Haller
3:4 Akcay
3:4 Salz hält Elfmeter von Sailer
4:4 Yildiz
4:4 Schienle schießt links vorbei
5:4 Hartmann

Offizielle Homepage

Im Achtelfinale gegen die Stuttgarter Kickers kam gestern Abend nach einem spannenden Spiel das Aus für den VfR Aalen im WFV-Pokal. Dass es gerade die Kickers waren, gegen die man gestern den Knoten zum Platzen bringen wollte, ist schmerzhaft. In der ersten Halbzeit war die Begegnung eher schwerfällig. Keiner der beiden Kontrahenten konnte wirklich klare Akzente setzen. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel nicht zwingend gestaltet. Erst ab der 60 Minute spürte man bei den Aalenern den Drang zum Tor. Immer wieder parierte Kickers-Torhüter Salz mit Bravour. So musste man torlos in die Verlängerung. Dort gewann das Spiel erneut an Druck und auch Wulnikowski wurde seinem Image als erstklassiger Torhüter gerecht.
Doch auch die 2×15 Minuten in der Verlängerung blieben ohne Torerfolg.
So mussten die Teams ein Elfmeterschießen bestreiten, das spannender nicht hätte sein können. Der VfR kam anfangs mit 1:3 in Führung. Doch danach holten die Kickers mit sicher platzierten Bällen auf. Nachdem Sailers Schuss gehalten wurde, und Schieles Ball am Tor vorbei flog, konnten die Gastgeber den Sack dicht machen. Mit 5:4 zerschossen die Degerlocher unseren Traum vom DFB Pokal in Aalen.
Enttäuschung pur bei den mitgereisten Fans.
So schmerzhaft dieses Spiel auch sein mag, letztendlich muss man sich nun auf den kommenden Gegner in der Regionalliga konzentrieren. Mit dem Tabellenführer, VfB Stuttgart II, wartet nämlich am Samstag einer der schwersten Gegner auf uns.

Homepage VfR Aalen

Umfrage: Neue Plakat-Aktion für das DFB-Pokalspieg gegen Hertha BSC Berlin

Auf der offiziellen Homepage der Kickers findet derzeit eine Umfrage statt. Gesucht wird aus drei Vorschlägen das Werbeplakat für den DFB-Pokalschlager Stuttgarter Kickers – Hertha BSC Berlin. Das Plakat mit den meisten Stimmen wird an mehr als 2200 Plakatwänden in der Region zwischen Aalen und dem Schwarzwald sowie Heilbronn und Ulm plakatiert.

Zur Abstimmung und den drei Vorschlägen geht es hier.

Vorberichte WFV-Pokal: Stuttgarter Kickers – VfR Aalen

Kickers treffen im Pokal auf Aalen
Hält die Serie?
 
STUTTGART (StZ). Wenn die Stuttgarter Kickers heute (18.30 Uhr, Gazistadion) im Achtelfinale des WFV-Pokals den Ligarivalen VfR Aalen empfangen, muss die Mannschaft eine Serie verteidigen, denn seit mehr als zwei Jahren ist sie in diesem Wettbewerb ungeschlagen – und das soll so bleiben. Weil am Samstag jedoch schon das Regionalligaspiel gegen Reutlingen ansteht, überlegt der Trainer Robin Dutt, ob er ein paar Stammkräfte schonen soll. Das wäre dann die Chance für Leute wie Parmak oder Schlabach, die auf ihren Einsatz hoffen dürfen. „Es wird Änderungen geben“, sagt Dutt, der auch darauf hofft, dass sich sein Team nach der 1:4-Niederlage am Freitag in Siegen besonders ins Zeug legen wird. Wiedergutmachung ist also angesagt, wobei der nach wie vor verletzte Torjäger Okpala allerdings nicht mithelfen kann. Er absolviert derzeit nur Lauftraining.

Stuttgarter Zeitung

Kickers: Tucci darf von Beginn an stürmen
 
Stuttgart (jüf) – Die eine oder andere Stammkraft schonen und dennoch weiterkommen – das ist das Ziel der Stuttgarter Kickers am heutigen Mittwoch (18.30 Uhr/Gazistadion) im WFV-Pokal-Achtelfinalspiel gegen den Regionalligarivalen VfR Aalen. Trainer Robin Dutt plant, Jens Härter, Bashiru Gambo und Mustafa Akcay eine Verschnaufpause zu gönnen. Recep Yildiz rückt wieder in die Innenverteidigung. Für ihn erhält Marco Tucci im Sturm eine Chance. Christian Okpala will am Samstag gegen den SSV Reutlingen wieder am Ball sein.

Bei Aalen fehlt Angelo Donato. Er stürzte nach dem Spiel am Sonntag in Kaiserslautern in der Kabine auf ein Waschbecken, das zerbrach. Die Wunde am Handgelenk musste mit 26 Stichen genäht werden.

Stuttgarter Nachrichten

Kickers-Doubletime am Samstag

Zum Heimspiel gegen den TV Flein am kommenden Samstag (19:30 Uhr, Spielhalle Geschwister Scholl Gymnasium Sillenbuch) haben wir uns was ganz Besonderes einfallen lassen: Alle Zuschauer des Fussball Regionalliga-Spiels der Stuttgarter Kickers gegen den SSV Reutlingen (Samstag, 30.10.2006, 14:30 Uhr, GAZi-Stadion auf der Waldau) erhalten gegen Vorlage ihrer Fussball-Eintrittskarte freien Eintritt sowie 1 Heinerle (Bier) gratis. Somit steht der kommende Samstag ganz im Zeichen der Kickers: 14.30 Uhr Fussball auf der Waldau und danach zum HV Stuttgarter Kickers nach Sillenbuch. Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns freuen!

Homepage Kickers-Handball

Vorberichte WFV-Pokal: Stuttgarter Kickers – VfR Aalen

VfR will im Pokal zum Sprung ansetzen

AALEN – In der Liga kommt der VfR Aalen nicht vom Fleck. Im WFV-Pokal will er jetzt die Trendwende einläuten. Hierbei tritt der Fußball-Regionalligist morgen Abend im Achtelfinale bei den Stuttgarter Kickers, dem Tabellenzweiten der Regionalliga, an.

Von unserem Redakteur Thomas Ringhofer

Mit dem Saisonauftakt der Punkterunde zu Hause gegen die Stuttgarter Kickers begann die Misere des VfR Aalen. Im ersten und seither besten Heimspiel unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Frank Wormuth mit 2:5 Toren. Den Stuttgartern gelang an diesem Nachmittag irgendwann einmal alles, während Aalen beste Chancen, zurück ins Spiel zu kommen vergab. Während der VfR seither den Abstiegsrängen näher ist, als dem großen Wunsch: dem Aufstieg in Liga zwei, haben sich die Kickers unter Coach Robin Dutt an der Spitze festgesetzt.

Von unserem Redakteur Thomas Ringhofer

Kickers verlieren erstes Spiel

Souverän haben die Stuttgarter Kickers bis zum Wochenende die Liga angeführt. Doch nach der ersten Niederlage, dem 1:4 bei den Sportfreunden in Siegen, mussten die Blauen die Tabellenführung an den großen Stadtrivalen, die Amateure des VfB Stuttgart abgeben. Die übrigens sind der nächste Gegner des VfR Aalen am Samstag in der Regionalliga!

Während das Stuttgarter Spitzenduo jeweils sechs Siege auf seinem Konto hat, führen die Aalener die inoffizielle Wertung der Unentschieden an. Sechs Remis, so oft hat kein anderes Team die Punkte geteilt. „Ganz klar“, sagt dazu Manager Uwe Spies“, diese dauernden Unentschieden bringen uns nicht weiter.“

Regelrecht frustriert war Frank Wormuth am, Sonntag nach dem 1:1 bei den Amateuren des 1. FC Kaiserslautern, nachdem es Woche für Woche ähnlich läuft: „Trotz bester Chancen stehen wir am Ende wieder nur mit einem Punkt da. Es war aber viel mehr drin. Wer sieht, wie die Mannschaft auf dem Platz arbeitet, der muss trotzdem zuversichtlich sein, auch wenn sich das nicht in der Tabelle ablesen lässt!“

Einen Schub erhofft sich der Cheftrainer jetzt vom WFV-Achtelfinale in Stuttgart, das um 18.30 Uhr morgen angepfiffen wird. „Wir wollen versuchen, uns für die deutliche Heimniederlage zum Saisonstart gegen die Kickers zu revanchieren und das Ding drehen. Vielleicht dreht sich dann auch die ganze Saison.“

Schwäbische Zeitung

Aktionen im wfv-Pokalspiel gegen VfR Aalen

Für die Stuttgarter Kickers geht der Tanz auf drei Hochzeiten weiter: am Mittwochabend um 18.30 Uhr kommt es im GAZi-Stadion auf der Waldau zum Achtelfinalspiel im wfv-Pokal gegen den VfR Aalen. Dafür hat sich der Verein einige Aktionen einfallen lassen und im Innenraum des Stadions beim Fanzelt startet exklusiv bei diesem Spiel der Vorverkauf bei den Stuttgarter Kickers für den DFB-Pokalschlager gegen Hertha BSC Berlin. Dauerkartenbesitzer können die Tickets also genauso erwerben wie die Fußball-Fans beider Vereine. Ob die Partie allerdings am 24. oder 25. Oktober stattfindet, steht noch nicht fest. Die Entscheidung darüber will der DFB in Absprache mit den TV-Anstalten bis Anfang Oktober bekanntgeben.
Für das wfv-Pokalspiel gegen den VfR Aalen stellt German Wings übrigens drei wertvolle Reisegutscheine zur Verfügung, die in einer speziellen Aktion unter den Zuschauern verlost werden sollen. 

Offizielle Homepage

Auf eine Revanche gegen die Stuttgarter Kickers im Achtelfinale des WFV Pokals hoffen die Aalener noch in dieser Woche. Morgen Abend (Anpfiff 18.30 Uhr in Stuttgart) schlägt die Stunde der Wahrheit. Cheftrainer Wormuth hofft, dass sich der Kreis dann schließt, wie die Schwäbische Post berichtete. Denn gegen die Kickers aus Stuttgart begann am 5. August das Rennen um Punkte. Die damaligen Gäste entführten den Dreier mit einem klaren und schmerzhaften 2:5-Sieg. Seither bestreiten die Aalener zwar gute Spiele, erhaschen aber doch stets nur einen Punkt. Das reicht weder den Verantwortlichen noch den Zuschauern und Fans. Sie erwartet mehr…. Die Chance, dass der Knoten also endlich platzt, besteht morgen in Stgt./Degerloch. Beim Einzug in den DFB Pokal winkt ein interessantes Fernsehgeld, das den Präsidenten in der kommenden Saison erheblich entlasten würde. Schon alleine darum fordert dieser einen Sieg.

Karten für das Achtelfinale gibt es an den Tageskassen in Stuttgart.

Homepage VfR Aalen

Presse zu SF Siegen – Stuttgarter Kickers (4:1) – Teil II

„Die Kräfte einteilen“
 
Nachgefragt bei Robin Dutt
 
Die Stuttgarter Kickers haben am Freitag beim 1:4 in Siegen die erste Saisonniederlage in der Fußball-Regionalliga hinnehmen müssen. „In den Köpfen wird das bei der Mannschaft keine Spuren hinterlassen“, sagt der Trainer Robin Dutt im Gespräch mit Joachim Klumpp.

Herr Dutt, ursprünglich wollten Sie am Samstag trainieren, sind dann aber auf Sonntag ausgewichen. War nach dem 1:4 von Siegen kein Straftraining nötig?

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wir haben einfach den freien Tag getauscht, weil die Mannschaft aus Siegen sehr spät nach Hause gekommen ist und die Spieler erst um drei Uhr in der Früh im Bett waren.

Es war klar, dass die Kickers nicht ungeschlagen durch die Saison marschieren werden. Aber die Niederlage kommt wohl kaum zum richtigen Zeitpunkt.

Eine Niederlage kommt nie zum richtigen Zeitpunkt, dennoch war sie ärgerlich. Mit dem Spiel kann man nicht zufrieden sein, auch wenn die beiden letzten Treffer in der Schlussphase durch Konter gefallen sind. Zieht man die ab, haben wir zumindest in der zweiten Halbzeit eine ordentliche Leistung abgeliefert.

Wie wichtig ist die Rückkehr von Torjäger Christian Okpala, und wann kann man mit ihm rechnen?

Eine medizinische Prognose ist schwer. Aber ich wage die Prognose, dass wir mit ihm aus den letzten beiden Spielen mindestens zwei Punkte mehr geholt hätten, weil er auch Räume für die Mitspieler schafft.

Glauben Sie, dass diese Niederlage bei den Spielern Spuren hinterlassen wird?

Nein, zumindest nicht in den Köpfen. Aber mit unserem kleinen Kader geht das harte Programm schon an die Substanz.

Normalerweise sagt man ja, nach so einer Niederlage kann das nächste Spiel nicht schnell genug kommen. Dennoch: das WFV-Pokalspiel am Mittwoch gegen den VfR Aalen kommt nicht unbedingt gelegen.

Optimal passt das sicher nicht rein, dennoch wollen wir gewinnen. Aber wir müssen bei der Aufstellung auch darauf achten, dass wir die Kräfte gut einteilen.

Stuttgarter Zeitung

Kickers: Keine Zeit zum Grübeln
 
„Das 1:4 wirft uns nicht um“
 
Stuttgart (cm) – Neun Spieltage hat es gedauert, dann war es so weit. Die Regionalliga-Saison 2006/2007 verzeichnete am Freitag die erste Niederlage der Stuttgarter Kickers. In Siegen setzte es ein 1:4, die Tabellenführung ist weg. „Es ist natürlich nie schön zu verlieren“, sagt Kickers-Trainer Robin Dutt, „aber diese Niederlage wirft uns nicht um.“ Noch immer beträgt der Abstand zum Nichtaufstiegsplatz fünf Punkte. Dutt: „So gesehen ist nicht viel passiert.“ Nicht viel passierte auch im Sturm, was vor allem an der Verletzung von Torjäger Christian Okpala (Wadenkopfprellung) liegt. Dabei hatte sogar Siegens Mannschaftsarzt(!) noch vergeblich versucht, Okpala fit zu bekommen (Dutt: „Das war echtes Fair Play“). Ein Ausfall, der nicht zu ersetzen ist. Beim 1:1 gegen Saarbrücken enttäuschte Timo Schlabach, in Siegen durfte Verteidiger Recep Yildiz ran – 45 Minuten lang, dann beendete Dutt das Experiment. Danach stand die Erkenntnis: „Auf Dauer könnte ein Ausfall von Okpala ein Problem werden.“

Denn der Kader der Kickers ist nicht gerade der größte. Da kommt es ungelegen, dass kaum Luft zum Durchatmen bleibt. Am Mittwoch (18.30 Uhr) treffen die Kickers im Gazistadion im WFV-Pokal-Achtelfinale auf Ligakonkurrent VfR Aalen, am Samstag kommt es in Degerloch zum Lokalderby gegen den SSV Reutlingen. „Der Zeitpunkt des Pokalspiels ist nicht gerade glücklich“, findet Dutt. Deshalb kündigt er fünf bis sechs Änderungen in der Aufstellung an: „Das hat nichts damit zu tun, dass wir das Spiel nicht ernst nehmen. Aber ein paar frische Kräfte tun uns ganz gut.“

Stuttgarter Nachrichten

Heller wirbelt, Bettenstaedt trifft
Der Spitzenreiter war in den ersten 45 Minuten viel zu passiv. Im Aufbau wirkten vor allem Akcay und Kanyak zu ideenlos.

Die hochmotivierten Siegener arbeiteten sich dank Aggressivität, einer hohen Laufbeitschaft und eines guten Passspiels ein deutliches Plus an Chancen heraus.

Viele Angriffe liefen über den flinken Heller, der nie in den Griff zu bekommen war. Im zweiten Durchgang erhöhten die Kickers den Einsatz, doch Mesic und Gambo verpassten je zweimal nur knapp den Ausgleich. Mit dem 2:0 durch den starken Bettenstaedt war die Partie entschieden.

Nach dem Anschlusstreffer durch Gambo nutzte Siegen die Freiräume und machte durch sehenswerte Kontervorstöße die erste Saisonniederlage des diesmal enttäuschenden Spitzenreiters perfekt und bot seine bisher beste Saisonleistung.

Hartmut Kreutz

Kicker

DFB-Pokal: Information zum Vorverkauf Stuttgarter Kickers – Hertha BSC Berlin

Um den ganze Sachverhalt „Tickets Hertha BSC“ im Forum etwas zu entspannen, hat Kim Stehle von der Geschäftsstelle gerne folgende Informationen für alle besorgten Fans:
Auch der Kickers-Homepage findet ihr nun immer alle Informationen zum Verkauf und die aktuellen Verkaufszahlen auf folgender Seite:
http://www.stuttgarter-kickers.de/staticsite/staticsite.php?menuid=234&topmenu=111

Wir haben den Vorverkauf bei Easy Ticket schon zwei Tage nach der Auslosung eingericht, um möglichst früh mit dem Verkauf zu starten. Da Easy Ticket eigene Kartenrohlinge hat, war dies auch möglich. Wir dachten es sei ein toller Service, dass der Vorverkauf in ganz Süddeutschland (im Internet oder per Telefon sogar Deutschlandweit) so früh startet, ist es wohl aber doch nicht, wenn ich den ganzen Ärger richtig deute.
Mit dem Vorverkauf im Kickers-Fanshop, bei Sport-Scheck und bei Sport-Katzmaier werden wir voraussichtlich am Mittwoch starten. Die Extra-Tickets werden zur Zeit gedruckt.
Da der Vorverkauf für Reutlingen auch stark läuft, sind ich und meine Kollegen selbstverständlich froh, dass uns Easy-Ticket viel Arbeit mit dem Verkauf der Hertha-Tickets abnimmt. Aber natürlich freuen wir uns trotzdem, wenn alle Dauerkartenbesitzer und Kickers-Fans ihre Tickets bei uns im Fan-Shop abholen möchten. Easy Ticket wird niemals ein gesamtes Kontigent von einem Block erhalten, deshalb kann ich 99% der besorgten Forum-User garantieren, dass er bei uns seine B-Block Karten bekommt. Wem die geringen Systemgebühren bei Easy Ticket zu viel sind, darf selbstverständlich auch zu uns kommen. Wenn es Probleme mit den Kinderkarten geben sollte, dann kommt doch einfach auch bei uns vorbei.
Beim wfv-Pokalspiel gegen den VfR Aalen (Mi, 27.09.06 um 18.30 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau) und beim Heimspiel gegen den SSV Reutlingen (Sa., 30.09.06 um 14.30 Uhr im GAZi-Stadion auf der Waldau) wird es auch wieder einen Verkaufsstand zwischen dem Fan-Zelt und der Haupttribüne geben. Auch dort besteht also die Möglichkeit, sich die Tickets zu besorgen.
Ich hätte ein Bitte, bevor hier wieder Gerüchte oder Ärger aufkommen: Ruft doch einfach kurz an, wie es Mauki (?) auch gemacht hatte. Dann können wir uns alle GEMEINSAM auf ein tolles Pokalspiel freuen

Links:
Thread“>http://forum.stuttgarter-kickers.de/viewtopic.php?t=5677″>Thread im Forum
Vorverkauf“>http://www.kickersnews.de/go.php?http://easyticket.de/easy-events.php?show=hertha%20bsc“>Vorverkauf bei Easyticket

Presse zu SF Siegen – Stuttgarter Kickers (4:1)

1:4 – Dämpfer für die Kickers

Der Tabellenführer der Regionalliga wird in Siegen ausgekontert und verliert am Ende deutlich

SIEGEN (bley). Nun hat es also auch die Stuttgarter Kickers erwischt. Der Tabellenführer der Fußball-Regionalliga kassierte beim 1:4 (0:1) in Siegen die erste Saisonniederlage. Bashiru Gambo sorgte lediglich für den Ehrentreffer.

Der Zweitligaabsteiger Sportfreunde Siegen ging gestern mit dem Selbstbewusstsein von fünf Punktspielen ohne Niederlage in die Partie gegen die Stuttgarter Kickers, was den Trainer Ralf Loose zur Aussage animierte: „Ich denke, die Mannschaft ist jetzt in der Regionalliga angekommen.“

Das unterstrich sie bereits in der Anfangsphase, in der die Gastgeber den Ton angaben. Es dauerte lange bis der Tabellenführer besser ins Spiel kam, vielleicht auch weil der Trainer Robin Dutt umgestellt hatte. Recep Yildiz stand zwar erneut in der Anfangsformation – aber diesmal in Angriff, wo er schon früher wirkungsvoll gespielt hat. Dafür rückte Marco Wildersinn neben Kapitän Jens Härter in die Innenverteidigung, als Spielmacher fungierte Laszlo Kanyuk.

Die erste Hälfte gehörte Siegen, der Führungstreffer vor 6391 Zuschauern war verdient. Nach einem Freistoß schraubte sich der lange Til Bettenstaedt höher als die auch nicht gerade klein gewachsenen Wildersinn und Härter und köpfte unhaltbar für Schlussmann David Yelldell zum 1:0 ein (34.).

Wie reagierte der Spitzenreiter? Zunächst einmal brachte Dutt nach der Pause in Parmak und Stierle zwei neue Kräfte – und sorgte damit für frischen Schwung. Stierle und Mesic hatten den Ausgleich auf dem Fuß, doch Siegen machte das Tor. Im eigenen Stadion spielte die Mannschaft auf Konter – und kam erneut durch Bettenstaedt zum 2:0 (69.). Das war die Vorentscheidung, aber noch lange nicht das Endergebnis. Dem inzwischen in den Angriff beorderten Bashiru Gambo gelang der Anschlusstreffer, doch den Schlusspunkt setzte Siegen: durch Konter des überragenden Heller (87.) und von Pfingsten (90.) zum 4:1. „Verdient, aber vielleicht um ein Tor zu hoch“, sagte Robin Dutt.

„Wir sind jetzt in der Lage, gegen besser platzierte Klubs zu bestehen“, hatte Siegens Trainer vor dem Spiel gesagt. Die 90 Minuten haben diese Aussage eindrucksvoll bestätigt.

Kickers: Yelldell – Benda (46. Stierle), Wildersinn (46. Parmak), Härter, Kanitz – Akcay (83. Tucci), Hartmann, Kanyuk, Gambo – Mesic, Yildiz.

Tore: 1:0 Bettenstaedt (34.), 2:0 Bettenstaedt (69.), 2:1 Gambo (74.), 3:1 Heller (87.), 4:1 Pfingsten (90.).

Stuttgarter Zeitung

Erste Niederlage für die Kickers

Stuttgarter Fußball-Regionalligist unterliegt in Siegen 1:4

Siegen – Im neunten Saisonspiel hat es die Kickers am Freitagabend erwischt: Der Stuttgarter Fußball-Regionalligist unterlag bei den Sportfreunden Siegen 1:4 (0:1) und kassierte damit seine erste Niederlage.

VON CHRISTOPH MEISTER

Die Halbzeitpause dauerte noch nicht einmal zehn Minuten an, da betraten die Kickers-Spieler schon wieder den Rasen. Sie konnten es kaum erwarten, ihre schwache Leistung aus der ersten Hälfte wieder gutzumachen. Denn da hatten die Stuttgarter keineswegs wie ein Tabellenführer gespielt. Ganz im Gegenteil. Vor 6391 Zuschauern im Leimbach-Stadion diktierten die Gastgeber das Geschehen auf dem Platz. Allen voran Siegens Marcel Heller bekamen weder Sascha Benda noch Mustafa Akcay in den Griff und konnten ihn oft nur durch Fouls bremsen. Einer der daraus resultierenden Freistöße führte in der 34. Minute dann auch zum verdienten Siegener Führungstor – Til Bettenstaedt kam im Strafraum frei zum Kopfball und verwandelte.

„In der ersten Hälfte haben wir einfach schlecht gespielt“, resümierte Kickers-Trainer Robin Dutt – und fand offensichtlich in der Pause die richtigen Worte. Denn mit Beginn der zweiten Halbzeit riss sein Team das Spielgeschehen an sich. Mirnes Mesic (52./54.) und Bashiru Gambo (62.) scheiterten bei guten Möglichkeiten zum Ausgleich knapp. Das Tor erzielten dagegen die Gastgeber. Bettenstaedt erhöhte bei Siegens erstem gefährlichem Angriff in der zweiten Hälfte auf 2:0 (69.). Zwar verkürzte Gambo nochmals auf 1:2 (71.), als die Blauen am Ende aber alles nach vorne warfen, konterten die Gastgeber geschickt und machten durch die Treffer von Marcel Heller (87.) und Nils Pfingsten (90.) den Sieg perfekt.

Stuttgarter Nachrichten

„Kickers erlebten ihr blaues Wunder“

Siegen. Mit einem Torfestival nach einer eindrucksvollen Energieleistung haben die SF Siegen gestern Abend die Erfolgsserie des Tabellenführers Kickers Stuttgart mit 4:1 (1:0) gestoppt. Und die zweite Nachricht des Tages: Marcel Heller kann doch noch Tore schießen.

Acht Spieltage lang blieben die Schwaben ungeschlagen, feierten vier Auswärtssiege in Folge – im Leimbachstadion erlebten „die Blauen“ gestern Abend jedoch ihr blaues Wunder. Den Unterschied machte ein zwei Mal goldrichtig stehender Mittelstürmer Til Bettenstaedt (34./69.) aus sowie zwei blitzsauber abgeschlossene Konter. Für die Sportfreunde war es der dritte hohe Sieg in Folge und das zweite Mal (nach dem Sieg gegen Reutlingen), dass sie die Erfolgsserie eines Liga-Konkurrenten beendeten.

Wie bereits der FK Pirmasens schienen die Kickers ihren Erfolg im DFB-Pokal noch im Kopf und in den Herzen zu tragen. Aber der Erfolg gegen den HSV war gestern schnell verblasst. Glänzend spielende Sportfreunde holten den Primus auf den harten Boden der Liga zurück.

Jetzt ist Til Bettenstaedt endgültig in der Liga angekommen. Bei dem seit 1999 für die Siegener spielenden Mittelstürmer scheint nach dem Spiel gegen Pirmasens der Knoten geplatzt zu sein. Bereits vor einer Woche traf Bettenstaedt im Doppelpack. Und die beiden gestrigen Tore waren beinahe eine Neuauflage. In der 34.Minute drehte der Freistoß von Gaétan Krebs kurz vor dem Stuttgarter Tor noch gefährlich ab, der Ball flog an Freund und Feind vorbei und dann köpfte Bettenstaedt aus kurzer Distanz das Leder zum 1:0 ein.

Beim 2:0 stand er wieder am richtigen Fleck, nachdem sich Krebs, der ein starkes Spiel ablieferte, an der Torauslinie durchgetankt und den Pass quergelegt hatte. Sträflich allein gelassen brauchte Bettenstaedt den Ball nur über die Linie zu drücken.

Vor dem 1:0 hatte Marcel Heller (8./12.) ein ums andere Mal die Kickers-Abwehr schwindelig gespielt und in der 20. Minute nach einem Dribbling im Strafraum das Gehäuse nur knapp verpasst. Und dann war eine Minute vor dem Pausenpfiff noch Gaétan Krebs zur Stelle, doch sein Schuss wurde noch abgeblockt. Doch auch die Kickers hatten in den ersten 45 Minuten ihre Chancen: So war SF-Torwart Richter bei den Distanzschüssen von Gambo und Kanyuk zwei Mal schon in die falsche Ecke unterwegs! Und Gambo war es auch, der nach einem Konter allein aufs Tor ging, Richter umkurvte, aber zu weit Richtung Torauslinie getrieben wurde.

Dort anfangen, wo man in der 2. Hälfte gegen Pirmasens aufgehört hatte – das hatte Trainer Ralf Loose gefordert. Mit einem schnellen Spiel über die Flügel. Und genau diese Devise hatten seine Spieler beherzigt. Vom Anpfiff weg waren die Sportfreunde in Hälfte eins die spielbestimmende Elf.

Als die Siegener jedoch mit dem 1:0-Vorsprung aus der Kabine kamen, brannten die Stuttgarter ein wahres Feuerwerk ab. Ein Powerplay, dem die Sportfreunde nur mit Mühe standhalten konnten: Gambo rutschte einen Meter vor dem Tor vorbei (51.), Mesic verfehlte per Kopf nur um Zentimeter und erneut Gambo setzte seinen Schuss nur knapp daneben (66.).

Zu diesem Zeitpunkt drohte das Spiel zugunsten des Tabellenführers zu kippen, der nun wesentlich aggressiver zu Werke ging. Doch ab der 65. Spielminute hatte sich Siegen wieder gefangen, sorgte für Entlastung. Doch auch jetzt war die Partie noch nicht gelaufen. Und so folgte der Schrecken in der 73. Minute. Und der hieß Bashiru Gambo. Richter wehrte die Flanke von Parmak vor die Füße des Stürmers ab – und der machte mühelos aus einem Meter sein sechstes Saisontor.

Doch Siegen kam zurück und konterte den drückenden Spitzenreiter klassisch aus. Nachdem Nils Pfingsten in der 83. Minute noch selber knapp vergab, bediente der Rotschopf in der 87. Minute Flügelflitzer Marcel Heller. Der rannte, als sei der Leibhaftige ihm auf den Fersen – doch wer sollte ihn stoppen?! Ein Sprint über 50 Meter, ein Tänzchen mit Torwart Yelldell – und dann die Kugel eiskalt versenkt. Endlich, endlich hatte Siegens spielstärkster Stürmer wieder selbst getroffen. Und dann setzte Nils Pfingsten mit seinem Konter nach blitzsauberem Pass von Berger noch eins obendrauf: 4:1 – Abpfiff, Jubel, den Tabellenführer gestoppt.
Til Bettenstaedt: „Erfolg gebührt der Mannschaft“

STIMMEN ZUM SPIEL Siegen. (dis) Nach dem Spiel auf Stimmenfang:

Robin Dutt (Trainer der Stuttgarter Kickers): Wir hatten eine schwache erste Hälfte, in der Siegen wesentlich mehr klarere Torchancen hatte. Die logische Folge war der 0:1-Rückstand zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel habe ich etwas umgestellt, wodurch wir deutlich besser ins Spiel kamen. In unserer besten Phase mussten wir leider den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Doch wir haben gute Moral bewiesen und konnten durch Gambo schnell auf 1:2 verkürzen. In der Schlussphase haben wir unsere Viererkette geöffnet und uns zum Schluss zwei blitzsaubere Konter eingefangen. Insgesamt gesehen war der Sportfreunde-Sieg aber hoch verdient. Irgendwann musste ja mal die erste Niederlage kommen.

Ralf Loose (Trainer der SF Siegen): Gegen den Tabellenführer sind wir natürlich sehr motiviert ins Spiel gegangen und haben auch eine tolle 1. Halbzeit hingelegt. Die 1:0-Führung zur Pause ging somit auch in Ordnung. Nach dem Stuttgarter Anschlusstreffer mussten wir einige Zeit zittern, doch am Ende haben wir zum Glück durch zwei sehr schön vorgetragene Konter das Spiel noch für uns entscheiden können.

Til Bettenstaedt (zweifacher Torschütze der SF Siegen): Das war ein wichtiger Sieg für uns, der uns weiter Selbstvertrauen geben wird. Für beide Tore hat Gae?ton Krebs eine hervorragende Vorarbeit geleistet und der Erfolg gebührt der ganzen Mannschaft, die eine hervorragende Gesamtleistung gezeigt hat.

Hans Kullen (Präsident der Stuttgarter Kickers): Siegen war insgesamt die bessere Mannschaft, obwohl wir in der 2. Hälfte das Spiel lange ausgeglichen gestalten konnten. Zum Schluss haben wir alles nach vorne geworfen und sind in zwei Konter hinein gelaufen, die letztendlich für unsere erste Saison-Niederlage verantwortlich waren. Dennoch wir uns diese Niederlage nicht umwerfen.

Harald Gärtner (Sportmanager der SF Siegen): Wir haben heute gegen eine sehr starke Stuttgarter Mannschaft verdient gewonnen. Das war heute ein hervorragendes Regionalliga-Spiel, zu dem beide Mannschaften beigetragen haben. Jetzt wollen wir auch versuchen, nächste Woche die Hürde in Wehen unbeschadet zu nehmen.

Thomas Richter (Torwart der SF Siegen): Stuttgart hat uns heute alles abverlangt, doch wir waren immer in der Lage, das Level hoch zu halten. nach dem Anschlusstreffer der Gäste wurde es noch einmal eng für uns, aber Heller und Pfingsten haben mit ihren Toren am Ende für uns alles klar gemacht.

Westfälische Rundschau